Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Einsam stöckelt Carly Fiorina davon"

Informant, Friday, 17.09.2010, 11:20 (vor 5597 Tagen) @ Gobelin

Ein durchaus viele Seiten betrachtender Artikel aus der "ZDNet":

KOMMENTAR: Niemand weint Carly Fiorina, der scheidenden Chefin von Hewlett-Packard, eine Träne nach. Ja, es wird sogar kolportiert, HP-Mitarbeiter überall auf der Welt hätten spontan die Sektkorken knallen lassen, als die E-Mail von ihrem Rücktritt eintraf.

... Ist also Carly Fiorina angesichts dieser Leistung eine tragische Heldin? Ja, weil sie unangenehme Aufgaben angepackt hat, und die Feindschaft vieler in Kauf genommen hat, um HP in eine neue Zeit zu führen.

Nein, weil sie diesen Sieg teuer erkauft hat, vielleicht zu teuer. Fiorina ist nicht die charismatische Visionärin, als die sie oft bezeichnet wurde. Sie ist vielmehr eine knallharte Wirtschaftlerin, die nach Lehrbuch vorgeht, beziehungsweise nach erfolgreichen Branchenvorbildern.

...- auch diese Idee kann als eher gängiges Erfolgsrezept aus dem Wirtschaftshandbuch gelten, denn als Vision.

... Zu den Opfern dieser Konsequenz gehörte vor allem die Firmenkultur des HP-Way, die die Selbstständigkeit und Verantwortung jedes Mitarbeiters betonte.

... "Wir danken Carly für ihre bedeutende Führung in den vergangenen sechs Jahren und freuen uns darauf die (von ihr etablierte) Firmenstrategie schneller als bisher umzusetzen."

Ein neuer Vorstandschef allerdings, wird seine eigenen Vorstellungen mitbringen, und sich wenig von den Strategien seiner Vorgängerin beeindrucken lassen.

http://www.zdnet.de/it_business_hintergrund_einsam_stoeckelt_carly_fiorina_davon_story-11000006-39130364-1.htm

Die (Ex-)Mitarbeiter sprechen allerdings eine deutlichere Sprache.


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