Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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1960 waren noch 95% aller Männer verheiratet - heute nur mehr 56%?

Oliver, Wednesday, 15.09.2010, 20:27 (vor 5599 Tagen)

Habe gerade diesen Kommentar gelesen:

die Parameter der Gesellschaft haben sich verändert - 1960 waren noch 95% aller Männer verheiratet - heute nur mehr 56%!!
ausserdem muss man ja auch berücksichtigen, dass damals früher geheiratet wurde. die frauen haben damals geheiratet, als sie am attraktivsten waren, mit anfang mitte 20. das ist heute anders. heute tauchen die mädels spätestens mit dem studium ab, um dann als frustrierte mittdreißigerin mit torschlusspanik wieder auf dem heiratsmarkt zu erscheinen. dann haben sie vielleicht noch einen zeitrahmen von 2-3 jahren um den kinderwunsch realität werden zu lassen. alles in allem eine recht hektische und verkniffene veranstaltung. dass das familienrecht in der aktuellen fassung aus jedem gestandenen, erfolgreichen mann binnen kurzem einen illiquiden hampelmann machen kann, ist sicherlich auch nicht gerade ein grund, sich in eine derartige verbindung zu stürzen.

Männer wollen sich heute nicht mehr wg. der Frauen in Risiko und Existenznot stürzen;
Frauenkontakte beschränken sich auf One-Night-Stands, länger dauernde Beziehungen werden als Einschränkung der Freiheit empfunden. Und das mit Mitte dreissig, in einem Alter, in dem ihre Väter sich bereits mit Hypotheken, einer mehrköpfigen Familie und Schwiegereltern herumschlagen mussten.

http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/594069/index.do?offset=0&page=1#kommentar0

Gerade noch die Hälfte verheiratet?

Was meint ihr?

--

Liebe Grüße
Oliver


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1960 waren noch 95% aller Männer verheiratet - heute nur mehr 56%?

t @, Wednesday, 15.09.2010, 20:51 (vor 5599 Tagen) @ Oliver

Was soll man als junger Mann da großartig zu sagen.
Ne Rentnergeneration die die Kohle auf Kreuzfahrten raushaut, von einem Praktika zum nächsten hetzen um danach vermutlich in einem unsicheren Arbeitsverhältnis zu landen. Von den Problemen welche einem die Feminazis implizieren braucht man da erstmal gar nicht zu sprechen.
So ziemlich jeder in meinem Bekanntenkreis wird dem Land und seinen Frauen den Rücken kehren oder hat es bereits getan.

1977 wurde die Schuldfrage von SPD abgeschafft, heute sind Männer nur noch Unterhaltssklaven nT

Christian, Wednesday, 15.09.2010, 21:35 (vor 5599 Tagen) @ t

...

Würde ja bedeuten, die Masse der Männer wäre lernfähig ... Glaub ich nicht ! ... (nT)

Swen, Wednesday, 15.09.2010, 22:21 (vor 5599 Tagen) @ Oliver

Habe

Man reagiert bereits ........

Referatsleiter 408, Zentralrat deutscher Männer, Wednesday, 15.09.2010, 22:25 (vor 5599 Tagen) @ Oliver

.... erst kürzlich habe ich einen Zeitungsbeitrag gelesen, da wollen die da oben weg von biologischen Bindungen, hin zu sozialen Bindungen. Im Klartext: Wenn eine PAS-Mutter dem biologischen Vater das Kind entzieht, dann ist es gleich gut, wenn sie das Kind, ähnlich einem Lego-Stein, einen anderen Mann, dem sozialen Vater, zuordnet. Es hieß: "..... man trage damit der Entwicklung in Richtung Patchwork-Familien Rechnung." Was das unterhaltsrechtlich bedeutet, war aus dem Artikel nicht so recht erkennbar.

Ich will mal ein Beispiel aus meinem ehemaligen Bekanntenkreis (Freundin meiner Exe) anführen:

Die Frau hat 2 Kinder von 2 verschiedenen Vätern. Der Vater vom letzten Kind wohnt im selben Haus ganz oben, ist verheiratet und hat mit der Frau 3 Kinder. Das ist "grün-rotes" Leben, das sind Fickgemeinschaften, die sich am Bedarf, nicht an den Kindesinteressen orientieren und das soll die Zukunft von Deutschland sein! Nee, danke!

Ich erwarte nicht, dass diese Regierung anfängt zu denken. Wenn ich Schäuble sehe, der Jahrzehnte mit diese Staatsschulden verursacht hat und uns heute belehren will, dass wir alle sparen müssen, dann habe ich keinerlei Fragen mehr.

--
Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Man reagiert bereits ........

Christian, Wednesday, 15.09.2010, 22:41 (vor 5599 Tagen) @ Referatsleiter 408

Ich erwarte nicht, dass diese Regierung anfängt zu denken. Wenn ich
Schäuble sehe, der Jahrzehnte mit diese Staatsschulden verursacht hat und
uns heute belehren will, dass wir alle sparen müssen, dann habe ich
keinerlei Fragen mehr.

Hunderte Milliarden Euro an Bankenzocker und Manager verjubelt und das auf Kosten von Arbeitnehmer (Leistungsträger aller Steuern), dann redet so einer von Sparen. Bei den Krankenkassen wird auch gespart, indem man Beitragserhöhungen den Arbeitnehmern auferlegt und unbegrenzt sie ausbeuten kann durch Zusatzbeiträge, statt die Kostenverursacher Pharma, Manager usw. das Handwerk zu legen!

..und bis heute von CDU nicht wieder eingeführt! (nT)

Dampflok, Thursday, 16.09.2010, 01:07 (vor 5599 Tagen) @ Christian

...

Was kann man schon von männerfeindlichen Parteien erwarten?

Christian, Thursday, 16.09.2010, 01:11 (vor 5599 Tagen) @ Dampflok

...

Damals gab's aber auch erheblichen Frauenüberschuss

Beelzebub, Thursday, 16.09.2010, 03:17 (vor 5599 Tagen) @ Oliver

Der Kommentar, aus dem die Zahlen stammen, hat leider zwei Schwachstellen:

1. Es ist nirgendwo eine Quelle für die Zahlen genannt.

2. Es wird nicht berücksichtigt, dass es 1960, gerade mal 15 Jahre nach Kriegsende, einen erheblichen Frauenüberschuss gab. Denn der Heldentod war, damals wie heute, ein reines Privileg der im pösen Patrarchat so bevorzugten Männer. Daher wäre die Frage interessant, wie hoch zu der Zeit der Anteil verheirateter Frauen war.

Last not least werden die zahlreichen "Onkel-Ehen" nicht berücksichtigt. Nach dem Krieg - und lange vor der schröcklichen 68er Sittenverderbnis - waren eheähnliche Beziehungen durchaus nichts ungewöhnliches. Es handelte sich dabei um Kriegerwitwen, die im Falle einer Wiederheirat ihre Ansprüche auf Witwenrente verloren hätten und weder auf die Rente, noch auf die Freuden der Liebe verzichten wollten.

Laut einer Ende 1953 im "Spiegel" erwähnten Umfrage hatten von 471 befragten Kriegerwitwen mindestens 214 einen solchen Ehemann ohne Trauschein.

Greets

Beelzebub

--
"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)

1960 waren noch 95% aller Männer verheiratet - heute nur mehr 56%?

ray, Thursday, 16.09.2010, 13:24 (vor 5598 Tagen) @ Oliver

Habe gerade diesen Kommentar gelesen:

[...]

Gerade noch die Hälfte verheiratet?

Was meint ihr?

Der Kommentar setzt unverheiratet mit Single gleich, was aber so nicht stimmt. Es leben deutlich mehr als 56% der Männer (und Frauen) in einer Beziehung. Eine Heirat ist heutzutage nicht notwendig, man wird deswegen nicht mehr von den anderen Verheirateten schief angeschaut.

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