Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Männerwirtschaft wehrt sich gegen Frauenquote"

Goofos @, Saturday, 18.09.2010, 07:11 (vor 5596 Tagen)

Wohl als Reaktion auf die Drohungen der EU-Quothilde Viviane Reding, "Wenn bis Ende 2011 nichts geschieht, müssen wir über gesetzliche Quoten nachdenken.", kommt angeblich die "Männerwirtschaft" etwas in die Gänge:

Bei der Bundesvereinigung der Deutschen Wirtschaft (BDA) hieß es, mehr Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten seien zwar wünschenswert. „Sanktionsmechanismen und Quoten sind dafür aber der falsche Weg.“ Frauen bräuchten keine Quoten, sondern bessere Chancen zur Verwirklichung ihrer Berufskarriere. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) argumentierte: „Gesetzliche Quoten sind überflüssig und unnötig.“

Auch der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, lehnt eine Quote rundweg ab: Dass so wenige Frauen in Führungspositionen seien, habe unterschiedliche Ursachen. Einerseits seien Familie und Beruf noch nicht gut genug vereinbar. Andererseits mieden Frauen nach wie vor die technischen Berufe. „Eine gesetzliche Quote kann diesen sehr unterschiedlichen Ursachen keine Rechnung tragen“, sagte er WELT ONLINE.

http://www.welt.de/wirtschaft/article9707632/Maennerwirtschaft-wehrt-sich-gegen-Frauenquote.html

(Kommentarteil wurde übrigens nach kürzester Zeit geschloßen, siehe Uhrzeit der Kommentare.)

Ich nenne das mal einen zaghaften Versuch. Es sollte aber schon etwas mehr Gegenwind aus der "Männerwirtschaft" kommen, ansonsten darf man sich bald auf die EU-diktaturten Zwangsfrauenquote freuen.


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