Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Neuer WikiMANNia-Artikel: Christine Nöstlinger

MC Henrich ⌂, Friday, 22.10.2010, 22:23 (vor 5562 Tagen)
bearbeitet von MC Henrich, Friday, 22.10.2010, 22:36

Sozialistische und feministische Schriftstellerin aus Österreich. Benutzt ihre Kinderbücher gerne, um mehr oder weniger subtil Propaganda zu machen (Details im Artikel).

Wenn ihr Kinder habt, schaut lieber mal, ob sie evtl. Bücher von ihr lesen (oder in der Schule lesen müssen).

--
Feminismus ist Beschissmus!
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Neuer WikiMANNia-Artikel: Christine Nöstlinger

Oliver, Friday, 22.10.2010, 22:42 (vor 5562 Tagen) @ MC Henrich

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Eine an der Waffel hat die ja wohl!

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Liebe Grüße
Oliver


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Neuer WikiMANNia-Artikel: Christine Nöstlinger

Kurti, Wien, Friday, 22.10.2010, 23:08 (vor 5562 Tagen) @ MC Henrich

Ich kann mich noch erinnern, dass sie in einer Ende der 1990-er Jahre pleite gegangenen Sensationszeitung namens "täglich alles" eine Kolumne hatte.

Gruß, Kurti

Neuer WikiMANNia-Artikel: Christine Nöstlinger

Donna Amaretta, Friday, 22.10.2010, 23:35 (vor 5562 Tagen) @ MC Henrich

Sozialistische und feministische Schriftstellerin aus Österreich. Benutzt
ihre Kinderbücher gerne, um mehr oder weniger subtil Propaganda zu machen
(Details im Artikel).

Wenn ihr Kinder habt, schaut lieber mal, ob sie evtl. Bücher von ihr
lesen (oder in der Schule lesen müssen).

Hm...ist mir nicht negativ aufgefallen, die Autorin.
Ich hab von ihr "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig"
http://www.amazon.de/Wir-pfeifen-auf-Gurkenk%C3%B6nig-Deutschlehrergliederung/dp/3499201534/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qi...
und fand das Buch richtig lustig, und das als Erwachsene.
Aber ich habe auch nur das Eine von ihr gelesen.

Ein Leser schreibt in einer Reszension Folgendes:
Christine Nöstlinger, die man heute wohl in einem Atemzug mit Erich Kästner nennen muss, ist eine bedingungslose Anwältin der Schwachen, in diesem Falle der Kinder. Diese haben ein Recht auf beide Elternteile, auf Liebe, auf eine glückliche Kindheit usw.
(Aus Reszension "Konrad..." von Wolfgang Neubacher)

Aus dem Grund kann ich mir nur schwer vorstellen, das Frau Nöstlinger
eine garstige Feministin sein könnte.
Das passt doch irgendwie nicht zusammen?

LG Donna A.

BERECHTIGTER Artikel?

jojo, Saturday, 23.10.2010, 00:52 (vor 5562 Tagen) @ Donna Amaretta

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Moderation: Vollquote gelöscht.
Bitte Regeln für das Forum Punkt 9 beachten.
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KENNE die Autorin nicht, aber die Zusammenfassung auf WikiMANNia macht den Eindruck, dass Sie Scheidung und Flickwerkfamilien gegenüber sehr skeptisch ist. Und der als Frau verkleidete Bär - naja, das kann doch auch Satire auf lila Pudel sein - und ein kleiner Seitenhieb auf Feministinnen, so nach dem Motto, selbst für euren Feminismus braucht ihr was Männliches....

BERECHTIGTER Artikel?

MC Henrich ⌂, Saturday, 23.10.2010, 06:47 (vor 5562 Tagen) @ jojo

KENNE die Autorin nicht, aber die Zusammenfassung auf WikiMANNia macht den
Eindruck, dass Sie Scheidung und Flickwerkfamilien gegenüber sehr
skeptisch ist. Und der als Frau verkleidete Bär - naja, das kann doch auch
Satire auf lila Pudel sein - und ein kleiner Seitenhieb auf Feministinnen,
so nach dem Motto, selbst für euren Feminismus braucht ihr was
Männliches....

Schwierig zu sagen - vielleicht sind bei ihr ja das Herz und der Kopf im Widerspruch. Sie hat Mitleid mit allen Schwachen dieser Welt, sogar Jungen aus Scheidungs- und Flickwerkfamilien, aber ihren dummen Kopf hat sie immer noch vollgestopft mit Propaganda und glaubt deswegen, der Feminismus würde die Welt verbessern. Ergebnis: Sie vertritt einen Standpunkt a la "Ihr armen Jungs tut mir leid, aber Feminismus muss sein!"

In gewisser Weise macht sie das noch gefährlicher. Es ist leicht, Fanatikerinnen wie Alice Schwarzer und Andrea Dworkin zu hassen. Aber solche Frauen wie die Nöstlinger tragen dazu bei, dass der Feminismus sich in der Gesellschaft ausbreitet. Etwas verdünnt, aber so richtet er immer noch Schaden an.

Satire? Überschätze sie nicht. Vielleicht war es einfach ein Gag in der Tradition von Charlies Tante, vielleicht hält sie es auch tatsächlich für "fortschrittlich", wenn Männer Frauenkleider tragen. Es gibt genug Realsatire in der Welt. Und sie ist Feministin, und Sozialistin. Und wenn sie z.B. "Mondin-Anbeterinnen" kritisiert, dann höchstens, weil sie findet, dass das Frauen vom richtigen, praktischen Feminismus abhält.

Und selbst wenn sie gute Absichten hat: Ihre erste Ehe ist ja auch gescheitert.

Und so oder so: Was Kinder brauchen, lernen sie nicht aus Büchern. Jedenfalls nicht solchen. Es bringt ihnen nichts, wenn sie sehen "ja, auch andere Eltern lassen sich scheiden".

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Neuer WikiMANNia-Artikel: Christine Nöstlinger

MC Henrich ⌂, Saturday, 23.10.2010, 06:53 (vor 5562 Tagen) @ Donna Amaretta

Ein Leser schreibt in einer Reszension Folgendes:
Christine Nöstlinger, die man heute wohl in einem Atemzug mit Erich
Kästner nennen muss, ist eine bedingungslose Anwältin der Schwachen, in
diesem Falle der Kinder. Diese haben ein Recht auf beide
Elternteile
, auf Liebe, auf eine glückliche Kindheit usw.

(Aus Reszension "Konrad..." von Wolfgang Neubacher)

Aus dem Grund kann ich mir nur schwer vorstellen, das Frau Nöstlinger
eine garstige Feministin sein könnte.
Das passt doch irgendwie nicht zusammen?

Das ist die Meinung eines Lesers. Und ich finde es lächerlich, wie er sie zur Anwältin der Kinder hochstilisiert. Als ob sie höchstpersönlich bei einer einzigen Familie vorbeigekommen wäre, um den Eltern einzureden, zusammenzubleiben. Geschweige denn bei allen. Bei den Trennungskindern, die ich kenne, war sie jedenfalls nicht.

Der Vergleich mit Kästner passt allerdings. Der war auf seine Weise genauso realitätsfern: Ein schwaches alkoholkrankes Muttersöhnchen, das sich ausmalt, wie die Tiere den Weltfrieden retten.

Ansonsten: Schau mal in meine Antwort auf jojos Posting rein, da habe ich noch mehr zu ihr geschrieben.

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