Suche - Biete
CSU Headhunter, Friday, 08.10.2010, 17:27 (vor 5576 Tagen)
Suche:
6000 Frauen zur Besetzung politischer Ämter auf Orts- und Kreisebene.
6000 Männer, die freiwillig das Feld räumen.
Biete:
- 2011: "Jahr der Frauen" in der CSU
- eine Auszeichnung für Frauenförderung
- ein Mentoring-Programm, das Frauen an die Spitze führt
- eine CSU-Akademie für Frauen
- finanzielle Anreize für einen CSU-Eintritt der 60% Frauen der Frauenunion, die der CSU überhaupt noch nicht angehören.
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-29728683&Ressort=bay&Ausgabe=a&RessLang=bay&BNR=0
Suche - Biete
Imageberater, Friday, 08.10.2010, 18:27 (vor 5576 Tagen) @ CSU Headhunter
Würde dies auch für Orts- und Kreisverbände gelten, müssten weit über 6000 Frauen in entsprechende Parteiämter gehievt werden. Da, so deuten Horst Seehofer und sein Generalsekretär Alexander Dobrindt zwischen den Zeilen an, beginne bereits wieder die Frage der Geeignetheit - denn ohne politische Kompetenz könne es schließlich nicht gehen.
Um die zu erhöhen, soll 2011 CSU-intern zum Jahr der Frauen werden, eine Auszeichnung für Frauenförderung eingeführt werden, ein Mentoring-Programm Frauen an die Spitze führen und eine CSU-Akademie für Frauen geschaffen werden. Zudem soll es für die Frauen-Union, bei der immerhin 60 Prozent nicht CSU-Mitglieder sind, finanzielle Anreize geben, in die CSU einzutreten.
Schön, dass sie das Kind beim Namen nennen: "gehievt werden".
Mit eigener Leistung oder gar politischer Kompetenz ist da also nichts. Und sogar "bezahlen" muss man die Damen, damit sie geneigt sind, so zu tun, als interessierten sie sich für Politik.
Na, so kommt man bestimmt an kompetente Leute...
Es ist völlig pervers.
--
![[image]](http://www.bilder-hochladen.net/files/bil5-1m.gif)
Suche WählerstimmInnen - Biete Parteiposten
AAA, Friday, 08.10.2010, 20:05 (vor 5576 Tagen) @ Imageberater
Dass das Hardcore-FrauInnen-Bevorteilung ist, darüber braucht man nicht zu reden. Schon jetzt steht fest, dass das keinen Kompetenzzuwachs auf der Funktionärsebene bewerkstelligen wird, eher wird das Gegenteil eintreten.
Aber: Aus Sicht der Parteien, denn letztlich handeln sie alle in dieser Frage vergleichbar, ist dieses Vorgehen rational. FrauInnen interessieren sich traditonell weniger für die Politik und sind daher erheblich schwerer mobilisierbar, schon gar nicht auf der inhaltlichen Schiene. Also muss es über die personelle versucht werden. Nur so lassen sich im FrauInnen-Reservoir genügend Stimmen erzeugen, nach dem Motto: Mädels wählen Mädels. FrauInnen stellen die Mehrheit der Wahlberechtigten, besonders bei den Älteren/Alten und weisen die größte Mobilisierungsreserve auf. Insofern verspricht hier die aufwandsbezogene Rendite, vulgo Wählerstimmen, am größten zu sein. Das Ganze hat natürlich nichts mit Programmatik oder einer Weltanschauung zu tun, der zum Durchbruch verholfen werden soll. Es geht schlicht um Macht: Macht behalten und am besten hinzugewinnen.
Wie immer sind es die Männer, die den FrauInnen in den Sattel helfen. Sie dürfen sich daher über die Ergebnisse weder wundern noch beklagen. Sie sind die Zauberlehrlinge, die die Geister, die sie riefen, nicht mehr beherrschen. Bemerkenswert ist nur, dass dieser Fehler seit fast 50 Jahren fast schon stumpfsinnig wiederholt wird. Mittlerweile sollte verstanden worden sein, welche Schäden damit für das Volk gesetzt werden. Die sind kaum mehr heilbar.
guter Kommentar, ausdrücklich! /kT
Leser, Saturday, 09.10.2010, 00:12 (vor 5576 Tagen) @ AAA
- kein Text -
Schäden für das Volk
Mus Lim
, Saturday, 09.10.2010, 08:15 (vor 5576 Tagen) @ AAA
Mittlerweile sollte verstanden worden sein, welche Schäden damit für das Volk
gesetzt werden. Die sind kaum mehr heilbar.
Schäden?
Hä?!??
Die Schäden sind möglicherweise schon zu groß, um noch irgend etwas zu verstehen.
--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org
Feminismus ist antiemanzipatorisch
Mus Lim
, Saturday, 09.10.2010, 08:13 (vor 5576 Tagen) @ CSU Headhunter
Suche:
6000 Frauen zur Besetzung politischer Ämter auf Orts- und Kreisebene.
6000 Männer, die freiwillig das Feld räumen.Biete:
- 2011: "Jahr der Frauen" in der CSU
- eine Auszeichnung für Frauenförderung
- ein Mentoring-Programm, das Frauen an die Spitze führt
- eine CSU-Akademie für Frauen
- finanzielle Anreize für einen CSU-Eintritt für Frauen
Ist das alles schon beschlossene Sache?
Finanzielle Anreize für einen Parteieintritt? *lol*
Beim Unterschreiben des Mitgliedaufnahmeantrag muss man wohl den Frauen noch die Hand führen?!??
Feminismus ist antiemanzipatorisch,
Eigeninitiative ist nicht gefragt,
es geht auch nicht um die Interessen der Frauen,
sondern darum, Berufsfeministinnen in Machtpositionen zu hieven.
Ich fordere analog zum Rauchverbot die feminismusfreie Zone. 
--
Mach mit! http://wikimannia.org
Im Aufbau: http://en.wikimannia.org