Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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stern: "Geh zum Arzt, Mann!"

Müller ⌂, Thursday, 09.09.2010, 14:49 (vor 5605 Tagen)

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- Sie gehen ungern zum Arzt - und erhöhen damit ihre Gesundheitsrisiken beträchtlich

- Typische Männerkrankheiten

- Wie Frauen die Vernunft ihres Partners befördern können

- Diese Checks zahlt die Kasse

http://www.stern.de/magazin/heft/stern-nr-37-09-09-2010-geh-zum-arzt-mann-1601209.html#utm_source=sternde&utm_med...

.

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ausschließlich Frauengesundheitsberichte

Oliver, Thursday, 09.09.2010, 20:39 (vor 5605 Tagen) @ Müller

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http://www.gbe-bund.de/gbe10/ergebnisse.prc_tab?fid=10543&suchstring=&query_id=&sprache=D&fund_typ=GR...

Auch hier sehen wir mal wieder die typische frauenzentrierte Sichtweise.
Die Frau ist DAS Maß aller Dinge, der Meridian um die sich alles zu drehen hat, sie ist die EINS.
Bis auf 2 Bereiche stellen sich die Männer schlechter. In fast allen Bereichen!

OK, deshalb gibt es nur ausschließlich Frauengesundheitsberichte?


So lange Männer eine 7-Jahre kürzere Lebenserwartung haben ist jede Frauen-zentrierte Maßnahme eine FAKTISCHE Menschenrechtsverletzung!

--

Liebe Grüße
Oliver


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Das Gesundheitssystem braucht dein Geld! [kT]

Borat Sagdijev, Thursday, 09.09.2010, 22:41 (vor 5605 Tagen) @ Müller

- kein Text -

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Behandle den Mann, Arzt !"

IM Rosenbaum, Thursday, 09.09.2010, 22:49 (vor 5605 Tagen) @ Müller

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- Sie gehen ungern zum Arzt - und erhöhen damit ihre Gesundheitsrisiken

beträchtlich

- Typische Männerkrankheiten

- Wie Frauen die Vernunft ihres Partners befördern können

- Diese Checks zahlt die Kasse[/b]

http://www.stern.de/magazin/heft/stern-nr-37-09-09-2010-geh-zum-arzt-mann-1601209.html#utm_source=sternde&utm_med...


Typisch für die Reaktionen des Arztes dürften mitbeteiligt sein. Ärzte, ob weiblich oder männlich, wiegeln bei Männern eher ab und fordern direkt oder indirekt dazu auf, die Zähne zusammen zu beißen.

Frauen dürften nicht nur häufiger zum Arzt gehen. Auch die durchschnittliche Behandlungszeit, die Bereitschaft zuzuhören, dürfte gegenüber Frauen weitaus üppiger ausfallen. Die Reaktion der Männer dürfte sein, dass sie schlecht behandelt die Praxis verlassen, viele sich auch so fühlen. Oder sich mit dem Schnelldurchlauf zufrieden geben, während andere Männer anfangen, sich selbst zu medikamentieren.

Aus Berichten über depressive Verstimmungen ist das bekannt, dass Frauen den Arzt tränenreich zuheulen und Mitgefühl samt Therapie erhalten und Männer in gleicher Situation mit einem Schnupfenmittel und der Aufforderung zu mehr Sport von dannen ziehen. So jedenfalls ähnlich hat der Stern auch schon mal über die Volkskrankheit Depression dem Tenor nach berichtet.

Kann ich nicht behaupten, wirklich nicht.

Müller ⌂, Friday, 10.09.2010, 00:00 (vor 5605 Tagen) @ IM Rosenbaum

"Ärzte, ob weiblich oder männlich, wiegeln bei Männern eher ab und fordern direkt oder indirekt dazu auf, die Zähne zusammen zu beißen."

Ganz ehrlich überhaupt nicht. Mein Arzt ist topp, nimmt sich immer genug Zeit und man quatscht auch mal von Mann zu Mann.

Aber da ist der bestimmt die Ausnahme, ohne Frage.

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stern: "Geh zum Arzt, Mann!"

Goofos @, Friday, 10.09.2010, 00:15 (vor 5605 Tagen) @ Müller

Der Artikel ist bis auf ein paar kleinere Stellen ... naja. K.A. welche Intention der Autor verfolgt hat. Die Einleitung fängt schon mal so an:

Gesund essen, Vorsorge treiben, auf den Rat des Doktors hören - für viele Männer passt das nicht zum Selbstbild. Meisterhaft verdrängen sie selbst lebensgefährliche Probleme, schlagen jede Warnung in den Wind. Immerhin: Es mehren sich die Anzeichen, dass sie lernfähig sind.

Der letzte Satz passt eigentlich zu dem Tipp des Experten wie die Partnerin an die männliche Libido appellieren sollte. Das entspricht auch in etwa der Linie wie der Artikel daher kommt. Es geht dabei nicht um die männliche Gesundheit, sondern um eine Gesundheit gemessen am Ideal Frau. Der Schluß wirkt dann eigentlich völlig fehl am Platz, wenn erst so spät festgestellt wird, dass Frau auch nicht ungeingeschränkt zum Vorbild erklärt werden sollte, auch wenn das sicherlich im Interesse von Ärzten und Pharmafirmen liegen würde, der Sache aber nicht gerecht werde. Eine Erkenntnis die etwas spät im Artikel kam. Davor konnte man nur die Hilflosigkeit gegenüber dem Umstand, dass Mann eben nunmal nicht Frau ist, bewundern. Die Hilflosigkeit, oder die Kränkung, dass man mit dem Thema Mann und Gesundheit so gar nicht klar kommt, führt dann mal wieder dazu einfach nur auf einer verkümmerten Männlichkeit herum zu reiten. Da darf dann dieser Hinweis nicht fehlen:

Oder vielleicht deshalb, weil Frauen wegen ihrer symmetrischen Genausstattung robuster seien - unter ihren 46 Chromosomen in 23 Paaren sind auch die beiden "X" genannten Geschlechtschromosomen gleich, während bei Männern zu einem großen "X"-Erbmolekül nur ein mickriges "Y" hinzukommt.

Zuvor ging es um die kürzere Lebenserwartung von Männern, wo Forscher bis vor Kurzem noch glaubten der Unterschied hätte genetische Ursachen. Das war dem Autor wohl etwas zuviel, siehe Zitat. Dumm nur wenn er dann wieder schreibt, dass Wissenschaftler heraus fanden, in vergangenen Jahrhunderten hätten Phasen existierten, in denen Männer genau so lange lebten wie Frauen.

Von dem Artikel sollte man eher nichts als zuviel erwarten.

Maß aller Dinge

ray, Friday, 10.09.2010, 04:23 (vor 5604 Tagen) @ Oliver

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http://www.gbe-bund.de/gbe10/ergebnisse.prc_tab?fid=10543&suchstring=&query_id=&sprache=D&fund_typ=GR...

Auch hier sehen wir mal wieder die typische frauenzentrierte Sichtweise.
Die Frau ist DAS Maß aller Dinge, der Meridian um die sich alles zu drehen
hat, sie ist die EINS.

Ohh jessis, da fühle ich mich als Mann sofort wieder ausgebeutet und entrechtet. *kopfschüttel* Was möchtest Du denn? Noch mehr political corecctness nach dem Motto, es dürfen weder Frauen noch Männer bei einer Gesundheitsstatistik als Maß aller Dinge hingestellt werden? Man kann es auch übertreiben. Es geht um einen Zahlenwert, um wie viel das gesundheitliche Risiko des Mannes höher ist als bei einer Frau. Wenn Du eine "neutrale Darstellung" weisst, dann lass mal hören.

So lange Männer eine 7-Jahre kürzere Lebenserwartung haben ist jede
Frauen-zentrierte Maßnahme eine FAKTISCHE Menschenrechtsverletzung!

Siehste, jetzt fängst Du schon selber damit an. Du schreibst, Männer leben 7 Jahre kürzer als die Frau. Du stellst die Frau als Referenzwert (Maß aller Dinge) hin und beziehst die Lebenswerwartung des Mannes auf diesen Wert. Warum nicht: Frauen leben 7 Jahre länger als Männer?

ray

P.S.: Sorry Oliver, wenn ich mich über diese Art von Postings lustig mache, aber es gibt doch schlimmere Ungerechtigkeiten, die man viel öfters in der Öffentlichkeit bringen müsste und nicht solche Geschichten, ob nun Frauen oder Männer bei einer Statistik den Referenzwert 1 bekommen. Wer das liest wird sich noch denken, solange sie sich über solche Dinge aufregen, kann das mit der Männerbenachteiligung nicht so schlimm sein.

Antidepressiva

ray, Friday, 10.09.2010, 04:33 (vor 5604 Tagen) @ IM Rosenbaum

Frauen dürften nicht nur häufiger zum Arzt gehen. Auch die
durchschnittliche Behandlungszeit, die Bereitschaft zuzuhören, dürfte
gegenüber Frauen weitaus üppiger ausfallen. Die Reaktion der Männer dürfte
sein, dass sie schlecht behandelt die Praxis verlassen, viele sich auch so
fühlen. Oder sich mit dem Schnelldurchlauf zufrieden geben, während andere
Männer anfangen, sich selbst zu medikamentieren.

Ist das persönliche Erfahrung, Ergebnis von Studien oder wieder mal Spekulation?

Aus Berichten über depressive Verstimmungen ist das bekannt, dass Frauen
den Arzt tränenreich zuheulen und Mitgefühl samt Therapie erhalten und
Männer in gleicher Situation mit einem Schnupfenmittel und der Aufforderung
zu mehr Sport von dannen ziehen. So jedenfalls ähnlich hat der Stern auch
schon mal über die Volkskrankheit Depression dem Tenor nach berichtet.

Also diese Erfahrung habe ich ehrlich gesagt weniger gemacht. Ich war ziemlich erstaunt, als mir ein Arzt wegen generellen Verstimmungen ohne eine komplette Untersuchung mir die Verschreibung von Antidepressiva angeboten hatte. Generell hat die Verschreibung von AD ganz schön zugenommen.

http://www.propagandafront.de/12890/zahl-der-verschreibungen-von-antidepressiva-in-grosbritannien-entspricht-fast-der...

http://www.zeit.de/gesellschaft/2010-08/depression-medikamente

Maß aller Dinge

Kurti, Wien, Friday, 10.09.2010, 14:48 (vor 5604 Tagen) @ ray

P.S.: Sorry Oliver, wenn ich mich über diese Art von Postings lustig
mache, aber es gibt doch schlimmere Ungerechtigkeiten, die man viel öfters
in der Öffentlichkeit bringen müsste und nicht solche Geschichten, ob nun
Frauen oder Männer bei einer Statistik den Referenzwert 1 bekommen. Wer das
liest wird sich noch denken, solange sie sich über solche Dinge aufregen,
kann das mit der Männerbenachteiligung nicht so schlimm sein.

Ich finde, solche Nebenkriegsschauplätze, welches Thema relevant ist und welches nicht, führen uns hier nicht weiter.

Weißt Du, ich betrachte dieses Forum als eine Art Bibliothek. Und in eine Bibliothek geht man auch nicht rein mit dem Ziel, sämtliche der Bücher dort durchzulesen. Sondern jeder sucht sich das raus, was ihn persönlich interessiert. Und so, finde ich, liegt es in der Natur der Sache, dass nicht ausnahmslos jedes Thema, das hier im Forum auftaucht, jeden in gleichem Ausmaß interessiert.
Ich halte Meta-Ebenen-Diskussionen tendenziell für Zeitverschwendung.

Gruß, Kurti

Maß aller Dinge

ray, Saturday, 11.09.2010, 15:57 (vor 5603 Tagen) @ Kurti

Okay. Man kann das Forum wie eine Bibliothek sehen. Da gibt es auch MickeyMouse-Hefte. Spätestens wenn mal der halbe Raum voll mit MickeyMouse-Heften vollstellt, wird man sich die Frage stellen, ob das noch eine Bibliothek ist, oder ein Comic-Buchladen.

Maß aller Dinge

Kurti, Wien, Sunday, 12.09.2010, 03:34 (vor 5602 Tagen) @ ray

Okay. Man kann das Forum wie eine Bibliothek sehen. Da gibt es auch
MickeyMouse-Hefte. Spätestens wenn mal der halbe Raum voll mit
MickeyMouse-Heften vollstellt, wird man sich die Frage stellen, ob das noch
eine Bibliothek ist, oder ein Comic-Buchladen.

Kein Sorge. Dieses Forum hier ist nichts Statisches. Mal dominiert hier das eine Thema, mal ein anderes.

Gruß, Kurti

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