Bundesverdienstkreuz für Frau Weiszenburger
Hildegard Weiszenburger stammt aus Duderstadt und lebt mit ihrem Mann in Fritzlar-Cappel. Neben ihrem Beruf als Einzelhandelskauffrau und Kontoristin bildete sie sich in der Erwachsenenbildung fort.
Von 1997 bis zum Ruhestand arbeitete sie als Seniorenbeauftragte in Wabern. 1988 hat sie einen Frauenkreis in Cappel gegründet, den sie bis heute leitet. 1996 wurde sie Mitglied im Frauenbündnis und war mitbeteiligt an der Gründung des Frauennetzwerkes.
"Vernetzung ist mir ganz wichtig", sagte Hildegard Weiszenburger. Ehrenamt mache man nicht alleine, sondern immer mit anderen zusammen. "Ich habe gerne gearbeitet, und heute, mit 62 Jahren, bin ich da angekommen, wo ich begonnen habe im Frauenkreis Cappel", lachte sie.
Bundesverdienstkreuz am Bande. Aha. Welchen Wert hat eigentlich dieses Kreuz? Erst bekam Alice S. gleich zwei davon, dann Edith S. auch eins und nun Hildegard W.
Wie bitte, den Namen Hildegard Weiszenburger hat noch niemand gehört? Kein Wunder, über die nordhessische Region hinaus ist sie ja auch nicht aufgefallen. Aber immerhin hat sie sich fortgebildet und war mitbeteiligt an der Gründung des Frauennetzwerkes.
Wenn diese Frau das Bundesverdienstkreuz am Bande bekommt, ist jeder Karnevalsorden mehr wert und unter diesem Aspekt gönne ich den Orden auch den Frauen S. und S.
Helau
Wer die nordhessische Metropole nicht kennen sollte (Bildungslücke!): Cappel ist ein Ortsteil von Fritzlar mit 370 Einwohnern (Wiki lüg i a)
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