Da staunt der deutsche ALG II Bezieher
Du meinst das Ausbeuten von Arbeitskräften durch zu gering entlohnte
Beschäftigungen? Nein, das ist garantiert nicht der richtige Weg!
ok,
dann geben wir der Kassenkraft 300 Euro mehr also 1500 Euro netto.
Aber der Geschäftsführer der bisher 1600 Euro verdient hat, findet dann das für seine Verantwortung nur 100 Euro mehr als eine einfache Kassenkraft zu kriegen nicht gerecht ist. Also geben wir diesem auch 300 Euro mehr.
Nun kriegen das die Gebietsleiter mit und wollen auch ihre 300 Euro. Da die Personal kosten nun gewaltig gestiegen sind, werden in den Filialen die Preise für die Artikel angehoben, den schließlich muss das Geld ja von irgend woher kommen.
Da Natürlich die Krankenschwester mit ihren 1300 Netto nicht zufrieden ist klar, den Sie hat eine wesentlich schwierigere Arbeit und Verdient nun 200 Euro weniger als eine Kassenkraft. Und dabei sind die Lebensmittel auch noch teurer geworden.
Dann die Metaller, die Bahnfahrer usw...
So geht es dann in jeder Branche.
Nun steigen die Preise und zwar für alle und zwar um mindestens so viel wie die Personalkosten gestiegen sind (und diesmal Brutto).
Das Ergebnis ist, das die Situation für alle gleich oder schlechter ist. Nur die Zahlen sind höher.
Und nun melden sich die ALG II Bezieher wieder zu Wort, den es ist ja alles so teuer geworden. Und der Kreislauf beginnt von vorne.
Ich finde man sollte ALG I länger zahlen, damit jeder die Chance hat einen guten zu ihm passenden Job zu finden. Die länge würde mit den bereits gearbeiteten Jahren ansteigen.
Die Grundsicherung sollte aber tatsächlich nur eine Überlebenssicherung sein.
Das würde z.B. Gemeinschaftsunterkünfte mit Kantine beinhalten (und keine Wohnung für jeden). Essen könnte es zu einem in der Kantine der Gemeinschaftsunterkunft geben und / oder Essensmarken die in bestimmten Geschäften eingelöst werden können. Damit wäre die Grundbedürfnisse Nahrung und ein Dach über dem Kopf gewährleistet. Damit die Leute wieder auf die Beine kommen, könnten Berater täglich in diesen Unterkünften sein und versuchen den Leuten helfen einen Arbeitsplatz zu finden.
Für Langzeitbewohner könnte man einfache städtische Aufgaben finden, mit denen Sie sich ein bisschen was dazu verdienen können.
Für Alleinerziehende könnte man in den Unterkünften Tagesmütter (ausgewählte Bewohner) einsetzen. Dann könnten Sie sich besser um Jobs bemühen.
Das Leben wäre in diesen Unterkünften bestimmt nicht einfach und sicher nicht Angenehm, aber vielleicht wäre das der richtiger Anreiz da schnell wieder raus zukommen.
Menschen die aus Gesundheitlichen Gründen nicht Arbeitsfähig sind würden von diesen Maßnahmen natürlich nicht betroffen.
gesamter Thread:
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher -
Sachse,
30.10.2010, 03:46
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher -
Derkan,
30.10.2010, 04:21
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher - Kurti, 30.10.2010, 04:27
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher - Kurti, 30.10.2010, 04:24
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher -
irgendwer,
30.10.2010, 04:38
- mit Brutto meinte ich Netto (kein weiterer Text)
-
irgendwer,
30.10.2010, 04:39
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher -
Auch irgendwer,
30.10.2010, 05:19
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher - Professor Sinn, 30.10.2010, 05:42
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher -
irgendwer,
30.10.2010, 07:17
- Kaserne, Blechnapf etc. wie lange...? - Michi, 30.10.2010, 13:00
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher - meiner eins, 30.10.2010, 13:28
- mit Brutto meinte ich Netto (kein weiterer Text)
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher - Manifold, 30.10.2010, 10:12
- Jau, Selbstverantwortung ade! .... Freibier für alle ! ..^^ (nT) - Swen, 30.10.2010, 13:46
- Da staunt der deutsche ALG II Bezieher -
Derkan,
30.10.2010, 04:21