Schwulenrechte und kinderrechte...
Nun geht es — und darauf kann man gar nicht oft und deutlich genug
hinweisen — beim Adoptionsrecht nicht um Elternrechte, sondern allein um
Kindesrechte,
Das wäre mir neu. Wenn dem so wäre, würden adoptierende Paare ja gar nicht gefragt, ob sie adoptieren wollen oder nicht, sondern die Kinder würden einfach platziert.
insofern verfehlt die Antidiskriminierungsbeauftragte das
Thema, wenn sie eine Diskriminierung Homosexueller behauptet, solange diese
nicht in gleichem Maße Kinder adoptieren können wie andere. Tatsächlich
würde ja gerade im Falle einer Homosexuellen-Adoption ein
Diskriminierungsfall überhaupt erst eintreten, denn das adoptierte Kind
wäre diskriminiert gegenüber den anderen Kindern, die das Privileg haben,
mit einem Vater (männlich) und einer Mutter (weiblich) aufzuwachsen.
Nein, denn aus Sicht der Antidiskriminierung ist das keine Diskriminierung, da zwei Personen des gleichen Geschlechts als ebenso gut erachtet werden wie zwei Personen unterschiedlichen Geschlechts. Und die größte Diskriminierung findet bereits dadurch statt, dass das eine Kind platziert wird und das andere nicht! Paare können sich die Kinder aussuchen. Ginge es wirklich ausschließlich um die Kinder, bekämen Eltern stattdessen die Kinder, die es am nötigsten haben.
Es ist zudem eine unbewiesene Behauptung, dass es einem Kind bei einem gleichgeschlechtlichen Paar besser geht als bei einem gegengeschlechtlichen. Man könnte genauso gut argumentieren, dass für einen Jungen zwei Männer besser sind als ein Mann und eine Frau, da er im ersten Fall gleich zwei männliche erwachsene Vorbilder hat und im zweiten Fall nur eines. Dem Ganzen liegt meines Erachtens das Missverständnis zugrunde, dass adoptierende Paare neue Eltern sind. Aber wenn ein Kind Vollwaise ist, dann sind die Eltern tot und bleiben es auch. Das Verwandtschaftsverhältnis bei Adoption wird immer ein juristisches sein.
Daß aber homosexuelle Paare von Natur aus kinderlos sind, ist
schließlich keine Diskriminierung, sondern ein selbstgewähltes Elend, und
es kann nicht Aufgabe der Gesellschaft sein, diesem abzuhelfen, indem sie
Kinder bereitstellt, um die Lücke, die einige deswegen fühlen mögen,
künstlich zu verfüllen. Vor allem kann dies nicht Aufgabe der betroffenen
Kinder sein.
Aber nur deswegen gibt es ja die Adoption! Weil kinderlose Paare doch noch zu einem Kind kommen wollen. Die Gesellschaft hat ein Interesse daran, elternlose Kinder bei Privatpersonen unterbringen zu können und die betroffenen Kinder haben ein Interesse daran, an einen besseren Ort zu kommen als das Heim. Alle diese Bedürfnisse werden bei der Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare erfüllt.
Ich nehme den Verhinderern eines Adoptionsrechtes durch gleichgeschlechtliche Paare nicht ab, dass es ihnen um die Kinder geht. Ginge es ihnen um die Kinder, würden sie sich dafür einsetzen, dass möglichst viele Kinder platziert werden können.
Frau Lüders, nehmen Sie sich ein Stück Kreide und schreiben Sie hundert
mal an die Tafel: Es geht bei der Adopton um das Kind. Es geht bei der
Adopton um das Kind. Es geht bei der Adopton um das Kind. Es geht bei der
Adopton um das Kind. Es geht bei der Adopton um das Kind. Es geht bei der
Adopton um das Kind. Es geht bei der Adopton um das Kind. Es geht bei der
Adopton um das Kind. … … …[/i]
http://www.geiernotizen.de/kinderdiskriminierung
Diese Aufgabe möchte ich allen Gegnern der Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare aufgeben, allerdings folgendermaßen ergänzt:
Es geht bei der Adoption um das Kind und nicht um meine Vorurteile!
gesamter Thread:
- Schwulenrechte und kinderrechte... -
Rainer,
17.10.2010, 06:08
- Schwulenrechte und kinderrechte... -
Gismatis,
17.10.2010, 19:12
- Schwulenrechte und kinderrechte... -
Wolfgang A. Gogolin,
17.10.2010, 19:30
- Schwulenrechte und kinderrechte... - 530d, 19.10.2010, 14:01
- Schwulenrechte und kinderrechte... -
Wolfgang A. Gogolin,
17.10.2010, 19:30
- Schwulenrechte und kinderrechte... -
Gismatis,
17.10.2010, 19:12