Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

"Dissens"-Gründer: "Männerrechtler sind zu Meinungsführern geworden"

Zhiu Jun, Tuesday, 21.09.2010, 21:41 (vor 5593 Tagen)

Der "Dissens"-Gründer Stephan Hyöng findet:

"Inzwischen sind Väterrechtler zu Männerrechtlern und in den Medien zu Meinungsführern geworden. Männer nehmen für sich in Anspruch, die eigentlich Benachteiligten, die Opfer zu sein."

http://streit-wert.boellblog.org/stephan-hoeyng/

Weiter unten in diesem Sermon heißt es:

"Sie können dann zutreffend noch eine Benachteiligung ausmachen: ihre Projekte erhalten tatsächlich kaum öffentliche Gelder. Und dies ganz zu recht, denn Initiativen mit ausgrenzenden Menschenbildern sollten keine öffentlichen Finanzen erhalten."

Der Text ist ganz schön versponnen, aber es geht klar daraus hervor, wie bedroht Hyöng sich als Teil des Establishments von den Männerrechtlern fühlt.

"Dissens"-Gründer: "Männerrechtler sind zu Meinungsführern geworden"

Manifold ⌂, Tuesday, 21.09.2010, 22:04 (vor 5593 Tagen) @ Zhiu Jun

Lasst uns alle zusammen beten, dass dieser Dissens-Gründer niemals den Weg eines Maskulisten kreuzt ...

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

"Dissens"-Gründer: "Männerrechtler sind zu Meinungsführern geworden"

Derkan, Tuesday, 21.09.2010, 23:11 (vor 5593 Tagen) @ Zhiu Jun

Und dies ganz zu recht, denn Initiativen mit ausgrenzenden Menschenbildern
sollten keine öffentlichen Finanzen erhalten."

Genau, wer NICHT gesellschaftsschädigend handelt, bekommt kein Geld von Staat.
Nürnberger Prozesse 2.0 auch für Stephan Hyöng.

Der Perlonstrumpf an einem Jungenbein bringt Schwung in die Koedukation

kein name, Tuesday, 21.09.2010, 23:59 (vor 5593 Tagen) @ Zhiu Jun

Dieser Grinsekater hat die "Herrschaftsverhältnisse" schon gut durchschaut. Nur wer vom Staat mit Macht und Autorität ausgestattet ist, kann z.B. Schuljungs gegen ihren Willen dazu zwingen, Frauenkleider anzuziehen, um aufkeimendes Selbstbewusstsein schon im Keim zu ersticken. Im Iran ist dieses Ritual auch ein beliebtes Mittel, Oppositionelle zu demütigen. Höyng = oben, Schuljunge = unten. Bravo Dissens, dass ihr den guten alten Kadavergehorsam der männlichen Jugend eintrichtert.

Geldgeier

IM Rosenbaum, Wednesday, 22.09.2010, 00:00 (vor 5593 Tagen) @ Zhiu Jun

Es geht um eine Menge Kohle. Der hat Angst, daß er die Kohle verlieren könnte, wenn Väterrechtler den Diskurs bestimmen. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Die Pudel wachsen in solche Systeme hinein, so schwachsinnig und kriecherisch kommt man doch nicht auf die Welt.

"Dissens"-Gründer: "Männerrechtler sind zu Meinungsführern geworden"

Eugen, Wednesday, 22.09.2010, 00:13 (vor 5593 Tagen) @ Zhiu Jun

Der "Dissens"-Gründer Stephan Hyöng findet:

"Sie können dann zutreffend noch eine Benachteiligung ausmachen: ihre
Projekte erhalten tatsächlich kaum öffentliche Gelder. Und dies ganz zu
recht, denn Initiativen mit ausgrenzenden Menschenbildern sollten keine
öffentlichen Finanzen erhalten."

Dann sollte konsequenterweise sofort die öffentliche Förderung (durch das BMFSFJ) des sogenannten Netzwerks "Bundesforum Männer" eingestellt werden, denn dort ( http://www.bundesforum-maenner.de/index.php?option=com_content&view=article&id=21&Itemid=23 ) heißt es:

"Wir sind zudem der festen Überzeugung, dass sich die bisher von Herrn Amendt, der Gruppe Agens oder anderen Protagonisten ähnlicher Gruppierungen geäußerten Positionen in weiten Teilen nicht mit dieser Plattform vereinbaren lassen. Eine mögliche Zusammenarbeit steht daher überhaupt nicht zur Diskussion."

Ausgrenzender geht es wohl nicht.

Gruß, Eugen

"Dissens"-Gründer: "Männerrechtler sind zu Meinungsführern geworden"

IM Rosenbaum, Wednesday, 22.09.2010, 00:19 (vor 5593 Tagen) @ Eugen

"Wir sind zudem der festen Überzeugung, dass sich die bisher von Herrn
Amendt, der Gruppe Agens oder anderen Protagonisten ähnlicher Gruppierungen
geäußerten Positionen in weiten Teilen nicht mit dieser Plattform
vereinbaren lassen. Eine mögliche Zusammenarbeit steht daher überhaupt
nicht zur Diskussion."

Ausgrenzender geht es wohl nicht.

Gruß, Eugen

Es ist bedauerlich, dass solche Menschen nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Die leben trotz ihrer Schädlichkeit für die Gesellschaft ihre Existenz, bestimmt noch finanziell gehätschelt, zu Ende. Da fragt man sich doch immer wieder, ob der kulitvierte, friedliche und rechtstreue Weg der richtige ist.

Der Perlonstrumpf an einem Jungenbein bringt Schwung in die Koedukation

Kurti, Wien, Wednesday, 22.09.2010, 00:45 (vor 5593 Tagen) @ kein name

Wir haben so schöne Straßenlaternen

Karl Toffel, Wednesday, 22.09.2010, 01:28 (vor 5593 Tagen) @ IM Rosenbaum

Es ist bedauerlich, dass solche Menschen nicht zur Verantwortung gezogen
werden können. Die leben trotz ihrer Schädlichkeit für die Gesellschaft
ihre Existenz, bestimmt noch finanziell gehätschelt, zu Ende. Da fragt man
sich doch immer wieder, ob der kulitvierte, friedliche und rechtstreue Weg
der richtige ist.

Warte, warte nur ein Weilchen ...
Dieses Zuckerchen ist von Verfügbarkeiten abhängig.
Ich verweise auf die Billionen-Schulden dieses Landes und die zur Brutalität erschreckend fähige menschliche Gesellschaft.

"Dissens"-Gründer: "Männerrechtler sind zu Meinungsführern geworden"

MC Henrich ⌂, Wednesday, 22.09.2010, 04:35 (vor 5593 Tagen) @ Zhiu Jun

Kommt es mir nur so vor, oder kriegt diese erbärmliche Karikatur von einem Mann langsam Angst?

--
Feminismus ist Beschissmus!
Maskulismus oder Schluss!
Schreibt mit auf WikiMANNia!

"Dissens"-Gründer: "Männerrechtler sind zu Meinungsführern geworden"

Horsti, Wednesday, 22.09.2010, 11:00 (vor 5592 Tagen) @ MC Henrich

Kommt es mir nur so vor, oder kriegt diese erbärmliche Karikatur von einem
Mann langsam Angst?

Natürlich. Er hat Angst um seine Fördergelder, und ihm ist unwohl, daß sich der gesellschaftliche Wind immer mehr dreht. Bisher lebte er ja in seiner Männer-Kuschelecke im Konsens mit den Feministinnen. Da ist´s natürlich störend, wenn man gestört wird, und die Störer immer mehr werden.

Dissens-Gründer: Stephan Hyöng wirkt auf mich, wie die erbärmliche Karrikatur eines Feministen

Leser_nicht_eingeloggt, Wednesday, 22.09.2010, 14:37 (vor 5592 Tagen) @ Zhiu Jun

Der Spiegel: "Der neue Mensch"

http://streit-wert.boellblog.org/stephan-hoeyng/
Der Text ist ganz schön versponnen, aber es geht klar daraus hervor, wie
bedroht Hyöng sich als Teil des Establishments von den Männerrechtlern
fühlt.

Zurecht, hoffe ich!
Aus dem Link "Der neue Mensch":

"... Spezialgebiet des Vereins ist Jungenarbeit. Von dieser hat Dissens eine sehr eigene Vorstellung, denn es geht dabei auch darum, Jungs früh zu Kritikern des eigenen Geschlechts zu erziehen. Es gibt ein einprägsames Beispiel, wie die Gender-Theorie Eingang gefunden hat in die angewandte Pädagogik.

Am Ende warfen die beiden Dissens-Leute einem besonders selbstbewussten Jungen vor, "dass er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein Junge", so steht es im Protokoll."

Angewidert!

Leser

das Ziel ist gar kein Junge!

kein name, Wednesday, 22.09.2010, 20:49 (vor 5592 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Am Ende warfen die beiden Dissens-Leute einem besonders selbstbewussten
Jungen vor, "dass er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein
Junge", so steht es im Protokoll."[/i]

Angewidert!

Leser

der entscheidende Teil ist dieser:
Einem Teenager die Existenz des Geschlechtsteils abzusprechen ist ein ziemlich verwirrender Anwurf, aber das nahmen die Dissens-Leute in Kauf, ihnen ging es um die "Zerstörung von Identitäten", wie sie schreiben. Das Ziel einer "nichtidentitären Jungenarbeit" sei "nicht der andere Junge, sondern gar kein Junge".

das Ziel ist gar kein Junge!

Rainer ⌂, Wednesday, 22.09.2010, 22:53 (vor 5592 Tagen) @ kein name

der entscheidende Teil ist dieser:
Einem Teenager die Existenz des Geschlechtsteils abzusprechen ist ein ziemlich verwirrender Anwurf, aber das nahmen die Dissens-Leute in Kauf, ihnen ging es um die "Zerstörung von Identitäten", wie sie schreiben. Das Ziel einer "nichtidentitären Jungenarbeit" sei "nicht der andere Junge, sondern gar kein Junge".

Hier die genaue Textstelle:
http://wgvdl.com/Data/Dissens/Projektwoche_RESPECT.htm#gar_kein_Junge

Rainer

--
[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

powered by my little forum