Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männer-Benachteiligung straffrei?

Oliver, Sunday, 12.09.2010, 23:25 (vor 5602 Tagen)

Frankreich
Strafe für Firmen bei Frauen-Benachteiligung

Paris (RPO). Frankreich will gegen Unternehmen vorgehen, die Frauen bei der Bezahlung benachteiligen. Unternehmen sollten mit einer Geldstrafe belegt werden, wenn sich die Gehälter der Frauen von ihren männlichen Kollegen um mehr als ein Prozent unterschieden, sagte Arbeitsminister Eric Woerth am Sonntag dem Hörfunksender "Europe 1". Dies sei Teil der Rentenreform. Einzelheiten nannte Woerth nicht. Unterschiedliche Bezahlungen seien eine "Beleidigung für die Demokratie und das Gesellschaftsmodell"

http://www.rp-online.de/public/kompakt/politik/905464/Strafe-fuer-Firmen-bei-Frauen-Benachteiligung.html

Männer-Benachteiligung straffrei?

Weil ja Teilzeit-Männer ca. 22% weniger verdienen als Teilzeit-Frauen hagelt es Knöllchen?
Aber sicher ist auch das wieder mal nur eine Einbahnstrasse hin zur Frau, und weg vom Manne.

--

Liebe Grüße
Oliver


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Vettern-Wirtschaft straffrei?

Gobelin, Sunday, 12.09.2010, 23:42 (vor 5602 Tagen) @ Oliver
bearbeitet von Gobelin, Sunday, 12.09.2010, 23:49

Passt doch irgendwie

Brief verstärkt Verdacht der Vetternwirtschaft gegen Woerth

Der durch die Steuer- und Parteispendenaffäre um L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt unter Druck stehende französische Arbeitsminister Eric Woerth ist erneut in den Verdacht der Günstlingswirtschaft geraten.

http://www.welt.de/die-welt/politik/article9548132/Brief-verstaerkt-Verdacht-der-Vetternwirtschaft-gegen-Woerth.html

Zurück zum eigentlichen Thema:

"Für den Rest sorge die Reform, die beispielsweise Mutterschutzzeiten mit zwei Jahren zusätzlicher Zahlung ausgleiche."

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE68B04N20100912

http://www.n-tv.de/politik/Erneut-peinlichen-Brief-entdeckt-article1461131.html

Männer-Benachteiligung straffrei?

Gismatis, Basel, Monday, 13.09.2010, 05:26 (vor 5601 Tagen) @ Oliver

Eine solche Regelung fände ich begrüßenswert, wenn es auch umgekehrt gälte und vor allem innerhalb eines Geschlechts, also auch unter Individuen. Aber das Individuum interessiert die Frauenförderindustrie nicht.

Zudem dürfte die Regelung nur auf die gleiche Stelle am selben Standort bezogen werden nach Abzug individueller Qualitäten der Arbeitnehmer. Aber so wie ich es kenne, werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Macht nur weiter so, sag ich da. Solche Regelungen erweisen Frauen einen Bärendienst, denn je länger desto weniger werden Firmen ein Interesse daran haben, Frauen einzustellen. Warum sollten sie, wenn sie mit weiblichen Angestellten nichts als Scherereien haben? Aber bestimmt kommt dann das nächste Gesetz, das eine Frauenquote bei den Beschäftigten verlangt. Dann wird es mit der Anerkennung der Frauen am Arbeitsplatz endgültig vorbei sein. Aber die Genderindustrie interessiert sich eh nicht für das Wohlergehen konkreter Frauen, sondern dass immer schön die Fördergelder fließen. Und Bußen, die die Unternehmen bezahlen müssen, weil sie Frauen nicht privilegieren wollen oder können, sind nur eine andere Art der Mittelbeschaffung.

--
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