Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Jetzt ist es raus. Frauen haben den grösseren Wortschatz.

der_quixote, Absurdistan, Tuesday, 07.09.2010, 14:26 (vor 5607 Tagen)

Mädchen haben den grösseren Wortschatz.

Wie Langzeitgedächtnis und Sprache einander beeinflussen, lässt Professor Michael Ullmann, Direktor des Labors für Gehirn und Sprache an der Georgetown University in Washington, nicht los. In seinem Modell spielt ausgerechnet das weibliche Sexualhormon Östrogen eine wichtige Rolle. Mit dem Forscher sprach Jana Schlütter.

WELT ONLINE: Wenn man Ihren Thesen folgt, hat das Hormon Östrogen eine Menge mit Sprache zu tun. Können Sie das kurz erklären?
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Sonst noch Fragen? von R. Yogeshwar

Michael Ullmann: Eine Form unseres Langzeitgedächtnisses wird durch Östrogen besser und eines schlechter. Und wir benutzen beide, um Sprache zu erlernen und zu verarbeiten. Je mehr Östrogen, desto besser funktioniert unser deklaratives Gedächtnis – also das explizite Wissen über Fakten, Bedeutungen, Hintergründe und Episoden aus der eigenen Biografie. Auf die Sprache bezogen, betrifft das zum Beispiel den Wortschatz, Wortgruppen mit häufigen Konstruktionen und Grammatikregeln, die wir auswendig aufsagen können. Mehr Östrogen heißt aber auch, dass unser prozedurales Gedächtnis etwas schlechter arbeitet. Dieser Teil ist zum Beispiel dafür zuständig, dass Fahrradfahren oder Schwimmen irgendwann ganz automatisch funktioniert. Und dass wir die Grammatikregeln unserer Muttersprache anwenden, ohne jedes Mal bewusst die Regeln herbeten zu müssen, dass die Satzstruktur richtig ist und dass wir auch wie ein Muttersprachler klingen.

Ich habe da noch mal recherchiert und tatsächlich einen konkreten Beweis gefunden.

Interview mit einer Zombiene

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...


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