ML Mona Lisa "Gewalt ist keine Männerdomäne"
Christian, Sunday, 26.09.2010, 21:10 (vor 5588 Tagen)
Gewaltberaterin Sabine Wieczorkowsky
Sabine Wieczorkowsky ist Sozialpädagogin und Krisen- und Konfliktberaterin. Sie ist eine der wenigen, die sich mit geschlechtspezifischen Aspekten von Gewalt befasst und hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Frauen und Mädchen nach Gewalterfahrungen, auch als Täterinnen. ML sprach mit ihr über weibliche Gewalt.
http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,8116032,00.html
Videolink dazu
kein name, Sunday, 26.09.2010, 21:36 (vor 5588 Tagen) @ Christian
Eigentlich traurig, daß son freches-Tanten-Magazin darüber berichtet
vt, Sunday, 26.09.2010, 21:45 (vor 5588 Tagen) @ Christian
so etwas gehört in junge Medien, Gisela soll schon mit 24 im Pädastudium wissen was abgeht und nicht erst mit 40. Dann ist sie mit dem Tragen von feschen Broschen und Halstüchern so ausgelastet, daß sie sich dem schwierigen Thema Mädchengewalt kaum nähern kann.
Dazu Amendt
Robin Hood, Sunday, 26.09.2010, 22:13 (vor 5588 Tagen) @ Christian
Gewaltberaterin Sabine Wieczorkowsky
Sabine Wieczorkowsky ist Sozialpädagogin und Krisen- und
Konfliktberaterin. Sie ist eine der wenigen, die sich mit
geschlechtspezifischen Aspekten von Gewalt befasst und hat jahrelange
Erfahrung in der Arbeit mit Frauen und Mädchen nach Gewalterfahrungen, auch
als Täterinnen. ML sprach mit ihr über weibliche Gewalt.http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,8116032,00.html
"Frauen schlagen öfter als Männer" - Bremer Soziologe kritisiert Schweigen über weibliche Gewalt in Familien - - Geschlechterforscher: "Zahlen über gewalttätige Männer sind irreführend" -
Hamburg (ots) - Männer sind offenbar weitaus häufiger Opfer von gewalttätigen Frauen als gemeinhin bekannt ist. Der Soziologie-Professor Gerhard Amendt, Leiter des Instituts für Geschlechter- und Generationsforschung der Universität Bremen, kommt in einem Interview des Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" (Ausgabe 10/2008, EVT 17.09.2008) sogar zu dem Schluss, "dass Frauen in Beziehungen öfter schlagen als Männer" - und rüttelt damit an einem gesellschaftlichen Tabu. Angaben des Bundesfamilienministeriums, wonach 95 Prozent aller Straftaten im häuslichen Bereich von Männern gegen Frauen verübt werden, bezweifelt er. "Die Zahlen, die hier in Deutschland verwendet werden, stammen in aller Regel von Frauenberatungsstellen oder Häusern für geschlagene Frauen, die sie recht beliebig aus ihrer eigenen Arbeit zusammengebastelt haben. Das wird auf die Bevölkerung hochgerechnet, und die Politik schluckt das dann bereitwillig. Die Zahlen sind nicht repräsentativ, sie sind irreführend", sagt Amendt, der weiterhin kritisiert, dass internationale Forschungsergebnisse in Deutschland einfach totgeschwiegen werden.
"In unserer Gesellschaft gibt es eine ausgeprägte Neigung, die gewalttätigen Seiten von Frauen einfach zu ignorieren", erklärt Amendt weiter. "Die Gewalt zwischen Partnern ist angeblich nur männlich - etwas anderes darf es nicht geben." Diese Tabuisierung führt nach Einschätzung des Soziologen dazu, dass nur eine Minderheit der betroffenen Männer über die Gewalt ihrer Frauen offen spreche. "Manche tun so, als ob die Schläge ihrer Partnerin sie nicht verletzten würden", sagt Amendt. "Am nächsten Tag gehen sie heimlich mit gebrochenen Rippen zum Arzt. Das Körperliche schmerzt jedoch meist weniger als die Tatsache, dass die Frau zugeschlagen hat. Das bringt Abschätzigkeit zum Ausdruck und unterstellt obendrein, dass man mit einem Mann nicht reden kann." Viele Männer seien "deshalb verzweifelt" und "begraben ihre Erfahrung ganz einfach in ihrem Inneren", sagt der Experte. Die Betroffenen seien "mit den Frauen der 1950er-Jahre" vergleichbar. "Sie erleben Gewalt von ihrer Partnerin und schweigen darüber - beschämt, wie die Gesellschaft als Ganzes." Doch das Schweigen befördere die Gewalt der Frauen sogar noch, warnt Amendt. "Diese Männer wissen gar nicht, was sie damit anrichten, wenn sie ihre Schmerzen verleugnen. Sie bringen die Frau dazu, immer heftiger draufzuhauen, denn sie will ja zumeist, dass der Partner redet. Frauen schlagen allerdings nicht immer nur, weil sie den Mann zum Reden bringen wollen, sondern auch, weil sie ihn mundtot machen möchten. Da gibt es unendlich viele Varianten", erklärt der Soziologie-Professor.
Um den betroffenen Männern gezielt aus der Isolation zu helfen, müsse es "völlig neue Beratungsstellen" geben, fordert Amendt. Davon sei Deutschland jedoch noch weit entfernt. "Solange gerade die federführende Bundesfamilienpolitik an der Verleugnung weiblicher Gewalt in der Familie tatkräftig mitwirkt, ist das allerdings nur schwer vorstellbar", resümiert der Soziologie-Professor, gibt aber gleichzeitig die Hoffnung nicht auf: "Ich denke, dass es in den nächsten Jahren hier zur Wende kommen wird."
Hast du bitte den Link dazu, danke?!
FemokratieBlog
, Sunday, 26.09.2010, 22:32 (vor 5588 Tagen) @ Robin Hood
"Frauen schlagen öfter als Männer" - Bremer Soziologe kritisiert Schweigen
über weibliche Gewalt in Familien - - Geschlechterforscher: "Zahlen über
gewalttätige Männer sind irreführend" -
Link
Potentieller Vergewaltiger, Sunday, 26.09.2010, 23:20 (vor 5588 Tagen) @ FemokratieBlog
Hatte dazu hier schon mal etwas gepostet
Kurti, Wien, Sunday, 26.09.2010, 22:27 (vor 5588 Tagen) @ Christian
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=131501
Gruß, Kurti
Gewalt ist keine Männerdomäne: "Sabine Wieczorkowsky" war neulich schon Thema in der Femokratie
FemokratieBlog
, Sunday, 26.09.2010, 22:31 (vor 5588 Tagen) @ Christian
Gewaltberaterin Sabine Wieczorkowsky
Sabine Wieczorkowsky ist Sozialpädagogin und Krisen- und
Konfliktberaterin. Sie ist eine der wenigen, die sich mit
geschlechtspezifischen Aspekten von Gewalt befasst und hat jahrelange
Erfahrung in der Arbeit mit Frauen und Mädchen nach Gewalterfahrungen, auch
als Täterinnen. ML sprach mit ihr über weibliche Gewalt.http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,8116032,00.html
Und zwar hier -> "Täterinnen sehen sich als Opfer"
Huch! Haben die beim ZDF die falsche Filmrolle eingelegt?
Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Monday, 27.09.2010, 00:23 (vor 5588 Tagen) @ Christian
Das die sowas öffentlich im staatlichen Bezahlfernsehen bringen ist ja wohl unklar.
Das Frauen auch TäterInnen sind, wissen wir seit langem:
![[image]](http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/images/highres_30023163%20copy1.jpg)
Hier mal ein paar hübsche Exemplare aus dem KZ-AufseherInnen. Viele GleichstellungsbeauftragtInnen heute sind nicht unbedingt "schöner".
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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.
Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!
ML Mona Lisa "Gewalt ist keine Männerdomäne"
Rainer
, Monday, 27.09.2010, 00:32 (vor 5588 Tagen) @ Christian
[img|right]http://wikimannia.org/images/2/2d/Gewalt-in-familien.jpg[/img]
1.4000.000 misshandelte Kinder und 340.000 misshandelte Alte.
Die Frage wäre hier: Wer übt die Gewalt gegen Kinder und Alte aus?
Rainer
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![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
ML Mona Lisa "Gewalt ist keine Männerdomäne"
MonaLisaGucker, Monday, 27.09.2010, 02:19 (vor 5588 Tagen) @ Christian
Mona Lisa brachte letzte oder vorletzte Woche einen Bericht über "Rache". Darunter war ein Mann, der von seiner Exe nach der Scheidung fast ruiniert worden wäre. Sie wollte ihn entmündigen (er war selbständig) und organisierte sich von einen Psychiater ein "Ferngutachten" das ihren Mann als unzurechnungsfähig beschrieb.
Der Mann mußte mit seinem Geschäft ins Ausland, um überleben zu können.
Bekommt jetzt natürlich Schadenersatz und alles mögliche