Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Jungs werden im Mathe-Unterricht diskriminiert. Und was das WZB daraus folgert...

Potentieller Vergewaltiger, Tuesday, 14.09.2010, 17:58 (vor 5600 Tagen)

Seltsam, seltsam. Eine Studie des Wissenschaftszentrum Berlin zeigt, dass Mädchen im Mathematik-Unterricht in der Schule bevorzugt werden. Konkret: Sie erhalten bei gleicher Leistung bessere Noten als Jungs. Erstaunlich.

Aber nun wird es erst interessant. Denn die Forscherin vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung bleibt bei diesem Ergebnis nicht stehen: Nicht etwa die schlechter benoteten Jungs sind nach Lydia Mechtenbergs Resumee die Verlierer. Von Jungs-Diskriminierung ist bei ihr keine Rede. Die Mädchen wüssten um ihre Bevorzugung und trauten daher den eigenen guten Noten nicht. Die (bevorzugten) Mädchen seien also die Verlierer!

http://www.brainlogs.de/blogs/blog/geschlechtsverwirrung/2010-09-14/jungs-werden-im-mathe-unterricht-diskriminiert.-u...

Es ist einfach nur noch zum Ausrasten...

Da sind alle Möglichkeiten der Debatte auf beiden Seiten ausgeschöpft.

IM Rosenbaum, Tuesday, 14.09.2010, 18:24 (vor 5600 Tagen) @ Potentieller Vergewaltiger

Es ist einfach nur noch zum Ausrasten...

Der ganz normale Wahnsinn der Feministinnen. Immer und alles ist Diskriminierung.

Das ist die Antwort darauf, dass Jungen schlechter benotet werden. Es hat einige Monate gedauert, bis die sich aus den Löchern gewagt haben, weil sie überlegen mussten, wie sie diesen Fakt so umdeuten können, dass die alte Interpretation Mädchen würden immer noch in der Schule diskriminiert, in das alte Schema umlügen könnten. Sollten je 90% aller Frauen glücklich sein, weil sie finanziell, ideell, materiell massiv bevorzugt sind und keinerlei Lebensrisiken mehr tragen müssen, dann ist auch dieser Sachverhalt noch Diskriminierung. Und diese Einschätzung ist sogar stringent und logisch. Da Frau sich diese Vorteile nicht selbst erarbeiten kann, besteht die Diskriminierung in der Bevorzugung. So oder so ist die Fettlebe wie auch die Not immer Ausdruck einer Sonderstellung im Patriarchat.

Da liegt der Knackpunkt: Diese sektenähnliche Doppeldenke hermetisiert gegen Außeneinflüsse des Widerspruchs. Da ist eine Nebenwelt samt Para-Wissenschaften entstanden, die sich der Rückkoppelung mit dem "Außen" für immer entziehen kann. Argumentativ ist da kein Durchkommen mehr - was bleibt, wenn der diskursiven oder politisch/wissenschaftlichen Betrachtungsebene unüberbrückbare Grenzen gesetzt sind?

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