Schuld sind immer die Anderen. Prinz Leia immer besoffen.
Star Wars ist vielen der Kultfilm der späten 70er. Weniger bekannt ist, dass die Schauspielerin Carrie Fisher, die die Prinzessin Leia spielte, nach den Rollen in Star Wars nur noch tingelte oder unbedeutende Nebenrollen spielte. Darüber, oder weil sie die Anlage dazu besitzt, wurde sie manisch depressiv und später auch Alkoholikerin. Nach einer Kurzehe von elf Monaten mit dem Musiker Paul Simon, lebte sie mit dem Schauspielagenten Bryan Lourd zusammen, der sie - ironische Wende - ausgerechnet für einen Mann verließ. Für ihr Scheitern, die Depressionen und den Suff hat Carrie Fisher einen Schuldigen parat:
"Ich bin Alkoholikerin", sagt sie in ihrer Rede zu Ehren des "Star Wars"-Erfinders, "weil George Lucas mein Leben zerstört hat."
Man weiß nicht, was Fisher insgesamt an den Rollen verdient hat. Aber für das Saufen schien es all die Jahre immer gereicht zu haben. Dass dies verlorene Jahre waren und sie mehrere Therapien machte, damit sie trocken leben kann, mag stimmen, aber dass George Lucas für ihre Probleme verantwortlich sein soll - für diese Aussage muss man sturzbetrunken, sich das Hirn weggesoffen haben oder wohl eine Frau sein.
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