Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Unerträglich! Das Positionspapier des VAM(v) zum Gemeinsamen Sorgerecht

Leser_nicht_eingeloggt, Monday, 13.09.2010, 22:33 (vor 5601 Tagen)

Nabend,

Ganz und gar einseitig, so, wie es sich für eine mit dem Bundesverdienstkreuz behängten Edith Schwab gehört: Der "Verband alleinerziehener Mütter gegen Väter" bzw. VAM(v), denn Väterrechte werden bei diesem Verein mehr als klein geschrieben, postuliert,

im Grund "angestrengt" und simpelst digital:

Mutter = Sorgerecht ab Geburt
Vater = Muddi lehnt gSR ab -> Möglichkeit zur Klage -> Gericht prüft:

Prüfkriterien, laut Vorschlag des VAM(v):

• Hat der Vater sein Umgangsrecht wahrgenommen?
• Können Mutter und Vater sachlich kommunizieren?
• Hat der Vater eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut?
• Hat der Vater regelmäßig Unterhalt gezahlt?

Es ist so derart anmaßend und widerlich, dass mir jetzt noch die Galle hochkommt, wenn ich Kurt Becks Laudatio auf diese alternde Blondierte lese bzw. die Nichtreaktion unseres Bundespräsidenten auf die vielen Protestbriefe hinsichtlich des "Eisernen Feministinnenkreuzes" an Frau Schwab zur Kenntnis nehmen muss.

Zu den oben zitierten "Prüfkriterien":

• Hat der Vater sein Umgangsrecht wahrgenommen?
- hat die Mutter den Umgang gefördert
und ist damit ihrer gesetzlichen Pflich nachgekommen?

• Können Mutter und Vater sachlich kommunizieren?
- Kommuniziert die Mutter oder blockt jeden Kontakt ab
"damit das Kind zur Ruhe kommt", wie es so schön bigott heißt?!

• Hat der Vater eine tragfähige Beziehung zum Kind aufgebaut?
- Hat die Mutter die tragfähige Beziehung gefördert,
kann der Vater sich den Kontakt überhaupt leisten?

• Hat der Vater regelmäßig Unterhalt gezahlt?
- Kann der Vater überhaupt Unterhalt zahlen?
- Was verdient die KM überhaupt und wie sind die Lebensumstände, z.B. neuer Partner?
- Und seit wann fallen Unterhalt und Umgang für den VAM(v) plötzlich in einen Topf?

Es ist dermaßen Männer-, Väter- und Familien- und Kinderverachtend, was diese Fachanwältin für Familienrecht schreibt, dass mir die Luft wegbleibt!

Hier nun das schlichte Schaubild zu einer noch schlichteren Geisteshaltung:

Väterverachtung des VAM(v)
(anonymisiert und PDF)

Edit Schwab im Interview (aus dem http://femokratieblog.wgvdl.com/ ):

Die angestrebte Reform des Sorgerechts von unverheirateten Eltern löst kontroverse Reaktionen aus. In Zukunft soll neben der Mutter auch der Vater automatisch das Sorgerecht erhalten. Viele ledige Väter begrüßen die geplante Gesetzesänderung. Aber birgt sie nicht auch Gefahren? Würden Frauen schneller abtreiben, wenn sie von einem ungeliebten Mann schwanger sind? Könnten Alleinerziehende ungestraft in einer anderen Stadt neues Glück suchen?

Noch Fragen?

Eine Vorab-Antwort dazu von mir:
Frau Schwab, Leichen (auschließlich "m") pflastern Ihren unseligen ("Einelternfamilien";-)Weg!

Leser

PS: Ibykus hat auch einen Link zum Thema eingestellt
-> http://www.väterwiderstand.de/Beitraege.html


gesamter Thread:

 

powered by my little forum