Widerwärtig - Ost gegen West auspielend ist Lebenserwartung ein Argument
Klassisch, geht es darum zu beweisen, wie Bevölkerungsgruppen benachteiligt sind, dann ist die Lebenserwartung ein gültiges Kriterium.
Nur natürlich zwischen den Geschlechtern nicht.
Und bitte, keine Ost-West Diskussion.
Trotz jahrtausendelanger Frauenunterdrückung leben Frauen 6 Jahre länger als Männer
Rainer
, Thursday, 30.09.2010, 15:42 (vor 5584 Tagen) @ t
Die Lebenserwartung von Männern und Frauen Unterscheidet sich erheblich. Laut Statistischem Bundesamt betrug die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt im Erhebungszeitraum 2002/2004: bei Männern 75,89 Jahre, bei Frauen 81,55 Jahre
http://wikimannia.org/index.php?title=Lebenserwartung
Rainer
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Widerwärtig - Ost gegen West auspielend ist Lebenserwartung ein Argument
Humpelfix, Thursday, 30.09.2010, 15:46 (vor 5584 Tagen) @ t
Der Maskunaut hat dazu etwas Interessantes geschrieben:
Das leidende Geschlecht - Gedanken zum Amoklauf in Lorrach
Eine andere Art der Reaktion war, von der weiblichen Täterin abzulenken und klarzustellen, dass Amokläufe immer noch eine Männerdomäne sind. Das sind sie zweifellos, die Frage ist nur, warum? Die Berliner Psychiaterin Isabella Heuser der Charité, Campus Benjamin Franklin, erklärt dies damit, dass Frauen "sozial kompetenter und integrierter" seien. Außerdem könnten sie ihre Emotionen besser regulieren und würden verantwortungsbewusster mit ihrer Gesundheit umgehen, weshalb sie auch eine höhere Lebenserwartung hätten.
[...]
Doch Indikatoren wie Suizid-, Gewalt-, Unfallrate und Lebenserwartung deuten auf eine strukturelle Benachteiligung von Männern hin. Oder können Schwarze, Migranten und Arme genauso wie Männer schlicht nicht mit ihrer Gesundheit umgehen? Haben sie ebenfalls eine weniger ausgeprägte Sozialkompetenz als weiße, gut situierte, nicht-migrierte Frauen und sind sie ebenfalls weniger als diese in der Lage ihre "Emotionen zu regulieren"? Zumindest müsste man dies aus den Erklärungen der Berliner Psychiaterin schließen. Aber warum gilt dies für Schwarze eher dann, wenn sie in den USA und weniger wenn sie in Europa leben? Und weshalb betrifft es zwar Migranten, nicht aber deren Landesgenossen in ihren Herkunftsländern?
Indikator für Stellung im gesellschaftlichen Machtgefüge
Rainer
, Thursday, 30.09.2010, 15:57 (vor 5584 Tagen) @ Humpelfix
... Zumindest müsste man dies aus den Erklärungen der Berliner
Psychiaterin schließen. Aber warum gilt dies für Schwarze eher dann, wenn
sie in den USA und weniger wenn sie in Europa leben? Und weshalb betrifft
es zwar Migranten, nicht aber deren Landesgenossen in ihren
Herkunftsländern?
Indikator für Stellung im gesellschaftlichen Machtgefüge
Grundsätzlich ist die Lebenserwartung einer Gruppe ein geeigneter Indikator für ihre Stellung im gesellschaftlichen Machtgefüge. Schwarze sterben in den USA sechs Jahre früher als Weiße, weil sie weniger Geld und weniger Einfluss auf ihre Situation haben. Ebenso ist hierzulande die Lebenserwartung eines Universitätsprofessors rund neun Jahre höher als die eines ungelernten Arbeiters.
Rainer
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