Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Warum spielt das Arschloch das so?

FAZ-Leser, Sunday, 19.09.2010, 18:52 (vor 5595 Tagen)

Unter diesen Titel stellt die Sonntags-FAZ ihr Interview.
Edgar Selge über Männer in Panik, psychische Abgründe und den Glauben an die Kraft der Reflexion

Es geht um den am Mittwoch im Zwangsgebühren-TV ARD laufenden Film „Der verlorene Vater“.
Ein Mann kämpft um seine Kinder und offenbart sich dabei als Psycho.

Selbst der FAZ ist dieses Grundmuster unverständlich: „Sie spielen einen Vater, der so besessen ist, dass ihm seine eigenen Kinder nicht mehr vertrauen können.“ Rechtfertigung Selke: „Der Mann ist ein kindliches Monster. Ich kann mir vorstellen, dass Männer, die darum kämpfen, ihre Kinder zu sehen, eine Sauwut darüber bekommen, wie ich diesen Mann spiele, und dass sie sich fragen: Warum spielt das Arschloch so? Damit erschwert der uns den Weg, damit macht er das Vertrauen in Männer als Erziehungsberechtigte kaputt, denn so monströs, wie er uns zeigt, sind wir nicht. Wir alle, der Produzent, der Autor, die Regisseurin, wollten aber diese Provokation. ...“

Die TV-Spielfilm, die das als „Tipp des Tages“ mit erigiertem Daumen anpreist, merkt noch an: „Die Perspektive ist gleichwohl klar – die Frauen sind die Opfer eines jämmerlichen Mannes.“

Ja, warum spielt er da eigentlich mit? Wer Produzent, Autor und Regisseurin vorschiebt, muß wohl ein „kindliches Monster“ sein; und von einem Arschloch war auch die Rede.

Das FAZ-Interview ist, wie leider meistens, nicht frei online zu lesen. Den Link zur Sendung gibt’s hier.

Ob man das irgendwo bei den GEZ'lern kommentieren kann, weiß ich nicht.

Schönen Sonntag noch.

Ich kann aus eigenem Erleben folgendes beitragen ....

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Sunday, 19.09.2010, 19:09 (vor 5595 Tagen) @ FAZ-Leser

..... als ich im November 2009 im Gesprächsraum des LRA/Jugendamt saß, hatte ich folgendes Komitee mir gegenüber:
- Jugendamtsleiter
- Sachgebietsleiterin
- Sachbearbeiterin
- die hasserfüllte Exe

Ich wollte endlich, nach 1,5 Jahren, mehr als nur einen Tag Umgang pro Woche. Unser Kind wollte mehr Umgang/Kontakt zu mir, aber das entspräche den Kindes-, nicht jedoch den KM-Interessen.

Es ging ziemlich heftig und laut zu, denn ich lasse mir nichts gefallen. Alle Mäuler wurden gestopft! Herausgekommen ist eine, darüber hinausgehende, aber immer noch nicht zufriedenstellende Umgangsregelegung.

Durch den JA-Leiter wurde ich mal mittendrin gefragt, warum ich denn so "aufgebracht" wäre, ich solle mir doch mal die KM ansehen, wie ruhig die dasitzen würde. Da ist mir der Kragen geplatzt. Blutstau! Schaum!: "Ja warum sitzt die denn so relaxt da? Weil sie alles hat, was sie will und Sie helfen ihr alle noch dabei! Ich muss um jede Stunde Umgang kämpfen und mir drehen Sie jedes Wort im Mund herum, nur um die KM zu unterstützen! Sicherlich mache ich einen aggressiven Eindruck, dann drehen wir doch mal den Spieß herum und die KM muss um Kleinstumgang kämpfen, dann bleibt die auch nicht mehr so ruhig!"

Ich kann diese Sätze noch in 10 Jahren wortgetreu wiederholen und jeder kann sich vorstellen warum. Ich habe vorgesorgt und als Vater kämpft man erbittert gegen eine widerliche, brutale und asoziale Krake, hinter der sich das Familiengericht, Jugendamt und an erster Stelle die Exe befindet.

Jeder Film, der Männer und Väter herabwürdigt in ihren Bestrebungen, den gemeinsamen Kinder Mutter UND Vater zu erhalten, der Männer als "ungeeignet" für die Kindeserziehung hinstellt, sollte aus dem Programm genommen werden.

Hat hier jemand eine Emailadresse, Medienrat o.s.ä., wo man sich mit einem "Eilantrag" hinwenden kann. Sowas, wenn es so wie geschildert ist, darf doch nicht über den Sender laufen. Die meißten PISA-Opfer sehen doch nicht die Provokation, sondern nur die Botschaft "Mann = Täter". Auf diese Weise werden sich feministische Mythen ewig in den Köpfen der Menschen halten.

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Ich kann aus eigenem Erleben folgendes beitragen ....

Sam, Sunday, 19.09.2010, 20:08 (vor 5595 Tagen) @ Referatsleiter 408

Die meißten PISA-Opfer sehen doch nicht
die Provokation, sondern nur die Botschaft "Mann = Täter".

Das Argument mit der Provokation ist in der Tat einfach ein schlechtes. Es wäre eine Provokation, die die wenigsten Leute überhaupt verstehen (die also die wenigsten Leute wirklich provoziert), und die zudem noch Betroffene provoziert. In jeder anderen Konstellation würde so eine Provokation wohl für einen Aufschrei der Entrüstung sorgen. Wenn man beispielsweise einen Film drehen würde, der Vergewaltigunsopfer provoziert. Man legt streut damit nur manchen Leuten Salz in die Wunde, und die Mehrheit bekommt davon gar nichts mit.
Insofern wird ein Eklat hier natürlich ausbleiben. Die Masse wird den Film einfach nur für sehr realistisch halten.

powered by my little forum