mannebüro züri erhält städtischen Gleichstellungspreis
Ich finde Beratungsstellen, die sich gezielt an Männer wenden, nicht falsch. Nur sollten sie nicht nur für Täter, sondern auch für Opfer da sein. Oft sind die Betroffenen sowieso beides. Nicht nur, dass die körperliche Gewalt oft gegenseitig stattfindet, auch psychische Gewalt spielt eine Rolle. Es wird aber im Sinne der eindeutigen Täter-Opfer-Zuordnung so getan, als sei der Mann zu 100 Prozent der Täter und die Frau zu 100 Prozent das Opfer. Dabei wird der Denkfehler begangen, dass eine Aufteilung die Verantwortung für die eigene Gewalttätigkeit gemindert würde, wie sie die Prozentzahlen suggerieren. Dabei wird das Tätersein durch das gleichzeitige Opfersein nicht gemindert. Aber es würde zeigen, dass nicht nur die Gewalttätigkeit das Problem ist, sondern das Zusammenspiel zwischen den Partnern gestört ist. Opfern wird immer geraten, sich vom Täter zu trennen. Tätern wird aber kaum geraten, sich von ihren Opfern zu trennen. Das müsste aber genauso selbstverständlich sein, und zwar selbst dann, wenn das Opfer die Beziehung eigentlich weiterführen will.
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Junggeselle,
09.10.2010, 13:15
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Manifold,
09.10.2010, 16:01
- mannebüro züri erhält städtischen Gleichstellungspreis - Gismatis, 09.10.2010, 20:31
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Manifold,
09.10.2010, 16:01