Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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CSU will Frauenquorum einführen

Eviathan (nicht eingeloggt), Sunday, 19.09.2010, 10:25 (vor 5595 Tagen)

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-09/csu-frauenquote

Mein Kommentar:

Frauenquote & Co. = "Gleichstellung"?

Das nennt man wohl eher "Gleichschaltung", "Gleichberechtigung" schon gar nicht, wobei die CSU hier zumindest die vernünftige Haltung vertritt, dass ein fixer Frauenanteil in den Spitzenpositionen kaum gerecht sein kann angesichts eines deutlich niedrigeren Frauenanteils an der Basis.

Denn Frauen würden hierdurch extrem bevorzugt (werden sie ohnehin schon - durch Frauenförderung), Männer entsprechend benachteiligt. Das kann's nicht sein.

Wenn Frauen so versessen auf politische Spitzenpositionen sein sollten, dann können sie gerne eigene politische Parteien gründen und als Mitglieder unterhalten (ein Parteibuch ist schnell besorgt), anstatt die Pfründe bestehender, von Männern gegründeter und überwiegend unterhaltener Parteien unter sich verteilen zu wollen.

Diese gierige Anspruchshaltung nervt langsam.

Sieht man ja an Gabriele Pauli, was dabei dann raus kommt...

Nachtrag

Eviathan (nicht eingeloggt), Sunday, 19.09.2010, 10:40 (vor 5595 Tagen) @ Eviathan (nicht eingeloggt)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,718252,00.html

Röttgen kritisiert müde CDU

Keine lebendige Diskussionskultur, keine Zukunftsvisionen: Umweltminister Röttgen hält den Zustand seiner Partei für deprimierend. Die Kritik zielt auf CDU-Chefin Merkel - die sich nun öffentlich gegen den Vorwurf wehrt, die Konservativen zu vernachlässigen.

(...)

Obwohl der Minister niemandem die Schuld an der schlechten Verfassung der Union gab - seine Kritik zielt auf die CDU-Parteivorsitzende Angela Merkel, und die dürfte über die Kritik wenig erfreut sein.

Die wird sie sich schon gefallen lassen müssen, bei den Umfrageergebnissen, wer denn sonst? Sie ist doch der Chef.

(...)

Merkel wies am Samstag den Vorwurf zurück, die Partei vernachlässige ihre konservativen Wurzeln. Von der CDU als Regierungspartei würden Lösungen verlangt, aber auch "Halt und Orientierung" in einer Welt, die sich rasch verändere, sagte die Kanzlerin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Bei so einem inhaltslosen Geschwätz sollte sie sich über Kritik nicht wundern.

(...)

Der rheinland-pfälzische SPD-Ministerpräsident Kurt Beck sieht in der Diskussion über das konservative Profil der Union ein verdecktes Ringen um Macht. Die Union leide unter der "inhaltlichen Beliebigkeit des Machtsystems" der CDU-Vorsitzenden und Kanzlerin, sagte Beck.

Wohl eher unter der inhaltlichen Beliebigkeit von Merkel.

(...)

Er zeigte sich zugleich beeindruckt von der "Tapferkeit" der Kanzlerin. Nach wie vor gelte der Satz: "Wer sie unterschätzt, hat schon verloren."

Ja, weil man sonst von ihr abserviert wird. DAS kann sie.

Netter Seitenhieb von Seehofer. :)

Man sieht: Am weiblichen Wesen soll die Welt zusammenbre... äh, genesen...

Beck ist auch bloss eine Pfeife!

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Sunday, 19.09.2010, 13:33 (vor 5595 Tagen) @ Eviathan (nicht eingeloggt)

Der rheinland-pfälzische SPD-Ministerpräsident Kurt Beck sieht in der
Diskussion über das konservative Profil der Union ein verdecktes Ringen um
Macht. Die Union leide unter der "inhaltlichen Beliebigkeit des
Machtsystems" der CDU-Vorsitzenden und Kanzlerin, sagte Beck. [/i]

[image]

Ich glaube, dass die CDU noch unter ganz anderen Sachen leiden wird, dazu hat auch Beck beigetragen!

Eine Schande!

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

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