Sarrazin als Beispiel für ein Windei
Guten Tag
Der gute Sarrazin hat in der Vergangenheit eine Menge Geld in den Sand gesetzt. 30 Milliarden Euro, glaub ich. So richtig hat das eigentlich niemanden gestört. Als er aber etwas sagte, das als ausländerfeindlich gewertet werden kann, muss er gehen.
Ist ja nicht zum aushalten diese Feindlichkeit gegen Ausländerfeindlichkeit
Das Gleiche gilt natürlich auch für andere politische Vorgaben wie Lohndiskriminierung, Frauen besonders betroffen, Moscheen, Juden, Semiten, Holos u.ä.
Drehen hier alle am gemeinsamen Rad?
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Aus der Vorrede zur ersten Auflage des Pfaffenspiegels (1845)
Die Welt ist schon oft mit einem Narrenhause verglichen worden. Der Vergleich ist für uns nicht schmeichelhaft, aber leider ist er passend. Schauen wir um uns! Wo wir hinsehen, finden wir die charakteristischen Kennzeichen eines Tollhauses:
Überall rennen wir gegen verschlossene Türen, überall erblicken wir vergitterte Fenster und drohend geschwungene Peitschen eines Aufsehers, wenn wir etwas zu unternehmen trachten, was gegen die Hausordnung verstößt. Doch das alles hat die Welt auch mit einem Zuchthause gemein; das Treffende des Vergleichs wird uns erst klar, wenn wir ihre Bewohner, die Menschen, in ihrem Treiben beobachten.
Dort erblicken wir hochmütige Narren, die sich für die Herren der Welt halten und steif und fest glauben, Gott habe dieselbe mit allen Menschen nur zu ihrem Privatvergnügen geschaffen; vor ihnen liegen Millionen noch größerer Narren im Staube, die ihnen glauben und demutsvoll gehorchen.
Rainer
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Schwachsinn
Sarrazin hat den Haushalt konsolidiert. Die aufgelaufenen Schulden von mehr als 40 Milliarden haben die Vorgänger-Senate produziert und zwar egal, ob die von der CDU oder SPD waren. Sarrazin ist extra deswegen ausgesucht worden, damit die Schulden nicht noch höher ausfallen. Den Job hat er besser gemacht als jeder andere Finanzsenator oder - minister in ähnlicher Situation.
Sarrazin als Beispiel für ein Windei
Hallo Rainer!
Dort erblicken wir hochmütige Narren, die sich für die Herren der Welt halten und steif und fest glauben, Gott habe dieselbe mit allen Menschen nur zu ihrem Privatvergnügen geschaffen; vor ihnen liegen Millionen noch größerer Narren im Staube, die ihnen glauben und demutsvoll gehorchen.
Das wird wahrscheinlich bis zum Ende der Menschheit aktuell bleiben...
In den USA kann man ja immer deutlicher sehen, wo es hingeht. Da tut man mittlerweile alles, um Christen und Moslems gegeneinander aufzuhetzen. In der Nähe des Standortes des ehemaligen Word Trade Centers soll jetzt auf einmal eine Moschee entstehen - das würde doch im Normalfall niemand, der klar bei Verstand ist, genehmigen. Und ein christlicher Fundamentalist, der Koran-Verbrennungen ankündigt, wird in den US-Massenmedien groß heraus gebracht.
Es ist eben gut für die Herrschenden, wenn das Volk in möglichst viele Gruppen und Grüppchen zersplittert ist. So lassen mehr Unzufriedene ihren Frust nur an Ihresgleichen aus. Und diejenigen, die ihren Frust richtig adressieren, finden weniger Mitstreiter und sind so leichter auszuschalten. "Divide et impera" hieß es deshalb schon im alten Rom.
Ich hab mich auch schon gefragt, ob Sarrazin in Deutschland auch nur eine ähnliche Rolle spielt. Immerhin hat man ihn ja erstaunlich lange gewähren lassen. Aber mittlerweile bläst ihm soviel Gegenwind ins Gesicht, daß mir das eher unwahrscheinlich erscheint.
Anscheinend sind unsere "Eliten" der Meinung, daß die Bevölkerung hierzulande noch zu homogen ist; daß man noch ein paar Millionen Menschen aus völlig anderen Kulturkreisen zusätzlich importieren muß, bevor man den daraus zwangsläufig resultierenden ethnischen und religiösen Konflikten auch öffentlich ihren Lauf lassen kann. Und da stört Sarrazin natürlich.
Freundliche Grüße
von Garfield