Ehe und Steinigung
[...]
Aber diese höchste Stufe der Verschmelzung zweier Seelen hat das gegenseitige Versprechen zur Voraussetzung. Und genau an dieser Stelle hapert es im Land, und jedem Menschen ist irgendwo in seiner tiefsten Seele bewusst, dass irgendetwas nicht stimmt. Während jeder noch so kleine Vertragsbruch in Deutschland zu einer entsprechenden Sanktion führen kann, führt der Vertragsbruch in der Ehe, sei er noch so demütigend erfolgt, sei er noch so grob fahrlässig oder vorsätzlich erfolgt, zu keinerlei Konsequenzen für den Vertragsbrüchigen! Oder anders ausgedrückt: Die Ehe bzw. das Eheversprechen in Deutschland ist der einzige Vertrag, bei dem die Vertragsparteien frei sind, den Vertrag nach belieben zu brechen, selbst wenn der Vertragspartner schwer darunter leiden wird. Das aber hat NICHTS mit der christlich-jüdischen Prägung des Landes zu tun, sondern mit der Verleugnung von Christentum und Judentum, mit der Bekämpfung von Christentum und Judentum.
Doch jeder Mensch, der "Opfer" eines Ehebruches geworden ist - und das werden immer mehr in diesem Land - wie auch viele, die selbst Ehebrecher sind, ahnen, dass es nicht richtig ist, wie leicht die heiligste Beziehung der Menschheit mit Füßen getreten werden kann, ohne jegliche Konsequenzen befürchten zu müssen. In der Angst vor der Steinigung - die ja keine Realität ist - schwingt die Realität der Scheidungsgesellschaft mit, in der Ehe und Familie zum Auslaufmodell degradiert worden sind. Es ist einzig der Islam im Land, der die Familie als christlich-jüdisches Erbe bewahren hilft. Ohne Islam und Muslime wäre die Familie noch viel weiter in Versenkung geraten, als sie es ohnehin ist. Die Angst vor der Steinigung ist eher ein Spiegelbild der Angst vor dem Scheitern der eigenen Ehe, weil die Anfechtungen zu groß geworden sind und es kaum noch Schutzmaßnahmen gibt.
Insofern wäre es angebracht, dass die Verantwortungsträger in diesem Land aufhören, auf den Muslimen herumzuhacken, sondern endlich erkennen, dass eine Gesellschaft ohne Familie (und damit meinen wir die Bezeichnung Mann-Frau als Basis) dem Untergang geweiht ist. Erstaunlich erscheint derweil das Verhalten der Kirchen, die sich auf die Seiten jener schlagen, die zwar von christlich-jüdischer Prägung faseln aber im gleichen Atemzug beide Religionen lächerlich machen. Hingegen der Islam im Land ist die einzige verbliebene Instanz, die das christlich-jüdisches Erbe aufrichtig schützt und Ehebruch offen missbilligt. Würde ein christlicher Geistlicher mehr Wert auf seine Beziehung zu Jesus, als seine Beziehung zu seinem Posten legen, würde er das auch einmal aussprechen angesichts des tagtäglichen Missbrauchst des Christentums als "Prägung" für die aktuelle unmenschliche Politik der Regierenden.
Keine Deutscher braucht Angst vor Steinigung zu haben! Aber er sollte durchaus Angst vor der schon gar nicht mehr schleichenden Vernichtung der Familie haben! Und die Scharia verpflichtet jeden Muslim im Land, die Gesetze des Landes einzuhalten und keinen Ehbruch zu begehen. Ist das wirklich so schlimm?
http://www.muslim-markt.de/forum/messages/2105.htm
Solange Regierungsmitglieder "öffentlich"...
...in Scheiße rühren und sich in den Arsch vö.... lassen, ist in unserem Land nichts mehr heilig!
Michi
Excalibur
GWG-Jäger
Ehe und Steinigung
Muss dieser Schwachsinn auch noch hier rein kopiert werden? Darf ich dezent daran erinnern, dass es Ehe und Familie sowie die unterschiedlichsten Ausprägungen und Umgänge damit auch in Ländern ohne diesen selbsterhöhenden Religionsballast gibt? Wir brauchen keine Steineanbeter, um Ehe und Familie zu halten.
Was ist denn die Alternative zur Steinigung?
Wir brauchen keine Steineanbeter, um Ehe und Familie
zu halten.
Interessant. Wenn es Alternativen gibt - warum sind sie nicht schon längst angewandt worden?
Was ist denn die Alternative zur Steinigung?
Interessant. Wenn es Alternativen gibt - warum sind sie nicht schon längst
angewandt worden?
Na, dann fang doch an damit. Statt Deppengötter anzujaulen zum Beispiel das zerstörerische Familienrecht umschreiben. Sinnloser und einfacher ist es natürlich, sich in seinen göttlichen Fantasien zu ergehen.
Familienrecht umschreiben - leicht gemacht
... zum Beispiel das zerstörerische Familienrecht umschreiben. Sinnloser und einfacher ist es natürlich, sich in seinen göttlichen Fantasien zu ergehen.
Neues Familienrecht (nach Bärserker):
Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dir gibt.
Du sollst nicht morden.
Du sollst nicht die Ehe brechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.
Korrektur
Du sollst nicht morden.
"morden" ist offenbar falsch, es müsste heißen "töten".
Im hebräischen Urtext heißt es "Du sollst nicht töten", nicht "Du sollst nicht morden". Bei "nicht morden" wäre der mittlere Buchstabe des Verbs verdoppelt.
![[image]](http://www.das-weisse-pferd.com/de/main/dwp/99_08/b_9908bibeltext.jpg)
Ehe und Steinigung
Hallo Mora!
"Zurück in die Steinzeit"-Parolen bringen uns leider auch nicht weiter, und dafür spielt es auch keine Rolle, ob sie von Feministinnen oder von radikalen Moslems verbreitet werden.
Ich denke, daß sich das Problem in Zukunft ohnehin von selbst lösen wird, nämlich dann, wenn es der Masse der Bevölkerung wieder so schlecht geht, daß Familienverbände als Rückhalt und Schutz dringend notwendig sind.
Bis dahin wird die Bevölkerung schrumpfen, aber das ist letztendlich auch gut, weil wir sonst noch mehr Probleme bekommen würden.
Freundliche Grüße
von Garfield
Ehe und StGB
"Zurück in die Steinzeit"-Parolen bringen uns leider auch nicht weiter,
und dafür spielt es auch keine Rolle, ob sie von Feministinnen oder von
radikalen Moslems verbreitet werden.
Ich denke, daß sich das Problem in Zukunft ohnehin von selbst lösen wird,
nämlich dann, wenn es der Masse der Bevölkerung wieder so schlecht geht,
daß Familienverbände als Rückhalt und Schutz dringend notwendig sind.
Bis dahin wird die Bevölkerung schrumpfen, aber das ist letztendlich auch
gut, weil wir sonst noch mehr Probleme bekommen würden.
Das ist weder noch richtig. Das Grundgesetz definierte die Ehe, die daraus resultierenden Pflichten und Rechte ziemlich exakt. Die weitergehenden rechtlichen Eingrenzungen im BGB zur Ehe und Familie sind ebenso wenig obsolet gewesen. Wer dies vertiefen möchte, lese die Texte des Verfassungsrechtlers Schachtschneider dazu. Und mehr noch, auch der hier oft erwähnte Georg Friedenberger beschreibt sehr genau, mit welchen Scheinargumenten und unjuristischen Finessen im Laufe der letzten 40 Jahre die Ehe als Institution ausgehebelt wurde. Allein schon die Beschreibung der Stoßrichtung, die von Feministinnen wie Jutta Limbach, spätere Verfassungsrichterin, ausgingen.
Bei aller Religionskritik ist der Artikel auf Muslim-Markt von der Intention nicht gänzlich falsch, auch wenn die Rettung der Institution Ehe sicher nicht mit dem Islam zu bewerkstelligen ist. Die Zustandsbeschreibung, dass die Ehe im Wesen ausgehöhlt ist, dass die zentralen Elemente der Rechtstreue mehr und mehr zerstört werden und die Menschen mit Freiheit meinen, dass der Rechtsbruch vergeltungsfrei bleiben muss, weil sie schon in Vorwegnahme den Ehebruch als erstes Mittel der Wahl in Betracht ziehen - und Ehebruch meint hier nicht nur sexuelle Ausweichmanöver - spricht eben von blinden Fleck des Rechtsempfindens. Nehmen wir als Gegenbeispiel zur Ehe eine GmbH, dann werden dort, sollte ein Geschäftspartner unterschlagen, den Wesensbestand des Unternehmens zerstören, Geschäftsvermögen unterschlagen, vorsätzlich den Geschäftspartner täuschen, etc. vielfältige Rechtsverstösse begangen. Überträgt man all die "Delikte", die in einer Ehe bis zu deren Vernichtung über Rosen- und Kinderkrieg gehen können, die Vermögensschädigungen in die Sprache von BGB, StGB und HGB, dann reden wir von multi-kriminellen Unternehmungen, die von der Gesellschaft straffrei gestellt, begünstigt oder toleriert werden.
Zweiter Punkt, falls es hier anklingen soll. Eine Überbevölkerung bekämpft sich nicht dadurch, dass die Geburtenrate in Deutschland sinkt. Dazu gibt es Berechnungen, nicht nur von Herwig Birg und der UNO, dass hier mit jeder Generation die Bevölkerung um mehr als 30% schrumpft. Die demographische Beule ist nicht durch Einwanderung zu dämpfen, dafür müssten auf die Schnelle der nächsten 30 Jahre ungefähr 701 Millionen Menschen einwandern, die wirtschaftlich erfolgreich die Renten und Pensionen sichern, wie die UNO ausgerechnet hat. Aber auch andere Berechnungen in drei Modellen, je nach zu erwartendem durchschnittlichem Lebensalter der Bestandsbevölkerung verweisen auf ähnlich absurd hohe Zahlen. Wie also das Aussterben oder die Bevölkerungsverringerung in Deutschland bei 82 Mio Menschen allein die Geburtenüberschüsse im asiatischen Raum ausgleichen oder nennenswert mindern soll, erschließt sich nicht, zumal die weltwirtschaftliche Bedeutung von Wissensgesellschaften wesentlicher Motor ist, die schwächer entwickelten Länder überhaupt am Leben zu erhalten.
Ehe und StGB
Hallo LatexTester!
Da hast du mich falsch verstanden. Unter "Steinzeit" verstehe ich nicht den Zustand vor 60 Jahren. Da waren ja in Deutschland auch keine Steinigungen üblich.
Daß die bürgerliche Ehe in den letzten Jahrzehnten ausgehöhlt wurde und daß das fatale Folgen für unsere Gesellschaft hat, ist klar. Zumal diese Aushöhlung auch immer so geschah, daß Männern mehr Pflichten, aber gleichzeitig meist nicht mehr Rechte gegeben wurden. Obendrein arbeitet man nun auch noch daran, Verpflichtungen von geschiedenen Männern gegenüber ihren Ex-Frauen auch auf Männer zu übertragen, die nie verheiratet waren - die sollen dann gegenüber ihren Ex-Partnerinnen, mit denen sie nie verheiratet waren, nach einer Trennung idealerweise dieselben Verpflichtungen haben wie nach nach einer Ehe-Scheidung. Damit wird die Ehe vollends überflüssig.
Allerdings waren die deutschen Ehegesetze in früheren Zeiten auch nicht unbedingt ideal. Im "Lübecker General-Anzeiger" vom 31. März 1942 habe ich z.B. gerade einen Artikel gelesen, der folgende Passage enthält:
Durch die Eheschließung wird die Unterhaltspflicht des Mannes gegenüber der Frau begründet. Diese Verpflichtung besteht auch dann fort, wenn der Mann seine Frau verläßt und von ihr getrennt lebt. Kommt es dann zum Ehescheidungsprozeß, so pflegt auf Antrag der Frau der säumige Mann durch einstweilige gerichtliche Anordnung zur Zahlung einer wöchentlichen oder monatlichen Unterhaltsrente angewiesen zu werden. Solche Anordnung kann der Mann in zahlreichen oder gar in den meisten Fällen nicht etwa mit dem Hinweis bekämpfen, die Frau sei gesund und kräftig, sie könne daher mühelos eine bezahlte Tätigkeit annehmen. Hat nämlich der Ehemann, solange die häusliche Gemeinschaft bestand, seiner Frau nicht angesonnen, auf Arbeit zu gehen, so kann er das auch jetzt trotz der gegenwärtigen Arbeitsmarktlage nicht tun, wo es ihm nur darauf ankommt, die lästige Unterhaltsverpflichtung abzuschütteln.
Damals galt das so wenigstens nur für den Fall, daß der Mann die Frau verlassen hat. Allerdings fanden seine Gründe dafür oft keine Berücksichtigung. Wenn seine Frau ihn z.B. durch ständiges Genörgel regelrecht vergrault hat, mußte er trotzdem zahlen.
Später hat man in der Bundesrepublik noch einen draufgesetzt, indem man den Mann auch dann zum Zahlen verdonnerte, wenn die Frau die Ehe zerstört hat.
Aber das Rundum-Versorgungs-Prinzip für Ehefrauen war schon lange vorher da.
Zur Überbevölkerung:
Die Bevölkerungsentwicklung hat ja nicht nur in Deutschland sinkende Tendenz. Vor kurzem hat doch jemand hier interessante Zahlen für einige asiatische Länder genannt. Da lagen die Geburtenzahlen pro Frau teilweise sogar noch unter deutschem Niveau!
China arbeitet schon lange daran, das Bevölkerungswachstum zu stoppen. Die Ein-Kind-Ehe wird dort schon lange propagiert, und es kommt immer wieder vor, daß Mädchen abgetrieben oder nach der Geburt getötet werden, weil ein Paar (oder zumindest die Mutter) unbedingt einen Sohn möchte, der die Eltern später ernähren kann. In Indien gibt es ähnliche Phänomene - dort gibt es deshalb schon einen regelrechten Frauenmangel. Das muß in diesen sehr bevölkerungsreichen Ländern in Zukunft zwangsläufig einen Rückgang der Bevölkerungszahl bewirken.
Aber das ist eben auch sinnvoll.
Freundliche Grüße
von Garfield