Frauenquote ist Mobbing am Arbeitsplatz
Frauenquote ist doch Mobbing am Arbeitsplatz, was meint ihr?
Männer Wirtschaft
Studien besagen: Frauen leiden stärker unter Kritik und Selbstzweifeln – mit dieser Bürde müssen sie an Top-Männern vorbei, bei denen das eine abprallt und das andere kaum vorkommt. Frauen sind risikobewusster und gehen mit eigenen Firmen seltener pleite. Mehr Frauen an die Spitze zu nehmen, könnte also nur gut sein – in Deutschland wie in Europa. Doch zeigt sich die Männer-Wirtschaft nicht willig, braucht es gesetzliche Quotengewalt – bis man(n) sich daran gewöhnt hat
http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/meinung_und_debatte/meinung_und_debatte/?em_cnt=1815640
Blödsinn
Es ist allgemein ein Fehlschluss, anzunehmen, Unternehmenspleiten und Finanzkrise seien Folgen irgendwelcher charakterlicher Defizite des Führungspersonals. Das wird gerne in den Medien so dargestellt, mit Begriffen wie Turbokapitalismus und Kasinokapitalismus usw. Bevor die Subprime-Blase platzte, wurden die Banker, die enorm Kapital vermehrten, doch hochgejubelt. Danach waren sie plötzlich die Aussätzigen. Und die berüchtigten Credit Default Swaps waren die Erfindung einer Frau, Blythe Masters!!
"Frauen sind risikobewusster ... gehen seltener Pleite" - vielleicht weil ein Blumenladen nicht so riskant ist wie ein multinationaler Konzern, der entweder wächst oder untergeht. Aber wie DschinDschin schon schrieb, sollen sie doch ihre Frauenquote haben, Aufsichtsräte von Großkonzernen unterliegen eh so starken Sachzwängen, dass es egal ist, welche Figuren man da auf die Chefsessel setzt.
"gesetzliche Quotengewalt"
Immerhin ehrlich, gibt es doch zu, dass es sich um Gewalt handelt und die gesetzlich garantierte Gleichstellung verletzt.
Der Rest des Artikels ist, wie so oft, nur Geschwurbel, vor allem weil Korrelation und Kausalitaet verwechselt wird.
"Bei Abi und Studium schneiden die Mädels doch oft besser ab." -> Maedchen werden besser benotet und einseitig gefoerdert
"Frauen sind risikobewusster und gehen mit eigenen Firmen seltener pleite." -> Frauen leiten eher kleine und mittlere Unternehmen, die auch weniger insolvent gehen.
Frauen kümmern sich mehr um die Belange ihrer Mitarbeiter
das Mehr an weiblicher Sozialkompetenz geht zumindest aus diesem SPON-Artikel hervor.
Hypo Real Estate-Chefin schüttet üppige 25-Millionen-Boni an ihre Mitarbeiter aus, bevor 40 Milliarden Staatsgarantie beantragt werden:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,718235,00.html
bei diesen Staatsgarantien sollten übrigens die echten Liberalen aufschreien, denn die HRE sollte nach den Gesetzen des freien Marktes untergehen, statt am großzügigen Tropf des Staates zu hängen.
Ich verstehe nicht, warum sich der Staatsinterventionismus nicht darauf beschränkt hat, die Spareinlagen der Privatkunden zu sichern (was im Interesse des öffentlichen Friedens vertretbar gewesen wäre) und die Pleitebanken vom Gesetz des Marktes hinwegfegen zu lassen.
Frauen kümmern sich mehr um die Belange ihrer Mitarbeiter
bei diesen Staatsgarantien sollten übrigens die echten Liberalen
aufschreien, denn die HRE sollte nach den Gesetzen des freien Marktes
untergehen, statt am großzügigen Tropf des Staates zu hängen.
Ich verstehe nicht, warum sich der Staatsinterventionismus nicht darauf
beschränkt hat, die Spareinlagen der Privatkunden zu sichern (was im
Interesse des öffentlichen Friedens vertretbar gewesen wäre) und die
Pleitebanken vom Gesetz des Marktes hinwegfegen zu lassen.
Volle Zustimmung, Staatsgarantien für Betriebe sind schädlich. Sie führen zu falschem Risikomanagement und zu Fehlallokationen von Ressourcen.
Der echte Liberale ist allerdings auch gegen die Garantie von privaten Spareinlagen. Jede Form von Investition ist mit Risiken verbunden; warum sollte ein Bankkonto eine Ausnahme sein.