Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Der Amoklauf von Lörrach und einige unbequeme Fragen"

Leser, Sunday, 03.10.2010, 13:40 (vor 5582 Tagen)

Gerade bei MANNdat gefunden:

Der Amoklauf von Lörrach und einige unbequeme Fragen

Ein Amoklauf in Lörrach war eine schreckliche Tat, wie wir sie leider in der Vergangenheit immer öfter erleben mussten. Aber eines passt diesmal nicht ins das Bild des Gewaltverbrechens, das sich unsere Gesellschaft macht: Der Täter ist eine Täterin. Es handelt sich also um eine Tat, die es nach feministischer Logik gar nicht geben kann.

Vor einigen Monaten titelte der SWR noch: „Amokläufer sind männlich“. Vor wenigen Wochen schwadronierte Prof. Walter Hollstein gar, Familienmord sei ein männliches Phänomen. Der für seine polarisierenden Aussagen bekannte Kriminologe Christian Pfeiffer meinte im Mai letzten Jahres, als es schon einmal eine politisch nicht korrekte Amok-Läuferin gab: „Frauen sind nicht so brutal gefährlich wie Männer. Es fehlt ihnen an der Tötungsentschlossenheit." http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=592391

Die Vielzahl der Opfer und die 300 Schuss Munition, die die Täterin in Lörrach mit sich führte, widersprechen dieser These von der „fehlenden Tötungsentschlossenheit“ allerdings frappierend.

Nach dem Amoklauf in Winnenden stellte sich der feministische Mainstream die Frage, warum vornehmlich Frauen und Mädchen vom Täter ermordet wurden. Die Frage, warum im Krankenhaus ausgerechnet ein männlicher Pfleger der Mörderin zum Opfer fiel, obwohl männliche Pfleger so selten sind und obwohl die Täterin den Pfleger anscheinend gar nicht kannte, wird dagegen nicht gestellt werden. Sie wäre politisch nicht korrekt.

Die radikale Polarisierung unserer Gesellschaft in weibliche Opfer und männliche Täter ist ein Problem. Sie ist ein Problem, weil sie eine differenzierte Sichtweise verhindert und Männer pauschal pathologisiert. Sie ist ein Problem, weil sie die Gleichberechtigung – die der Männer ebenso wie die der Frauen – behindert.

Man fragt sich deshalb: Wie wird eine Gesellschaft, die weibliche Täterschaft kollektiv leugnet, mit dieser Tat umgehen, eine Gesellschaft, in der Täterinnen unter dem Schutz politischer Tabuisierung stehen? Ist die Gesellschaft, sind die Medien, ist die Politik reif für eine differenzierte geschlechtersensible Sichtweise auf Gewalt?


... weiter hier (PDF)

Lesenswert - wenn auch vor einem traurigen Hintergrund geschrieben.

Und unsere liebe Omma schweigt sich selbstverständlich aus. Gerade nachfolgende Zitat hätte doch eine entsprechende "Würdigung" durch unsere "Vorzeigefeministin" im Rentenalter -zwingend- erfahren müssen, nachdem eine Alice Schwarzer bei Winnenden über den angeblichen Frauenhass des Amokläufers fabulierte:

"Die Frage, warum im Krankenhaus ausgerechnet ein männlicher Pfleger der Mörderin zum Opfer fiel, obwohl männliche Pfleger so selten sind und obwohl die Täterin den Pfleger anscheinend gar nicht kannte, wird dagegen nicht gestellt werden."

MANNdat liefert die Antwort zur Frage gleich mit:

"Sie wäre politisch nicht korrekt."

Denn: "Täterinnen sehen sich als Opfer"

Leser

Der Amoklauf von Lörrach ??? Den gabs doch gar nicht, stand doch kaum in der Presse... (nT)

Swen, Sunday, 03.10.2010, 14:20 (vor 5582 Tagen) @ Leser

- kein Text -

Die Opferrolle rechtfertigt jeden Raubzug (kt)

vt, Sunday, 03.10.2010, 15:21 (vor 5581 Tagen) @ Leser

- kein Text -

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