Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Vergewaltigung in Liezen war vorgetäuscht

Robin Hood, Thursday, 23.09.2010, 01:33 (vor 5592 Tagen)

Die Beamten der Kriminalgruppe Liezen hatten von Anfang an das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. "Die Geschichte war einfach zu glatt und gut durchdacht, wir haben auch mit echten Vergewaltigungsopfern zu tun, das ist etwas anderes", heißt es bei den Beamten. Im November vergangenen Jahres gab eine 24-jährige Obersteirerin an, bei einer Disco in Liezen auf dem Parkplatz beinahe vergewaltigt worden zu sein. Der Unbekannte habe sie um zwei Uhr in der Früh belästigt, nur aufgrund ihrer heftigen Gegenwehr konnte sie ihn in die Flucht schlagen. Die Dame beschrieb den Täter und sein Fahrzeug, ihre 23-jährige Freundin bestätigte die Geschichte als Zeugin. Die Kriminalbeamten nahmen die Ermittlungen auf. "Es war nicht einfach, weil das Thema sensibel ist. Bei echten Opfern hat in solchen Fällen die Schonung oberste Priorität."

Nach mehrfachen Befragungen des Opfers und der Zeugin ergaben sich nach und nach widersprüchliche Aussagen. Ende August gab das Opfer schließlich zu: Sie habe die Tat aus persönlichen Gründen vorgetäuscht, ihre Freundin wollte ihr helfen.

Für die 24-Jährige gab es nun eine Anzeige wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung, für die Freundin eine wegen falscher Zeugenaussage. Die Tatbestände sind mit Freiheitsstrafen von bis zu sechs Monaten bzw. einem Jahr bedroht. Die Polizeibeamten haben in der Angelegenheit viele Stunden ermittelt. "Wir behalten uns vor, im Gerichtsverfahren einen Kostenersatz dafür geltend zu machen."

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/liezen/2479302/vergewaltigung-liezen-vorgetaeuscht.story


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