Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Beamtentum ist doch keine Pest! Nein, es schafft Arbeitsplätze!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Saturday, 02.10.2010, 01:03 (vor 5583 Tagen) @ der_quixote

Ich erkläre euch jetzt mal, wie das Beamtentum funktioniert und sich auf unser tägliches Leben auswirkt:

"Das ist so ähnlich, als wenn Sie ein Haus haben und es regnet rein. Der deutschen Wirtschaft würde großer Schaden zugefügt, wenn Sie nun einfach einen Dachdecker bestellen würden, damit dieser das Dach repariert. Das würde ja höchstens 500 Euro kosten, bei den paar Dachziegeln, die locker geworden sind. Nein, Sie bestellen natürlich im Interesse der deutschen Wirtschaft einen Baugutachter, der das Dach mit dem Ziel untersuchen soll, festzustellen, wo es reinregnet, wie es reinregnet und warum es eigentlich rein regnet, ob es gut für die Bewohner des Hauses ist, wenn es reinregnet und was die Folge davon sein kann, wenn es reinregnet. Außerdem wird gleich noch mituntersucht, wie oft es in der Gegend regnet, wie es regnet und wie viel es regnet. Die Nachbarn werden auch gleich noch gefragt, was sie dazu meinen, dass es bei Ihnen durchs Dach regnet und ob sie beobachtet haben, wie Sie sich in der Vergangenheit verhalten haben, wenn es geregnet hat oder nicht geregnet hat. Damit Sie auch sicher gehen, dass das keine zufällige, den strengen Kriterien der Wissenschaft nicht entsprechende Untersuchung ist, bestellen Sie den Baugutachter jeden Monat ein Mal zu Ihrem Haus und das ein ganzes Jahr lang, so kann er gleich auch noch die Tatsache des Reinregnens in verschiedenen Jahreszeiten studieren, ja im Winter kann er sogar beobachten, wie es schneit und welche Folgen dass für die Nässe im Haus hat.
Wenn Sie den Baugutachter fragen, was man machen könnte, damit es nicht mehr reinregnet, dann verletzen Sie allerdings schon die ungeschriebenen Regeln, die da lauten, es geht nicht darum, etwas zu heilen, zu reparieren, zu helfen oder zu lösen, sondern es geht darum zu verstehen und festzustellen, warum es reinregnet, wie viel reinregnet, wie oft es reinregnet und ob es nicht sinnvoll sein könnte, Wassereimer unter das durchlässige Dach zu stellen, auf das sich das reintropfende Wasser dort sammelt oder was schon fast nobelpreisverdächtig wäre über das Dach eine große Plane zu legen und festzubinden, so dass der Regen das Dach gar nicht erst erreichen kann. Wenn Sie solcherart ihr Leben meistern, dann kann Ihnen die Begegnung mit einem Beamten nichts mehr anhaben. Im Gegenteil, Sie werden ihn fragen, ob er einen Kaffee trinken will und Sie werden ihn bitten, sich nicht zu übereilen, denn Sie wüssten ja ohnehin schon, dass so oder so nichts vernünftiges bei seiner Arbeit herauskommt."

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!


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