Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ungeordnete Gedanken zum Kopftuchstreit

Ekki, Sunday, 31.10.2010, 18:55 (vor 5554 Tagen)

Hallo allerseits!

Bei dem ganzen Geschrei um kopftuchtragende Frauen bin ich mal mit mir zu Rate gegangen und habe mich ganz schlicht gefragt:

Was stört uns eigentlich am Kopftuch?

So komisch es klingt, ich habe keine rationale Antwort darauf gefunden.

Deshalb möchte ich die obige Frage an Euch alle richten und Euch zunächst die Überlegungen darlegen, die für mich - wie gesagt - zu keiner Beantwortung dieser Frage geführt haben.

Diejenigen Muslima und Moslems, die für das Kopftuch eintreten, begründen dies damit, daß die Haare auf Männer eine erotisierende Wirkung hätten, die man - äh: frau - vermeiden wolle.

Nun gut - schöne Haare können tatsächlich zur erotischen Ausstrahlung einer Frau beitragen.

Wenn also das Kopftuch einer muslimischen Frau Schutz gegen männliche "Begehrlichkeiten" bieten soll,

dann müßte es ja im Umkehrschluß so sein, daß wir europäischen Männer uns ständig wie brünstige Hirsche röhrend auf unsere Frauen stürzen und sie nicht nur an den Haaren, sondern überall begrapschen.

Die Frage, warum das nicht so ist, wurde für mich einleuchtend beantwortet von Lamya Kaddor, einer Deutschen syrischer Abstammung, die in einem mehrheitlich von Türken bewohnten Vierteil einer deutschen Stadt als Lehrerin tätig ist und eine beachtliche mediale Präsenz hat - u.a. aufgrund ihres Buches "Muslimisch, weiblich, deutsch".

Ihr Argument:

Der Schutz, den das Kopftuch Frauen gewähren soll, wird ihnen in Europa auf andere Weise genauso gut gewährt.

Wer ausführlichere Interviews mit dieser Frau hören will, wird hier fündig:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/957264/Die-Stimme-der-Mitte-fehlt#/beitrag/video/957264/Die-Stimme-der-M...

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/957264/Die-Stimme-der-Mitte-fehlt#/beitrag/video/1020812/Kleiner-muslimi...

Und es stimmt ja auch:

Wieviel darf ein (europäischer) Mann sich denn (europäischen, nicht muslimischen, nicht Kopftuch tragenden) Frauen gegenüber an körperlichen Annäherungen erlauben, ohne negative Konsequenzen bis hin zur Vorstrafe befürchten zu müssen?

Außerdem:

Ein weiteres von Musliminnen ins Feld geführtes Argument, daß meiner Meinung nach (aus buchstäblich eigener Anschauung) nicht zu widerlegen ist, lautet:

Ein Kopftuch - nicht die Burka und nicht der Nikab, die beide Gesicht und Körper vollständig verhüllen! - kann und soll farbenfroh und kleidsam sein.

In der Tat:

Die Kopftücher vieler Musliminnen, denen ich begegne, sind in typisch kräftigen, orientalischen Farben gehalten. Manch einer in der Fresse gepiercten, Mecki-Schnitt tragenden Efrauze möchte man glatt ein solches Kopftuch wünschen!

UND DENNOCH:

Ich habe viel lieber Umgang mit islamischen Frauen ohne Kopftuch, als mit solchen mit.

Nur ... WARUM?

Erlauben kann ich mir gegenüber nicht kopftuchtragenden Musliminnen ebenso wenig, wie gegenüber europäischen Frauen. Und das führe ich mitnichten auf die Angst vor einem messerstechenden männlichen Verwandten, sondern schlicht und ergreifend auf die geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze zurück.

Es gibt bestimmt Elemente im Sozialverhalten kopftuchtragender Musliminnen, die sie sowohl von nicht kopftuchtragenden Musliminnen als auch von Europäerinnen unterscheiden:

Sie geben Männern nicht die Hand, sehen Männer beim Sprechen nicht an oder - in ganz extremen Fällen - reden überhaupt nicht mit ihnen.

Von Letzterem abgesehen, sind die Unterschiede im Sozialverhalten zu verkraften.

Objektiv gibt es also nichts, was den Umgang mit Kopftuchträgerinnen absolut unerträglich machte.

Frei bin ich auch von der Furcht, jede Kopftuchträgerin könnte eine in der Wolle gefärbte Terroristin sein, die in ihrer Hexenküche die Zutaten für das nächste islamistische Attentat zusammenbraut und ihre Kinder nur zur Welt bringt, damit diese sich in möglichst jungem Alter als Selbstmordattentäter opfern.

Trotzdem fühle ich mich, wie gesagt, in der Gesellschaft von Frauen ohne Kopftuch entschieden wohler als in der von Kopftuchträgerinnen.

Meine Fragen an Euch:

Empfindet ihr ähnlich?
Was könnte der Grund für diese Empfindung sein?
Ist unsere Abneingung gegen das Kopftuch vielleicht einfach eine alberne Reaktion auf etwas Ungewohntes, und sollten wir uns diese Albernheit abgewöhnen?

Noch eine Bemerkung zum Schluß:

Das Kopftuch bei Frauen ist sowohl in bestimmten christlichen Denominationen (Baptisten unter den Rußlanddeutschen) als auch und besonders unter orthodoxen Jüdinnen bekannt - übrigens jeweils ebenfalls einhergehend mit dem Sozialverhalten gegenüber Männern, das ich oben für die muslimischen Kopftuchträgerinnen beschrieben habe.

Vielleicht wird sich der "Kopftuchstreit" bald auf diese beiden Gruppen ausdehnen.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Falsche Frage :-)

Lausemädchen, Sunday, 31.10.2010, 23:11 (vor 5553 Tagen) @ Ekki

Empfindet ihr ähnlich?
Was könnte der Grund für diese Empfindung sein?
Ist unsere Abneingung gegen das Kopftuch vielleicht einfach eine alberne
Reaktion auf etwas Ungewohntes, und sollten wir uns diese Albernheit
abgewöhnen?

Für meinen Geschmack ist die, deine, Fragestellung unpassend. Meine erste Frage an Dich wäre, warum sollte ich meine Empfindungen dahingehend überhaupt hinterfragen? Ein Kopftuch passt hier nicht in, sagen wir mal, unser Landesbild und unsere Kultur.
Fakt ist doch eins, und machen wir uns da mal nichts vor, dass die Muslime Kopftücher aus einem religiösen Grund tragen. Das hat hier nichts zu suchen, allein schon aus dem Grund, dass wir nicht muslimisch sind und auch noch nie waren. Und so soll es auch bleiben. Abgesehen davon, dass auch kein Koranvers das Kopftuch tragen zur Pflicht macht. Das ist immer nur eine gern genutzte "Krücke" der Muslime

Falsche Frage :-)

Ekki, Monday, 01.11.2010, 10:53 (vor 5553 Tagen) @ Lausemädchen

Hallo Lausemädchen!

Fakt ist doch eins, und machen wir uns da mal nichts vor, dass die Muslime
Kopftücher aus einem religiösen Grund tragen. Das hat hier nichts zu
suchen, allein schon aus dem Grund, dass wir nicht muslimisch sind und auch
noch nie waren.

Und die von mir erwähnten Kopftüchern von Baptistinnen unter den Rußlanddeutschen?
Und bei orthodoxen Juden Kipa bzw. Hut bei Männern bzw. ebenfalls Kopftuch von Frauen?

Alles nur deshalb kein Gegenstand von Kontroversen, weil auf unseren Straßen viel seltener zu sehen als muslimische Kopftücher?

Und mal abgesehen von Kleidung:

Ausländische Restaurants verschiedenster Provenienz - seit langem im ganzen Westen reichlich vertreten?

Ist doch auch nicht "unsere europäische Kultur".

Gruß

Ekki

--
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Europäisches Kopftuch

Mus Lim ⌂, Monday, 01.11.2010, 13:49 (vor 5553 Tagen) @ Ekki

Und die von mir erwähnten Kopftüchern von Baptistinnen unter den Rußlanddeutschen?
Und bei orthodoxen Juden Kipa bzw. Hut bei Männern bzw. ebenfalls Kopftuch von Frauen?

Ich kann mich an kopftuchtragende Baptistinnen erinnern. Allerdings auch, dass es zwischen ihnen und deutschen Baptistinnen zum Streit und Zerbruch (Gemeindespaltung) kam.

Und ich erinnere, dass Kopftücher bis in die 1970er in Mode blieben (Grace Kelly-Stil). Das Erinnerungsvermögen der Masse ist eben sehr kurz. Die Queen trägt heute noch hin und wieder Kopftuch.

--
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Europäisches Kopftuch

Ekki, Monday, 01.11.2010, 14:09 (vor 5553 Tagen) @ Mus Lim

Hallo Muslim!

Und ich erinnere, dass Kopftücher bis in die 1970er in Mode blieben
(Grace Kelly-Stil). Das Erinnerungsvermögen der Masse ist eben sehr kurz.
Die Queen trägt heute noch hin und wieder Kopftuch.

Zum einen dies.

Und zum anderen - und das ist wirklich ernst gemeint:

Jedes Symbol ist umdeutbar!

Es wäre durchaus eine Gesellschaft denkbar, in der Frauen aufgrund der gesellschaftlichen Konvention mit einem farbenfrohen Kopftuch eine besonders große sexuelle Bereitschaft signalisieren.

Falls Dir das zu lächerlich ist:

Umgekehrt ist es längst Realität!

Bei Houellebecque wird so anschaulich wie deprimierend beschrieben, daß das ständige erotische Aufreizen der Männer durch die europäischen Frauen ausschließlich den Zweck hat, die Männer am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, in dem frau Erwartungen weckt, die sie keinesfalls zu erfüllen beabsichtigt.

Gruß

Ekki

--
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Es geht um Deutungshoheit

Mus Lim ⌂, Monday, 01.11.2010, 15:23 (vor 5553 Tagen) @ Ekki

Und zum anderen - und das ist wirklich ernst gemeint:
Jedes Symbol ist umdeutbar!

Es geht um Deutungshoheit, sehr richtig erkannt.

... das ständige erotische Aufreizen der Männer durch die europäischen Frauen ausschließlich den Zweck hat, die Männer am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, in dem frau Erwartungen weckt, die sie keinesfalls zu erfüllen beabsichtigt.

Es läuft, so oder andersherum, immer auf die Erpressung des Mannes durch die Frau hinaus.

--
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Es geht um Deutungshoheit

Ekki, Monday, 01.11.2010, 15:31 (vor 5553 Tagen) @ Mus Lim

Hallo Muslim!

Es geht um Deutungshoheit, sehr richtig erkannt.
Es läuft, so oder andersherum, immer auf die Erpressung des Mannes durch
die Frau hinaus.

Das ist aber keine Äußerung pro oder contra Kopftuch, sondern eine zutiefst pessimistische - und leider wohl richtige - Äußerung über das Geschlechterverhältnis.

Gruß

Ekki

--
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Das Entscheidende an der Kopftuchdebatte

Mus Lim ⌂, Monday, 01.11.2010, 19:02 (vor 5553 Tagen) @ Ekki

Hallo Ekki!

Es läuft, so oder andersherum, immer auf die Erpressung des Mannes durch die Frau hinaus.

Das ist aber keine Äußerung pro oder contra Kopftuch, sondern eine zutiefst pessimistische - und leider wohl richtige - Äußerung über das Geschlechterverhältnis.

Das Entscheidende an der Kopftuchdebatte
1. Männer, Muslim oder nicht, sind schuld. (wie immer und überall)
2. Männer dürfen nicht merken, worum es bei der Kopftuchdebatte eigentlich geht.

Gruß,
Mus Lim

--
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Das Entscheidende an der Kopftuchdebatte

Ekki, Monday, 01.11.2010, 19:58 (vor 5553 Tagen) @ Mus Lim

Hallo Muslim!

Das Entscheidende an der Kopftuchdebatte
1. Männer, Muslim oder nicht, sind schuld. (wie immer und überall)

Das ist sehr ambivalent:

Einerseits könnte man das als Kritik an der (durchaus nicht nur in der deutschen Gesellschaft anzutreffenden) Tendenz verstehen, dem Mann die Schuld für alles und jedes zuzuschieben.

Andererseits könnte man das - und das ist auf geradezu aberwitzige Weise doppelbödig - so verstehen: Die Schuld der Männer besteht eben darin, nicht zu merken und nicht dagegen aufzubegehren, daß ihnen die Schuld für alles und jedes zugeschoben wird.

Und nicht bloß doppel-, sondern dreifachbödig wird das Ganze dadurch, daß beide Deutungen sich nicht gegenseitig ausschließen.

Und wie hast Du die obige Äußerung gemeint?

2. Männer dürfen nicht merken, worum es bei der Kopftuchdebatte
eigentlich geht.

Nämlich worum?

Gruß

Ekki

--
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Es geht darum, das Angebot zu verknappen und so den Preis für die Frauen hochzutreiben

Mus Lim ⌂, Tuesday, 02.11.2010, 03:44 (vor 5552 Tagen) @ Ekki

Das Entscheidende an der Kopftuchdebatte
1. Männer, Muslim oder nicht, sind schuld. (wie immer und überall)

Und wie hast Du die obige Äußerung gemeint?

Ich meinte das so, dass die Kopftuchdebatte wie auch andere Debatten vor der feministischen Überzeugung von der Frau als Opfer und dem Mann als Täter stattfindet.

2. Männer dürfen nicht merken, worum es bei der Kopftuchdebatte eigentlich geht.

Nämlich worum?

Das hatten wir doch schon:
Es geht darum, das Angebot zu verknappen und so den Preis für die Frauen hochzutreiben.
Egal, ob islamisch mit Kopftuch oder europäisch ohne, zahlen soll der Mann in jedem Fall

--
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Das Entscheidende an der Kopftuchdebatte

Robert ⌂, München, Tuesday, 02.11.2010, 10:11 (vor 5552 Tagen) @ Ekki

Einerseits könnte man das als Kritik an der (durchaus nicht nur in
der deutschen Gesellschaft anzutreffenden) Tendenz verstehen, dem Mann die
Schuld für alles und jedes zuzuschieben.

"Schuld sein" kann nur jemand, der eine Verantwortung trägt. Kaum eine Frau übernimmt freiwillig und von sich aus Verantwortung, sie wird, sofern möglich, einen Mann vorschicken.
Das geht schon im Privaten bei z.B. der Frage "was machen wir heute Abend?" los, und geht weiter bei der klassischen "Tu/mach/sag mal was", wenn ihr irgendwas nicht passt. Usw. usf.
Ein Tier oder ein (geistig) Behinderter ist z.B. nie schuld!

Insofern sollte man vielleicht das ewige "Der Mann ist an allem schuld" positiv umdeuten in ein (in etwa): "nur ein Mann trägt wie ein Erwachsener die Verantwortung" ;), oder gar: "Gleichberechtigung ist erst dann erreicht, wenn Frauen den gleichen Anteil an der Verantwortung übernommen haben!"

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Muselterror Kopftuch. Gegen die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes.

MuhSchlimm, Monday, 01.11.2010, 20:10 (vor 5553 Tagen) @ Mus Lim

Udo Ulfkotte zum Thema Islamisierung

http://www.youtube.com/watch?v=yH8OMhIa_mw&feature=related

Wo bleibt die Religionsfreiheit?

Diese besteht nicht darin, dass jeder jederzeit seinen Glauben überall ausüben kann. Dafür gibt es Kirchen, Synagogen, Moscheen und andere Gotteshäuser. Was wir jetzt mit den Muslimen als Avantgarde erleben, ist die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes. Wir haben zweihundert Jahre gebraucht, um die Religion zu privatisieren jetzt geht es wieder rückwärts.
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-41/artikel-2009-41-islam-jetzt-geht-es-wieder-rueckwaerts.html

Muselterror Kopftuch. Gegen die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes.

Ekki, Monday, 01.11.2010, 20:33 (vor 5553 Tagen) @ MuhSchlimm

Hallo MuhSchlimm!

Wobei die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes nicht in irgendwelchen Kleidungsstücken besteht - lies hierzu mal meine Korrespondenz mit Muslim in diesem Thread zum Thema "Umdeutbarkeit von Symbolen"!

Die Klerikalisierung des öffentlichen Raums erblicke ich vielmehr darin, daß die ungeschriebenen und auch die geschriebenen Gesetze dem Mann immer weniger erlauben.

"Sexuelle Belästigung" ist das, was die Frau dafür hält!

Das würgt effektiv einen Großteil des Flirtens ab!

Das betrifft alle - nicht nur die Kopftuchträgerinnen, und das ist wirklich SCHEISSE!

Gruß

Ekki

--
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Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.

Muselterror Kopftuch. Gegen die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes.

MuhSchlimm, Monday, 01.11.2010, 21:18 (vor 5553 Tagen) @ Ekki

Wobei die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes nicht in irgendwelchen
Kleidungsstücken besteht

Selbstverständlich! ""Das Kopftuch ist der Helm der Soldatinnen, die Moscheen sind die Kasernen, die Minarette sind die ... ..... usw"" (Erdogan)

Die Klerikalisierung des öffentlichen Raums erblicke ich vielmehr
darin, daß die ungeschriebenen und auch die geschriebenen Gesetze dem Mann
immer weniger erlauben.

Das ist der anderen Pseudo-Religion Feminismus geschuldet

Muselterror Kopftuch. Gegen die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes.

Ekki, Monday, 01.11.2010, 21:31 (vor 5553 Tagen) @ MuhSchlimm

Das ist der anderen Pseudo-Religion Feminismus geschuldet

Wobei ich keinen Unterschied machen zwischen dem Feminismus und der sogenannten Sittenstrenge konsequenter Christen.

Beide können mich am Arsch lecken

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
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Muselterror Kopftuch. Gegen die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes.

MuhSchlimm, Monday, 01.11.2010, 21:43 (vor 5553 Tagen) @ Ekki

Wobei ich keinen Unterschied mache

... können mich am Arsch lecken

Typische Reaktionen auf ""Ihr könnt mich am Arsch lecken!""

1) FemiNaziStaat: Entzug der wirtschaftlichen Grundlage, Entlassung, Versetzung. Nazi-Vorwurf.

2) Christliche Eiferer: "Gott sei mit dir. Und 3 Rosenkränze."

3) Rechtgläubige Musels: Todes-Fatwa (arabisch ‏فتوى‎ fatwā, pl. fatāwā)‎ mit Verlust des eigenen Lebens.

So, nun such dir was raus!

Muselterror Kopftuch. Gegen die Klerikalisierung des öffentlichen Raumes.

Ekki, Wednesday, 03.11.2010, 19:21 (vor 5551 Tagen) @ MuhSchlimm

Hallo MuhSchlimm!

Typische Reaktionen auf ""Ihr könnt mich am Arsch lecken!""
1) FemiNaziStaat: Entzug der wirtschaftlichen Grundlage, Entlassung,
Versetzung. Nazi-Vorwurf.
2) Christliche Eiferer: "Gott sei mit dir. Und 3 Rosenkränze."
3) Rechtgläubige Musels: Todes-Fatwa (arabisch ‏فتوى‎ fatwā, pl.
fatāwā)‎ mit Verlust des eigenen Lebens.

So, nun such dir was raus!

Meine Erfahrung:

Man(n) wird einfach ignoriert.

Basis der Erfahrung:

7 Jahre Studium am FASK Germersheim - nur 1 Fakultät in einem 13 000 Seelen-Kaff, 2000 Studies, 90% Frauen.

Bin da ungebumst durchgekommen ...

Sexverweigerung wurde ja von den Femis als Kampfmittel propagiert.

Ich bin jedenfalls nicht fürs "Reinstecken" zu Kreuze gekrochen, sondern hab' mir lieber selbst einen runtergeholt.

Zu obiger Erfahrung gehört auch:

Überzeugten (antifeministischen) Christinnen kommt man genauso wenig an die Unterwäsche wie (antichristlichen) Femanzen.

Gruß

Ekki

--
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Falsche Frage :-)

Lausemädchen, Monday, 01.11.2010, 17:50 (vor 5553 Tagen) @ Ekki

Hallo Ekki,
entschuldige, aber ich stehe ein wenig im Stress. Ich musste arbeiten und bin jetzt auf dem Weg, den grössten lila Pudel "Gersterkamp" kennen zu lernen. Ich würde trotzdem gerne auf dein Geschriebenes antworten, erbitte mir aber noch ein wenig Zeit diesbezüglich. Über den Vortrag von "Gersterkamp" informiere ich euch. Danke für dein Verständnis.

LG Lausemädchen

Brauchst mich doch nicht um Zeit zu bitten ...

Ekki, Monday, 01.11.2010, 18:21 (vor 5553 Tagen) @ Lausemädchen

... so ein Macho bin ich nun auch wieder nicht *zwinker*

Viel Spaß mit Gersterkamp und schöne Grüße von

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
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Geordnete Gedanken zum Kopftuchstreit

Mus Lim ⌂, Monday, 01.11.2010, 13:39 (vor 5553 Tagen) @ Ekki
bearbeitet von Mus Lim, Monday, 01.11.2010, 13:50

Diejenigen Muslima und Moslems, die für das Kopftuch eintreten, begründen dies damit, daß die Haare auf Männer eine erotisierende Wirkung hätten, die man - äh: frau - vermeiden wolle.

Tatsächlich hat es etwas mit dem Schutz vor Ehebruch und Familienzerstörung zu tun.

Wenn also das Kopftuch einer muslimischen Frau Schutz gegen männliche "Begehrlichkeiten" bieten soll, dann müßte es ja im Umkehrschluß so sein, daß wir europäischen Männer uns ständig wie brünstige Hirsche röhrend auf unsere Frauen stürzen und sie nicht nur an den Haaren, sondern überall begrapschen.

Es ist etwas anders.
Mit Kopftuch und Verschleierung reduzieren Frauen das erotische Angebot auf dem "Markt", was wiederum den eigenen Marktwert in die Höhe treibt. Die hohe Verfügbarkeit der deutschen Frau wiederum treibt deren Marktwert in den Keller.

Ihr Argument:
Der Schutz, den das Kopftuch Frauen gewähren soll, wird ihnen in Europa auf andere Weise genauso gut gewährt.

Anders ausgedrückt:
Frauen in Europa schützen ihre Ansprüche durch das institutionalisierte Unterhaltsmaximierungsprinzip. ;-)

Es gibt bestimmt Elemente im Sozialverhalten kopftuchtragender Musliminnen, die sie sowohl von nicht kopftuchtragenden Musliminnen als auch von Europäerinnen unterscheiden:
Sie geben Männern nicht die Hand, sehen Männer beim Sprechen nicht an oder - in ganz extremen Fällen - reden überhaupt nicht mit ihnen.

Die Welt ist leider nicht so schwarz-weiß, wie es oft gewünscht wird.
Unter kopftuchtragenden Frauen gibt genügend Exemplare, die mit Leichtigkeit deutsche Schlampen in den Schatten stellen. Der Schein und das Sein klaffen auch hier oftmals weit auseinander.

--
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Geordnete Gedanken zum Kopftuchstreit

Ekki, Monday, 01.11.2010, 14:00 (vor 5553 Tagen) @ Mus Lim
bearbeitet von Ekki, Monday, 01.11.2010, 14:04

Hallo Muslim!

Es ist etwas anders.
Mit Kopftuch und Verschleierung reduzieren Frauen das erotische Angebot
auf dem "Markt", was wiederum den eigenen Marktwert in die Höhe treibt.
Die hohe Verfügbarkeit der deutschen Frau wiederum treibt deren Marktwert
in den Keller.

Es sei denn, es handele sich um eine "kopftuchtragende Schlampe" (Dein Argument weiter unten!).

Anders ausgedrückt:
Frauen in Europa schützen ihre Ansprüche durch das institutionalisierte
Unterhaltsmaximierungsprinzip. ;-)

Wieso denn das?

Wenn ein europäischer Mann auf den Gedanken käme, sich wie der von mir karikierend erwähten röhrende Hirsch zu benehmen, hätte er entschieden größere Chancen auf Knast oder Psychiatrie als auf ein wildes Liebesleben.

Was auch bedeutet, daß er nicht befürchten müßte, den von ihm belästigten Frauen Unterhalt zahlen zu müssen.

Unter kopftuchtragenden Frauen gibt genügend Exemplare, die mit
Leichtigkeit deutsche Schlampen in den Schatten stellen. Der Schein und das
Sein klaffen auch hier oftmals weit auseinander.

Wow - das ist ja ein Argument, welches meine Argumentation, man solle sich nicht so anstellen wegen dem Kopftuch, auf ganz unterwartete Weise stützt!

Erst einmal dezent die Willigkeit der Kopftuchträgerin abchecken - dann tun sich vielleicht ganz unerwartete Perspektiven auf.

Schier zu schön, um wahr zu sein.

Der Fan farbenfroher Kopftücher

Ekki

Gruß

Ekki

--
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Ungeordnete Gedanken zum Kopftuchstreit

Krankenschwester, Monday, 01.11.2010, 22:15 (vor 5552 Tagen) @ Ekki

Ich bin nicht gegen Kopftücher.
Jedoch stört es mich, dass die Kopftuchträgerinnen dadurch ihre Zugehörigkeit zum Islam präsentieren und gleichzeitig einen Aufschrei wegen der Diskriminierung los lassen.
Es ist meine persönliche Macke, keine falsche Opfer akzeptieren zu wollen und zu können. Ich mein, wenn ich christlich bin, schleppe ich auch nicht ein 2 Meter großes Kreuz auf dem Schulter mit mir herum...
Dass die Tücher irgendwelche Reize verdecken sollten ist auch nicht realistisch- manche haben mit und ohne sehr abschreckendes Aussehen.
Und dass die Männer so schwanzgesteuert sind, dass sie jede Tuchlose sofort anspringen oder gedanklich vernaschen....Das klingt ganz schön feministisch- jeder Mann ist potenzieller Vergewaltiger?..

--
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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Ungeordnete Gedanken zum Kopftuchstreit

Ekki, Tuesday, 02.11.2010, 00:29 (vor 5552 Tagen) @ Krankenschwester

Hallo Krankenschwester!

Und dass die Männer so schwanzgesteuert sind, dass sie jede Tuchlose
sofort anspringen oder gedanklich vernaschen....Das klingt ganz schön
feministisch- jeder Mann ist potenzieller Vergewaltiger?..

Gedanklich vielleicht ...

Vor der Umsetzung stehen die Gesetze und Konventionen - und die sind, meiner Meinung nach, so wirksam, daß es eines Kopftuches zu diesem Zwecke wirklich nicht bedarf.

Gruß

Ekki

--
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Ungeordnete Gedanken zum Kopftuchstreit

Krankenschwester, Tuesday, 02.11.2010, 00:53 (vor 5552 Tagen) @ Ekki

Hallo Krankenschwester!

Tach auch :-)

Gedanklich vielleicht ...

Vielleicht ist hier nicht das richtige Wort an der falsche Stelle.

Die HIER wird ein gesunder Mann nicht mal gedanklich.... Und das nicht vielleicht, sondern sicher

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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Ungeordnete Gedanken zum Kopftuchstreit

Ekki, Wednesday, 03.11.2010, 19:16 (vor 5551 Tagen) @ Krankenschwester

Hallo Krankenschwester!

Die
HIER
wird ein gesunder Mann nicht mal gedanklich.... Und das nicht vielleicht,
sondern sicher

Stimmt - aber es gibt ja genügend attraktive Frauen, die Mann trotzdem nicht nach Belieben ... äh, Du weißt schon.

Gruß

Ekki

--
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