Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Muttersprache ja, aber kein Vaterland"

Leser, Saturday, 02.10.2010, 16:06 (vor 5583 Tagen)

.. es geht um einen anderen Kontext, irgendwie im Zusammenhang mit "der Vergangenheit stellen". Nun gut, wir haben uns gestellt, nur
wo liegt die Zukunft?

Sieht die vielleicht so aus:

"Vatersprache ja - aber kein Mutterland .. die Reise ins Nirvana"

Es ist nicht mehr zum Aushalten, diese Melange aus Schuldbewusstsein, Feminismus, Betroffenheit und Abwertung des Y-Menschentypus namens Mann:

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/muttersprache-ja-aber-kein-vaterland/1073088.html

Greise, Gutmenschen, Vernagelte und Femis berauschen sich - und verbrauchen dabei dieses Land - und sägen mit an einem Ast, auf dem WIR alle sitzen.

Was für eine degenerierte Generation

Leser

"Muttersprache ja, aber kein Vaterland"

Bombe, Saturday, 02.10.2010, 16:43 (vor 5582 Tagen) @ Leser

Kapiere ich nicht ganz, was Du meinst.

Ein Jude ist gezwungen aus Deutschland zu flüchten, kann daher sein Vaterland (welches ihn wohl getötet hätte) nicht mehr als Vaterland sehen, hat aber noch einen Bezug zu seiner Muttersprache.

Die persönliche Geschichte eines Mannes, der noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen ist.

An welcher Textstelle machst Du Feminismus fest?

Wo werden Männer abgewertet? Einige männliche Politiker werden doch im Text als Glücksfall bezeichnet?

Ich meine damit die "Herrschende Meinung"

Leser, Saturday, 02.10.2010, 16:58 (vor 5582 Tagen) @ Bombe

Kapiere ich nicht ganz, was Du meinst.

Verstehe ich - und das ist nicht sarkastisch gemeint.

Ein Jude ist gezwungen aus Deutschland zu flüchten, kann daher sein
Vaterland (welches ihn wohl getötet hätte) nicht mehr als Vaterland sehen,
hat aber noch einen Bezug zu seiner Muttersprache.

Ja - und? Ich schrieb von (kollektivem) Schuldbewusstsein.
Eines, dass man uns im Hinblick auf die Frauen 40 Jahre doktriniert hat.

Die persönliche Geschichte eines Mannes, der noch mal mit einem blauen
Auge davon gekommen ist.

Was mich für jeden Menschen freut.

An welcher Textstelle machst Du Feminismus fest?

Am Diktus der Überschrift.

Wo werden Männer abgewertet? Einige männliche Politiker werden doch im
Text als Glücksfall bezeichnet?

Welche "Glücksfälle" haben wir denn, seit Helmut Schmidt,
kennst du welche?

Ich meine damit die "Herrschende Meinung"

Bombe, Saturday, 02.10.2010, 19:20 (vor 5582 Tagen) @ Leser

Ja - und? Ich schrieb von (kollektivem) Schuldbewusstsein.
Eines, dass man uns im Hinblick auf die Frauen 40 Jahre doktriniert hat.

Ach so. Was die zwanghafte Schuldfixierung der Deutschen auf die unseligen 12 Jahre angeht, gebe ich Dir völlig Recht.

Als ob unsere Geschichte nicht Positives zu bieten hätte, Bauernkrieg, 48er Revolution, Frankfurter Wachensturm, Paulskirche, Abschaffung der Monarchie ...
Wie schön wären positive Filme über die o.g. Ereignisse. Stattdessen: In Funk und Film wird fast immer masochistisch selbstbeschämt auf Nazideutschland herumgeritten. Sozusagen Identitätsbildung durch Selbstbeschämung.

Der typische Pudeldeutsche pisst sich selbst gegen das linke Bein, weil er ein Deutscher ist und gegen das rechte, weil er ein Mann ist.

An welcher Textstelle machst Du Feminismus fest?


Am Diktus der Überschrift.

Na ja, kann man so sehen, so wie man auch Flöhe husten hören kann. Was die Tagespiegel ansonsten angeht - klar die sind stramm pro Schlitz und gegen Mann.

Welche "Glücksfälle" haben wir denn, seit Helmut Schmidt,
kennst du welche?

Hoffmann, Kuhla, Gruner, Amendt, Köhler, Krieg, Maus......

Dir noch ein schönes Wochenende, ich mach jetzt den Kasten aus und begebe mich in's "real life".

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