Blog-Phänomen, die Zweite
Jetzt werden uns wohl in schöner Regelmäßigkeit deren "Argumente" eingetrichtert, damit sich die selbstbeschwichtigendem Erklärungsmuster auch überall schön festsetzen:
http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/?dig=2010%2F09%2F21%2Fa0007&cHash=3fa60ef58c
"Frauen werden seltener verlinkt."
Vielleicht auch von Frauen? Weil diese Möglichkeit besteht, wurde dieser Satz wohl sicherheitshalber nicht weiter konkretisiert.
"Studien sagen, dass politische Themen erfolgreicher sind als andere. Und Frauenseiten im Netz haben es da schwerer, ihre Themen als politische durchzusetzen."
Wird auch schwer bleiben, wenn der eine Blog sich mit der Parteienlandschaft beschäftigt und der andere eben mit Mondgras und Liebeszauber - und wenn schon "Politik", dann mit ausschließlich feministischer Nabelschau.
Der Rest: das übliche Konstrukt-Blabla:
"Es wird versucht zu zeigen, dass die Verbindung Mann und Technik nicht natürlich ist, sondern eine sozialhistorische (*augenverdreh*) Entwicklung. Man unterstellt (jaja), dass es in der männlichen Natur liege, sich mit Technik zu beschäftigen, und in der weiblichen, sich um Beziehungen zu kümmern. Untersuchungen (ja, eure vielleicht) zeigen aber, dass das Zuschreibungen sind, die sich immer wandeln und hinterfragt (nicht schon wieder dieses abgenutzte Wort) werden müssen."
Blog-Phänomen, die Zweite
Hatten wir schon:
Blog-Phänomen, die unendliche Geschichte.
Und vorsichtshalber läßt die taz keine Kommentare zu. Ist ja auch logisch. Kommentare werden zu 95% von Männern geschrieben, die wichtigen Blogs sind zu eigentlich 100% von männlichen Bloggern verfasst. Keine Frage, dass die Behauptungen der Frau Pritzsch im Interview der taz mit ein oder zwei Kommentaren zerlegt werden würden. Doofbehauptungen dieser Art müssen von der taz geschützt werden. Der Witz ist doch, dass auch die online-taz wahrscheinlich zu 85% von Männern gelesen wird, während Frau zuhaus Wasser für eine Kanne Roibos-Tee aufsetzt um dann die ganzen Vorabend-Serien wegzuschauen.