Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ich werd jetzt mal sexistisch: Bleiben Frauen evolutionär zurück?!

Roslin, Wednesday, 08.09.2010, 05:04 (vor 5606 Tagen) @ ray
bearbeitet von Roslin, Wednesday, 08.09.2010, 05:08


Es ist sogar tatsächlich so, dass Wissenschaftler rausgefunden haben, dass
die Intelligenz zum großen Teil auf dem Geschlechtschromosom weitervererbt
wird. Allerdings nicht auf dem Y-Chromosom, sondern auf dem X-Chromosom.
Was aber nicht bedeutet, dass eine Frau mit XX doppelt so intelligent ist.
"Anormalien" in einem X-Chromosom können besser ausgeglichen werden, das
gilt sowohl nach oben wie auch unten. Das wäre eine Erklärung, warum unter
den Männern mit XY mehr Schwachsinnige, aber auch mehr Genies vorhanden
sind.

Im Durchschnitt liegen erwachsene (!, der Erblichkeitsfaktor steigt linear mit dem Alter an von 0,4 bei kleinen Kindern bis 0,8 bei Erwachsenen) Männer und Frauen dicht beieinander (3-5 Punkte Vorsprung der Männer im Schnitt)
S. dazu
http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-studie-also-doch-maenner-sind-intelligenter-als-frauen-1.859443

Entscheidender ist, dass die IQ-Verteilung der Männer "breiter" ist, sie sind oben (> 130) und unten (< 70) massiv überrepräsentiert, d.h. es gibt sowohl sehr viel mehr sehr dumme als auch sehr schlaue Männer als Frauen.
Frauen streuen enger um den Mittelwert, sind, in vielen Messwerten übrigens, "durchschnitlicher", werden als das die Reproduktionsleistung der Art mit ihrer Fruchtbarkeit begrenzende Geschlecht von der Natur eher von den gefährlichen Rändern ferngehalten, eher im kommoden, sicheren Mittelfeld angesiedelt.

Dieses Muster lässt sich mit der Hypothese, dass überdurchschnittlich viele intelligenzbeeinflussende Gene auf dem X-Chromosom liegen, von denen Jungen nur eines, Mädchen aber 2 haben, gut begründen.

Denn ein Mädchen bräuchte, da in jeder Zelle immer nur 1 X-Chromosom aktiv ist und es ist eine Zufallsauswahl, welches, ob das vom Vater oder das von der Mutter, 2 extrem gute (oder schlechte) X-Chromosomen, um entweder sehr klug oder sehr dumm zu werden.
Das aber ist unwahrscheinlich, so unwahrscheinlich wie 2 x hintereinander ein Sechser im Lotto.

Viel wahrscheinlicher ist, dass ein extremes X-Chromosom mit einem zweiten, durchschnittlicheren vererbt wird, dass das extreme "verdünnt", da es ja bei Mädchen in der Hälfte ihrer Zellen, auch ihrer Nervenzellen, aktiv sein wird.

So sind Mädchen eher davor geschützt, sehr dumm aber auch sehr klug zu werden.
Bei Jungen, die nur 1 X-Chromosom haben, dass deshalb in ALLEN ihren Zellen, nicht nur in 50%, aktiv ist, schlägt dagegen ein sehr gutes, aber auch ein sehr schlechtes X-Chromosom voll durch.

Zur linearen Steigerung des Erbfaktors, s. diese Studie, die größte je durchgeführte Zwillingsstudie (reicht nur bis 17, daher wahrscheinlich Schluss bei 0,66 und nicht bei 0,8)
http://152.98.160.29/contents/p/staff/Haworth_%20GHCA_consortium2009MolPsych.pdf

Eine Longitudinalstudie von Arden/Plomin zur geschlechtsspezifischen IQ-Entwicklung während der Kindheit: Jungen entwickeln sich langsamer als Mädchen, daher in der frühen Kindheit Mädchen IQ-mäßig leicht unterlegen.
Erst später holen sie auf und überholen leicht.
Ihre breitere "Streuung" besteht bereits von den ersten IQ-Messungen an.

http://www.iapsych.com/articles/arden2006.pdf

Ein kurzer Artikel von Kanazawa über das, was unter Intelligenzforschern mehrheitlich Konsens ist, 1994 hier festgehalten.

http://www.psychologytoday.com/blog/the-scientific-fundamentalist/200904/common-misconceptions-about-science-v-intell...

Von all den aufgeführten Punkten musste zwischenzeitlich kein einziger revidiert werden, im Gegenteil.
Deshalb hat z.B. Sarrazin zu großen Teilen Recht!


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