Weiter gehts - Freispruch im Deggendorfer Vergewaltigungsprozess
Weil die Schuld des Angeklagten nicht zweifelsfrei bewiesen werden konnte, wurde der 36-Jährige gestern vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen.
Dem Mann war vorgeworfen worden seine ehemalige Lebensgefährtin geschlagen, gewürgt und Tage später vergewaltigt zu haben. Im Prozess hat er zugegeben, die Frau geschubst und geschlagen zu haben. Dafür wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Vergewaltigung hatte er allerdings immer bestritten. Und dem Gericht blieben zu viele Zweifel am Tathergang. Außerdem gab es keine Beweise, wie Spermaspuren oder ähnliches, weil die Anzeige erst Tage später erfolgte.
http://www.unserradio.de/default.aspx?ID=6242&showNews=812241
Nach zwei Verhandlungstagen und umfangreicher Beweisaufnahme hatte die Kammer unter Vorsitz von Landgerichtsvizepräsident Heinrich Brusch erhebliche Zweifel. Objekte Beweismittel wie etwa Spuren fehlten, da die Vergewaltigung erst Wochen nach dem vermeintlichen Vorfall angezeigt worden war.
http://www.pnp.de/lokales/artikel_regionews.php?Ausgabe=dz&Ressort=dz&cid=29-29396705&BNR=0
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Gobelin,
08.09.2010, 20:32
- Lüneburg - Freispruch im Vergewaltigungsprozess - Oliver, 08.09.2010, 20:46
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