Lörrach - Reaktion auf Leserbrief an die Lokalpresse
gab es heute eine telefonische Redaktion. Die Autorin persönlich rief an.
Der von dir zitierte Teil des Artikels erschien mir ja nicht gerade feministisch zu sein. Eher ein bißchen naiv, unaufgeklärt. Ich habe mal ein bißchen nach Redaktionsmitglied "Elvira Weisenburger BNN" gesucht und bin fast nur auf solche klischeehaften Artikel von ihr gestoßen. Beim vafk-KA gibt es zB eine Rezension von Franzjörg Krieg zu einem solchen Artikel von ihr, der aus gleichem Holz geschnitzt war.
"Warum reißen Eltern ihre Kinder mit in den Tod?" (BNN, 18.06.2008)
Väter und Mütter haben oft ganz verschiedene Motive
Psychologe: Liebe von Männern zu Kindern wird auch überschätzt
Von unserem Redaktionsmitglied Elvira Weisenburger
...
"Wenn Männer ihr Kind mit in den Tod nehmen, wollen sie meist der Frau ihr Liebstes nehmen. Es gibt immer wieder Anrufe solcher Väter bei den Frauen, in denen sie die Tat ankündigen und sagen: "Du kannst dich jetzt von deinem Kind verabschieden". Begeht eine Mutter einen solchen "Mitnahme-Suizid", sei das Motiv oft ein ganz anderes, erklärt Gallwitz: "Die Mutter nimmt das Kind mit in den Tod, weil sie es nicht allein auf der Welt zurücklassen will, weil sie fürchtet, dass niemand so gut wie sie für es sorgen kann."
Daß dein Leserbrief veröffentlicht wird, war eh nicht zu erwarten, dazu ist er einfach zu lang geraten, jedenfalls für die BNN. Daß du aber dazu eine Erklärung erhälst und das nicht einfach in der Ablage verschwindet, ist schon mehr, als zu erwarten war, schließlich bekommt so eine Zeitung jeden Tag hunderte Leserbriefe.
Wenn ein bisher eher schlichtes Gemüt dich sogar interessiert zurückruft, ist das schon bemerkenswert.
Jörg ist in KA ausgesprochen aktiv zu Gange, pflegt Kontakte bis in (Familien)Gerichte hinein. Vielleicht war sie schon ein bißchen "weich geklopft". Sollte dein Brief nun der berühmte letzte tropfen gewesen sein, so ist das wirklich ein schöner Erfolg. Es wird vielleicht ein "Übergang" mit Rückfällen, aber ein Anfang ist gemacht. Steter Tropfen hölt den Stein.
Die BNN ist ein konservatives Blatt und hat um KA herum praktisch ein Monopol. Darin unterscheidet sie sich nicht von "Die Rheinpfalz" um Ludwigshafen. Der Unterschied ist, daß die BNN schon mal aus wirtschaftliche Gründen MitarbeiterInnen entläßt, die was "falsches" schreiben, das aber richtig ist. Lidl ist bei der Zeitung ein guter Anzeigenkunde, das kostete einer Redakteurin den Schreibtisch.
Gruß
adler
--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.
"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar
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Max Aram,
27.09.2010, 22:00
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Roslin,
28.09.2010, 03:48
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28.09.2010, 10:48
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