Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Feminismusfolgen

adler, Kurpfalz, Wednesday, 06.10.2010, 09:59 (vor 5579 Tagen) @ Jack Alice

Das zeigt auch, wo Ursache und Wirkung liegen.
Unglück führt meistens zur Flasche, und nicht die Flasche ursächlich erst
zum Unglück.
Deswegen saufen ja auch die Aboriginies in Aussie-Land so viel;

Oder die Indianer in (Nord)Amerika, als sie in die Reservate gezwängt wurden. Ja, Alkoholismus und Suchtmittelgebrauch sind ein Indikator für aufgezwungene Lebensweisen gegen die Natur des Menschen


Dito bei so manchen Hartz-IV-Empfängern

Wird hier nicht gerne gelesen. Linke und Hartzer sind zum Draufschlagen da. Jetzt wird ihnen ja der Alkoholkonsum aus dem Bedarf herausgerechnet. Folge wird natürlich nicht sein, daß sie weniger saufen, sondern daß noch weniger übrig bleibt für was zu essen. Sie werden jetzt noch früher verrecken, das bringt Einsparungen für die Sozialausgaben. Da freut sich der spießige Bürger, denn sie liegen ihm nun weniger auf der Tasche. Geld ist die Heilge Kuh und das Goldene Kalb des Kapitalismus. Kultur wird zur Randerscheinung, der Mensch ist Nichts. Nichts außer Verfügungsmasse und Kostenfaktor.

Eine weitere Folge, wenn man diese scheinbaren aber einfachen Fluchten nimmt, wird sein, daß die Gewalt zunehmen wird. Das wird dann schon weniger lustig.


Man sieht es auch nicht zuletzt an den nun immer häufiger hereinkommenden
Meldungen über einen steigenden Suchtmittelgebrauch bei regulären
Arbeitnehmern.

Früher, als Mann der alleinige Verantwortliche war für die materielle Versorgung der Familie, war auch Suchtmittelgebrauch, insbesondere Alk, ein Männerprivileg. Es kam bei Frauen, die sich in die gewohnte, selbstbestimmte, natürliche, eigene Umgebung der Familie zurückziehen konnte, praktisch nicht vor.

Somit ist Suchtmittelgebrauch ein weiteres Indiz gegen die feministische Behauptung, das sog. Patriarchat habe Männer privilegiert. Neben dem noch viel stärkeren Argument der kürzeren Lebenszeit ein weiteres Indiz, gegen diese einfache, weil unbelegte Behauptung.

Die FeministInnen haben ihren Schwestern ein Ei ins Nest gelegt. Jetzt [durchstreich]können[/durchstreich] müssen sie sich auch in fremdbestimmter Arbeit und unnatürlicher Umgebung selbst verwirklichen. Das Ergebnis ist schon jetzt, daß sich Tabak- und Alkoholkonsum, aber auch die Lebenserwartungen einander angleichen. Die Differenz der Lebenserwartungen hat sich in den letzten Jahren von 7 auf 6 Jahre verkürzt, trotz enormer finazieller Anstrengungen für Frauengesundheit. Und nur für Frauengesundheit!

Aber es gibt einen Ausweg: Quoten für Frauen in den Führungsetagen. Und nur da! Das zeigt einmal mehr, welchem Milieu diese FrauenbefreierINNEN entsprungen sind, nämlich einem privilegierten. Die Lebenserwartung von gut Verdienenden liegt deutlich über der von Geringverdienern.

Abstraktes Denken über die eigene Lebenssituation hinaus, das können sie nicht leisten. Sie "kämpfen" nicht für Frauen, sondern darum in einer ohnehin privilegierten Schicht die Frauen noch weiter zu privilegieren. In Wahrheit sind es eben NarissINNEN, die nur für eines kämpfen: Für sich selbst.

Gruß
adler

--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar


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