Julia Löhr (FAZ): "Ein roter Teppich für die Frauen"
Der übliche Jammerartikel zum Thema:
Der Unterschied offenbart sich schon in den ersten Minuten. Wenn Christine Kronenberg, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln, ein Führungsseminar veranstaltet, dann bittet sie die Teilnehmer gerne, eine Grünanlage zu entwerfen. „Männer deuten dann mit einigen Strichen ein paar Bäume an und lassen sonst alles weiß. Aber über dieses Nichts können sie problemlos zehn Minuten reden“, berichtet Kronenberg. Die Frauen dagegen würden einen ausgeklügelten vielfarbigen Parkplan mit Ruhe- und Aktivzonen zeichnen, detailgenau bis zu den Sonnenschirmen. Doch dann flüchteten sie nach einigen verhuschten, fast entschuldigenden Sätzen schnell wieder von der Bühne.
Doch ein Highlights gibt es (Telekom):
Außerdem sollen im kommenden Jahr vier „Diversity Consultants“ in der Personalabteilung Karriereberatung speziell für Frauen anbieten.
"Diversity Consultants", soso, Hauptsache, das Volk versteht es nicht ...
Unter den Teilnehmern des Symposiums war kein einziger Mann. Auch Henkel-Managerin Meier stimmte das nachdenklich: „Wenn Frauen über Frauen zu Frauen sprechen, ist das eigentlich die falsche Zielgruppe.“
Tjaja:
Der Autobauer Daimler rühmt sein hauseigenes Mentorenprogramm, mit 900 Teilnehmern angeblich das größte der deutschen Wirtschaft. Für Frauen werde der rote Teppich ausgelegt, kommentierte eine Teilnehmerin die Liste. In ihrem Unternehmen fühlten sich schon die ersten Männer ausgegrenzt.
Da bin ich doch froh, ein Mann zu sein und mich nicht dieser Doppel- und Dreifachbelastung ausgesetzt zu sehen. Uns Kerlen fällt doch alles in den Schoß!
Link zum Artikel: http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~EBB96F2907CCA4D759B7FC2BF2CB3D3DB~ATpl~Ecommon~Scontent....