Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Müller macht auf beleidigte Leberwurst

Garfield, Tuesday, 14.09.2010, 18:24 (vor 5600 Tagen) @ Rechtlos

Hallo Rechtloser!

Die Wahrheit bringt uns nicht weiter, nur korrekt vorgetragene Lügen erreichen etwas. Das war beim Feminismus so, das wird den Antifeminismus ebenso erfolgreich machen.

Ich fürchte, daß das so einfach doch nicht ist. Das kann man ja in diversen Diskussionsforen, insbesondere in solchen unter feministischer Hoheit, gut studieren.

Wenn man da etwas zum Thema Männerrechte schreibt, wird einem die unwichtigste mißverständliche Äußerung sofort um die Ohren geschlagen. Macht man gar den Fehler, etwas zu schreiben, was nachweislich nicht stimmt, dann ist man sowieso erledigt.

Feministinnen dagegen können sich in solchen Foren alles erlauben. Da muß auf einmal nichts genau nachprüfbar sein; da reicht das Bauchgefühl und die subjektive Sicht der Verfasserin völlig aus. Auch offensichtliche Falschaussagen tragen keineswegs dazu bei, ihre(n) Urheber(in) in den Augen der Mehrheit der Forenbenutzer zu diskreditieren.

Und es ist keineswegs so, daß nur Frauen so etwas mittragen. Nein, immer wieder finden sich auch jede Menge selbsternannte "edle Ritter" ein, die der Meinung sind, die "holde Weiblichkeit" vor den "Angriffen" der bösen Maskulisten schützen zu müssen.

Wenn zwei das gleiche tun, dann ist das noch lange nicht dasselbe. Das gilt ganz besonders für Männer und Frauen und eben auch in Diskussionen um die Gleichberechtigungsproblematik. Die Methoden des Feminismus haben nur funktioniert, weil die Masse der Bevölkerung sie akzeptiert hat. Wenn sich Männerrechtler derselben Methoden bedienen, wird das nicht so einfach akzeptiert.

Obendrein hatten einige Strömungen des Feminismus auch noch Rückenwind durch die etablierten "Eliten", die ihnen u.a. Podien in den Massenmedien verschafften. Männerrechtler dagegen kriegen diesen Rückenwind nicht nur nicht, sondern ihnen bläst auch noch kräftiger Gegenwind ins Gesicht. Es ist nämlich ganz und gar unerwünscht, den Mann von seinen althergebrachten Pflichten, insbesondere vom Frondienst in der beruflichen Tretmühle, zu befreien.

Das macht den Kampf für Männerrechte ungleich schwerer. Und deshalb reicht es nicht, die dubiosen Methoden des Feminismus zu übernehmen.

Freundliche Grüße
von Garfield


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