Es gibt Hotels, auch in Schweden
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Zu meiner Studienzeit lernete man noch in den ersten Semestern eine Weisheit, die auch heute nicht an Gültigkeit verloren hat, wie dieser Fall oder der Fall Kachelmann beweisen:
Wer als Mann eine Frau nicht wirklich lange kennt und mit ihr einvernehmlichen Sex haben möchte, der möge dies *nie* in der eigenen Wohnung und schon gar *nie* in der Wohnung der Frau tun. Man miete ein Hotelzimmer und begebe sich mit der Frau dorthin. Auch und insbesondere dann, wenn beide Partner im gleichen Orte wohnen. Später kann keine Frau ernsthaft behaupten, sie sei gegen ihren Willen sexuell belästigt worden. Wer mit einem Mann in ein Hotelzimmer geht, muss wissen, auf was er sich einläßt. Zu meiner Studienzeit waren es noch recht wenig diesbezügliche Fälle pro Jahr, die überhaupt zur Anzeige kamen. Fragt man heute große Staatsanwaltschaften, dann sieht es sehr viel ungünstiger aus. Scheinbar haben Wirtschaftskrise und die ständig fallenden Preise im Rotlichtviertel auch hier ihre Spuren hinterlassen. Laut einem mir näher bekannten Staatsanwalt soll es mittlerweile eine regelrechte Erpressungsindustrie geben. Frauen machen Männer an, lassen sich verführen und erstatten anschließend Strafantrag. Die Gerichtsmediziner finden selbstverständlich immer Sperma und dubiose Gewaltspuren, deren Zuordnung nicht sofort erfolgen kann, sondern extra begutachtet werden muss. Tja, der verdächtige Mann kann nun teure Gutachten zahlen, um seine Unschuld zu beweisen. Denn im deutschen Strafrecht (im schwedischen wohl ähnlich) ist die Frau nicht nur Opfer, sondern auch Zeugin. Und damit wird die Beweislast quasi umgekehrt. Oder der Mann zahlt direkt an den Anwalt der Frau und die Anzeige ist vom Tisch. Der Anwalt darf dann das Geld erst dann an seine Mandantin weiterleiten, wenn diese der STA erklärt hat, nicht im Sinne der STA vor Gericht auszusagen. Damit fällt auch ein Offizialdelikt vom Tisch, denn die STA hat regelmäßig keine Lust, gegen Opfer und Täter zu ermitteln. In meiner Geburtsstadt Düsseldorf sollen meinem Bekannten nach von 100 derartigen Anzeigen rund 90 Anzeigen kurz vor Übermittlung der Akten an das Gericht zurückgezogen werden. Also: Wenn die Hormone kreisen, und der Verstand geht auf Reisen, HOTELZIMMER buchen. Sehr gut angelegtes Geld. Der Frau erklärt man, man möge sie five star mäßig verwöhnen.
G.-J.
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