53% aller misshandelten Kinder leb(t)en bei der AE Mutti. Frauenquote übererfüllt!
Sechseinhalb Jahre lang erfassten die an der Studie beteiligten Mediziner alle Fälle von Kindern, die mit der Diagnose Misshandlung am Kinderzentrum behandelt wurden. Besonders hoch fiel dabei die Zahl der Fälle aus, in denen die Kinder körperlich misshandelt wurden. Sichtbares Zeichen dafür waren meist Blutergüsse an Oberschenkeln und Oberarmen, aber auch die Gesichts- und Halsregion der Kinder war betroffen. Außerdem mussten die Ärzte des Kinderzentrums Knochenbrüche diagnostizieren, darunter auch schwere Schädelfrakturen.
Im Gegensatz zu dem häufig geäußerten Verdacht, dass vor allem in sozial schwachen, süchtigen und arbeitslosen Familien Kinder misshandelt würden, stellten die Leipziger Mediziner fest, dass der Beruf der Eltern keinen Rückschluss auf eine mögliche Kindesmisshandlung zulässt. Auch das Alter der Mütter und Väter war entgegen den Erwartungen für keine Misshandlungsform der Studie relevant. Auffällig war jedoch, dass 53 Prozent der Mütter und zehn Prozent der Väter in den erfassten Fällen allein erziehend waren. Aufgrund der hohen Zahlen wertet die Studie die alleinige Erziehung durch ein Elternteil als einen potentiellen Risikofaktor für Kindesmisshandlung in Leipzig. Eine mögliche Ursache ist nach Ansicht der Mediziner, dass allein erziehende Eltern akut oder latent überfordert sind.
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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
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