Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Echte Pauerfrau: Drogenbaronin Tansu Ciller

Xrc, Thursday, 07.10.2010, 14:05 (vor 5578 Tagen)

Frau Tansu Ciller (ehem. türkische Ministerpräsidentin) war dermaßen tief in mafiöse Drogengeschäfte verwickelt, von ihr hätte selbst ein Don Mario noch was lernen können.

http://www.spatzseite.com/2009/09/us-weltmacht-europa-russland-china-nahost-terrorismus-rauschgift/

Teile der türkischen Oberschicht haben seit Langem Staatsangelegenheiten mit Terrorismus, Drogenhandel und anderen kriminellen Aktivitäten verquickt. Ein gutes Beispiel ist hierfür der Susurluk-Skandal von 1996. Damals flogen die enge Verbindung der Regierung Tansu Ciller zur internationalen Mafia und die Verflechtung zwischen Polizei und Militär mit der organisierten Kriminalität auf, und führten zu einer Regierungskrise, die den scheinbar weniger korrupten islamischen Kräften an die Macht verhalf. Tansu Ciller, Ministerpräsidentin der Türkei, war Marionette amerikanischer Interessen, der heimischen Rauschgiftmafia und gewisser Militärkreise. Sie vermittelte zwischen Geheimdienst und Heroinindustrie. Selbst deutsche Gerichte beschuldigten sie schließlich, die Drogenmafia in Europa und Zentralasien aktiv unterstützt zu haben.

Einigen Akteuren im Susurluk-Skandal gelang es, sich nach Chicago abzusetzen, wo sie sich für Operationen in Ostturkistan, unter den Uiguren anboten. Einer davon war Mehmet Eymur, der ehemalige Chef der Antiterroreinheit des türkischen Geheimdienstes (MIT), dem die USA Asylrecht gewährten. Mit von der Partie war Marc Grossman, der zurzeit des Susurluk-Skandals US-Botschafter in der Türkei war. Er musste, kurz nachdem der Skandal aufgeflogen war, mit seinem Adjutanten Major Douglas Dickerson vorzeitig abberufen werden. Dieser Marc Grossman leitete als Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten unter Bush jr. eine Woche vor dem 11. September 2001 im Pentagon die intensiven Gespräche zwischen dem pakistanischen Geheimdienstchef, Lt. Gen. Mahmood Ahmed, dem National Security Council und CIA Direktor George Tenet.

Wie Ciller in der Türkei, war auch die ehemalige pakistanische Ministerpräsidentin Benazir Bhutto am internationalen Rauschgifthandel beteiligt und unterhielt enge Beziehungen zu den Betreibern der Heroinpipeline und zu US-Geheimdienstkreisen. Besonders eng waren ihre Beziehungen zu dem Drogenboss Haji Ayub Afridi, der wie Bhutto selbst, besonderen Schutz in Dubai gefunden hatte. Afridi wurde nach 9/11 aus einem Gefängnis in Pakistan entlassen, als er wenige Wochen seiner 7 Jährigen Haftstrafe wegen Drogenhandels abgesessen hatte. Er wurde zum engen Verbündeten der USA im Kampf gegen die Taliban, die den Rauschgift-Anbau (der in erster Linie Geheimdienstoperationen zu finanzieren hat) in Afghanistan fast ausgemerzt hatten. Schon 2007 lieferte das Land nach einem offiziellen UNO-Bericht wieder 8200 Tonnen Rohopium, das waren 3000 Tonnen mehr als der illegale Weltverbrauch (http://www.unodc.org/pdf/research/AFG07_ExSum_web.pdf.) - und zwar unter dem Schutz der westlichen Invasionstruppen einschließlich der Bundeswehr.

http://home.arcor.de/jochenrichter/OK/Organisierte%20Kriminalit%E4t.html

15.03.1995: Ein Putschversuch in Aserbaidschan scheitert. Ziel der Putschisten war es, den amtierenden Regierungschef Gaida Ali Risa Alijew zu stürzen und im Gegenzug sollte Abulfas Eltschibej eingesetzt werden. Eltschibej galt als Anhänger der Grauen Wölfe in der Türkei und stand in enger Verbindung zu den türkischen Mafiabossen. An dem Putsch soll auch der türkische Mafiaboss Abdullah Catli - mit Wissen von Frau Tansu Ciller - beteiligt gewesen sein. Die Türken wollten offenbar in Aserbaidschan einen Stützpunkt von Heroinlabors, sowie mehrere Spielcasinos einrichten. Nicht zuletzt erhoffte man sich Zugang zum Öl und dem Rohstoffschmuggel.

03.11.1996: In Westanatolien kommen bei einem Autounfall Abdullah Catli, Hüseyin Kocadag und Gonca Uz ums Leben. Schwer verletzt überlebt Sedak Bucak, kurdischer Abgeordneter der Partei von Frau Tansu Ciller, der Außenministerin. Der Unfall führt zu einer schweren innenpolitischen Krise. Catli war ein seit 17 Jahren von Interpol gesuchter Killer und vermutlich einer der größten Drogenbosse in der Türkei. Kocadag war der ehemalige Geheimdienstchef von Istanbul, Gonca Uz seine Partnerin. Regierungschef Yilmaz beruft eine Untersuchung ein, da die Autoinsassen von einem Essen mit dem Innenminister (und vermutlich auch Alaatin Cakici) in Kusadasi kamen. Frau Ciller, die einst Regierungschefin der Türkei war, wird schon seit längerem verdächtigt, mit der türkischen Mafia eng zu kooperieren, gar einer der führenden Köpfe zu sein.

02.05.1997: Der Fernsehsender Flash TV in Istanbul wird von Bewaffneten gestürmt und verwüstet. Journalisten werden verprügelt, es werden Schüsse in die Luft abgegeben. Die Bewaffneten wurden von Alaatin Cakici angeheuert, der mit dieser Aktion den Medienbaron Aydin Dogan und Özer Ciller, den Mann von Außenministerin Tansu Ciller, unter Druck setzen will. Angeblich standen beide noch mit 20 Millionen Dollar in der Schuld von Cakici.

matthias-matussek.de zum Wulff-Islam

Oliver, Thursday, 07.10.2010, 19:28 (vor 5577 Tagen) @ Xrc

Matussek, uns gut bekannt für feminismuskritische Bücher etc:

Wulffs Religionskrieg

Daß Bundespräsident Christian Wulff zum 3.Oktober sagte „Auch der Islam gehört zu Deutschland“ ist so prima politisch korrekt wie gedankenlos dahingefestrednert. Da sprach sich multikulturelle Bequemlichkeit aus, der diese ganz Glaubenssache sowieso schnurz ist und eigentlich Gedöns.
Ich las von der Wulff-Rede in Oberammergau, wo die letzte Aufführung der Passion stattfand. Gerade hatte ich eine Revolution erlebt. In Jesus Geschichte werden die atavistischen Rechtsbegriffe des alten Testaments verabschiedet. Nicht mehr „Auge um Auge“ soll gelten, sondern „wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, so halte ihm auch die linke hin“.
Das ist die Revolution der christlichen
Botschaft. Sie sagt: „Liebe deine Feinde“.
Sie ist der islamischen diametral entgegengesetzt. Wer den Koran zur Hand nimmt, wird vergebens nach einem netten Wort für die Ungläubigen suchen. Statt dessen mindestens 300 Verse, die ihnen das Schlimmste androhen, auf Erden und im Jenseits.
Und da spricht unser Bundespräsident von Gleichrangigkeit aller drei monotheistischer Religionen?
Er hat die utopische Ringparabel Lessings im Kopf. Im günstigsten Falle. In Wahrheit aber hat er einen neuen Religionskrieg eröffnet – denn er zwingt uns darüber nachzudenken, was uns unterscheidet.
Jesus war Jude. Er war ein junger jüdischer Rebell. Deshalb können wir mit einigem Recht von den christlich-jüdischen Grundlagen unserer Wertegemeinschaft reden. Unsere Rechtsordnung bezieht sich auf ein Fundament, das der Dekalog gesetzt hat.
Kaum sind die Worte des Präsidenten verklungen, macht sich Ameneh Bahrami auf den Weg zur Frankfurter Buchmesse. Sie hat ein Buch geschrieben, in dem sie ihr Schicksal erzählt. Ihr Buch heißt „Auge um Auge“.
Ameneh, eine junge hübsche Elektrotechnik-Studentin, ist von dem jungen Mann Maschid in Teheran mit Säure geblendet worden, weil sie seinen Heiratsantrag zurückgewiesen hat. Sie klagte vor der 71.Teheraner Strafkammer. Die Rechtsprechung verläuft seit 1992 nach den Regeln der Scharia, die die persönliche Rache ausdrücklich legitimiert. Auge um Auge.
Ameneh erhielt Recht. Sie darf nun ihren Peiniger blenden.
Alle Versuche, sie umzustimmen, warebn bisher vergeblich. keine Barmherzigkeit. Justizchef Ayatollah Schahrudi hat es versucht. Die eigene Mutter hat es versucht. Ameneh Bahrami bleibt ungerührt.
Der besondere Twist der Geschichte: Sie wendet atavistisches Recht an, um der aufgeklärten Welt, in der Frauen Rechte haben wie Männer, zur Geltung zu verhelfen. Sie tue es nicht aus persönlichen Motiven, sagte sie, sie möchte ein Statement setzen. „Männer wie Maschid“, sagt sie, „müssen erzogen werden“. Viele Frauen hätten ihr geschrieben und sie beschworen, ihr Recht einzufordern. „Im Iran“, schrieb eine dieser Frauen, „kannst Du als Frau nicht normal leben.“
Das ist die Religion, das das Rechtsverständnis, das die geistige Kultur, von der Wulff behauptet, sie gehöre nach
Deutschland.
Wunderbar, wenn sich der Islam dem Grundgesetz anbequemt. Was aber, wenn er den heimlichen, ach was: den offen geäußerten Wunsch hegt, daß sich unser Rechtsverständnis der Scharia angleichen möge?

http://www.matthias-matussek.de/2010/10/wulffs-religionskrieg/#comments

--

Liebe Grüße
Oliver


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matthias-matussek.de zum Wulff-Islam

Das Edle Schnabeltier, Thursday, 07.10.2010, 22:07 (vor 5577 Tagen) @ Oliver

Was aber, wenn er den heimlichen, ach was: den offen geäußerten Wunsch
hegt, daß sich unser Rechtsverständnis der Scharia angleichen möge?

Also wie man beim Zentralrat der Muslime nachlesen kann, ist das nicht der Fall.

matthias-matussek.de zum Wulff-Islam

MuhSchlimm, Thursday, 07.10.2010, 23:32 (vor 5577 Tagen) @ Das Edle Schnabeltier

Also wie man beim Zentralrat der Muslime nachlesen kann, ist das nicht der
Fall.

i woooooooooooooooooooo!
;-)

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