Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Europarat gegen Abtreibungsrecht in Europa

Flint ⌂, Friday, 08.10.2010, 17:11 (vor 5576 Tagen) @ Christine

Sehe ich auch so. Im übrigen sollte das eine Selbstverständlichkeit sein,
aber wem sage ich das. Dazu paßt dann ja noch folgende Nachricht:

Ja, menschliche Selbstverständlichkeiten wie Mord als verwerflich zu empfinden werden in die religiöse Ecke geschoben:

Der Beschwerdeführer hält aus religiöser Überzeugung Abtreibungen für
verwerflich.

....

Hiergegen spricht, dass ihm nicht etwa eine strafrechtlich
relevante oder auch nur überhaupt gesetzlich verbotene, sondern lediglich
eine aus Sicht des Beschwerdeführers moralisch verwerfliche Tätigkeit
vorgehalten wurde, auf die zudem der Kläger selbst ebenfalls öffentlich
hinwies.

Es ist weniger eine Frage der Moral als der Ethik. Moral ist lediglich der Sitten- und Verhaltenskodex einer Gruppe. Wenn diese Gruppe dekadent ist, sind auch deren Sitten und Gebräuche (zum Teil) dekadent. Es kann dann also ethisch (vernünftig) sein, dagegen zu verstoßen. Ethik ist maximale Vernunft (im ideellen und letzten Sinn).

Gruß
Flint

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