Töchterchem aus "gutem" Hause?
Sätze wie diese, über die eigene Tochter und den Schwiegersohn, kommen einem Vater nicht leicht über die Lippen: „Mit diesen Menschen ist es vorbei. Ich will auch keine Versöhnung mehr.“ Wolfgang Joop (65) wird sich deshalb genau überlegt haben, welche Konsequenzen diese Aussage, wie sie von diesem Donnerstag an in der Zeitschrift „Bunte“ zu lesen ist, haben wird. Seine Bereitschaft, die „Habgier“ seiner Tochter Jette und ihres Ehemanns Christian Elsen weiter hinzunehmen, scheint jedenfalls endgültig beendet. Öffentlich und verblüffend verbittert tobt seit einer Woche ein hässlicher Streit zwischen dem Designer (Wunderkind) und seiner Tochter Florentine (37) auf der einen und Jette Joop (42) auf der anderen Seite.
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Auf die Frage „Herr Joop, man könnte meinen, Sie verstoßen Ihre Tochter?“ antwortet der 65-Jährige, der am Mittwoch bei den Prêt-à-Porter-Schauen in Paris die neue Wunderkind-Kollektion vorstellte: „Ja, das werde ich jetzt auch tun. Es ist eine Einstellung, die sich lange manifestiert hat.“ Er sucht nach Erklärungen und will verstehen, warum sich seine Tochter so unversöhnlich zeigt: „Ich war sehr großzügig. Das ist, glaube ich, der Fehler gewesen. Vielleicht brauchen Kinder, gerade begabte Kinder, sehr viel mehr Strenge. Aber meine Generation wollte ja nur Freund sein.“
http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1417124/Wolfgang-Joop-und-das-Kachelmann-Syndrom.html
Nachtrag: 12,5 Millionen Startkapital
"Ich hatte", sagte Jette Joop in einem Interview vor Jahren, "nichts außer meinem Namen. Aus dem musste ich mit mir selbst eine Marke aufbauen. Geld für Marketing hatte ich nicht." Man konnte die Schmuck- und Industriedesignerin dafür bewundern. Und verstehen, warum sie so sehr öffentlich präsent war. Aber nur, wenn man nicht wusste, dass sie bei dem Gespräch schon 12,5 Millionen Mark von ihrem Vater bekommen hatte. Und der Name, auf dem sie aufbaute, hatte ja längst einen strahlenden Glanz.
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http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article9996265/Joop-gegen-Joop.html
Der Herr Papa hat es verabsäumt, seinem missratenen Töchterlein ...
... mal kräftig den Arsch zu vollzuhauen.
Gruß, Kurti