Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Auch im Spiegelfechter.de: "Weib 2.0 - Wenn Netzaktivismus zur Lachnummer verkommt"

Leser, Thursday, 14.10.2010, 23:18 (vor 5570 Tagen) @ Schiffsratte

Man erinnere sich, bei www.spiegelfechter.de ließ eine "spanisch für Links" ihren kompletten Beitrag löschen (war wohl zu dolle, das Echo und die Gegenargumente).

Hier nun aber der Spiegelfechter (hervorgehobenes für die Schnellgucker) hinsichtlich meines Betreffs:

Gegenöffentlichkeit, Graswurzelaktivismus, Netzaktivismus – große Worte für eine große Sache. Leider gehen diejenigen, die von einer großen, gemeinsamen Sache sprechen, doch nur allzu oft ihrer kleinen, eigenen Sache nach. Abseits medientheoretischer Elogen, ist das Web 2.0 doch oft nichts anderes als eine sehr große Kneipe, in der über verschiedene Sachen diskutiert wird. Da gibt es die Idealisten, denen es um die Sache geht, da gibt es die „Zukurzgekommenen“, die sich freuen, wenn ihnen auch mal jemand zuhört und da gibt es die Selbstdarsteller, die immer im Mittelpunkt stehen wollen, und denen es eigentlich egal ist, mit welchen Aussagen sie die Blicke der Anderen auf sich ziehen. Diese Bloggerunterart kennt sich meist sehr gut im „SEO-Bereich“ aus, schaut mehrfach am Tag auf diverse Rankings und macht eine Flasche Sekt auf, wenn es mal einen Backlink von einem reichweitenstarken Medium gibt.
Kasperletheater

Jedem Tierchen sein Pläsierchen – ärgerlich wird es hingegen immer dann, wenn solche Selbstdarsteller arglose Kollegen täuschen, denen es um die Sache geht. So geschehen im Falle „Piratenweib“. Die Bloggerin Gudrun Habersetzer, die sich manchmal auch Gudrun Debus nennt und das Blog „Piratenweib“ betreibt, ist Stammlesern des Spiegelfechters sicherlich ein Begriff, war sie es doch, die ihrer Kollegin und „Mitfeministin“ Ines Fritz seinerzeit lautstark sekundierte, als diese den Spiegelfechter mit der Androhung von Rechtsmitteln zwang, einen Gastartikel, den ich von ihr veröffentlicht habe, inklusive kritischer Kommentare zu löschen. Diese Löschwut hat System – auch in anderen Blogs fordern die selbsternannten FreiheitskämpferInnen die Blogbetreiber häufiger schon mal auf, missliebige Kommentare zu löschen. In ihren eigenen Blogs werden kritische Kommentare erst gar nicht freigeschaltet. So etwas lässt einen altgefahrenen Blogger, der weiß, dass das Netz eine magische Anziehung auf skurrile Wesen ausübt, natürlich kalt. Wer nicht durch Argumente bestechen kann, der versucht sich halt durch Löschaktionen ans rettende Ufer der Belanglosigkeit schleppen.

Alles hier zu lesen, unter "Weib 2.0"-Link

Wie ich hier schon mal geschrieben habe, ich überlege mir sehr(!) genau, wo und was ich unterstützend begleite. Aus dem Link des Eingangspost:

Und auch die Betreiber von www.wir-treten-zurück.de – dem derzeit letzten Überbleibsel der Kampagne – distanzieren sich auf Nachfrage deutlich

Habe ich doch gleich gesagt, dass da nichts Gutes dahinter steckt. Und manchmal ist es bedauerlich, recht behalten zu haben. "Wir treten zurück"; ich bin noch nicht mal eingetreten, obwohl ich von unseren rot-grünen-schwarz-gelben Regierungen der letzten drei Jahrzehnt alles halte - aber vor allem garnichts!

Leser (nun aber wieder im mentalen Erholungsurlaub)


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