Bügeleisen-Mord: Frau vor Gericht
Mit einem Bügeleisen und einem Stepper schlug Anna L. mindestens zehnmal auf den Kopf ihres Ehemannes Giuseppe ein. 33 Quetschwunden am Scheitel und am Hinterkopf fanden die Mediziner beim 38-jährigen Schweizer. Giuseppe starb durch äusseres Verbluten.
Sieben Jahre ist das Drama in Schönenwerd SO her. Jetzt erzählt Anna L. vor Gericht, was sie zu der Bluttat getrieben hatte.
Unter Tränen entschuldigt sich Anna L. zu Beginn des Prozesses: «Es tut mir leid, was passiert ist.>
An die Details des tödlichen Dramas in der Nacht auf den 23. März 2003 kann sich die Angeklagte nicht mehr so genau erinnern. Als sie zuschlug, hatte sie Todesangst und war ausser sich. «Ich hatte höllische Angst vor ihm.>
«Giuseppe hat mich bedroht>
Sie berichtet, ihr Mann habe sie mit einem Gewehr (Pump-Action) bedroht und Sex verlangt. Weil die vier gemeinsamen Kinder zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause waren, wollte sie für einmal nicht nachgeben.
«Er wollte ein Nein einfach nicht akzeptieren>, erzählt sie. Der Streit eskalierte. Am Schluss lag ihr Mann tot im Schlafzimmer am Boden. Erschrocken über die eigene Tat, deckte sie den Ehemann mit einer Decke zu – und rief die Polizei.
Die im gleichen Haus wohnende Schwester war auf den lauten Streit aufmerksam geworden. Sie schickte ihren Freund, nachzuschauen. Im Schlafzimmer stiess dieser auf das Ehepaar: Die Frau kniete mit blutigem Gesicht auf dem Bett und ihr Mann stand davor.
Seit Jahren Eheprobleme
«Es war für mich klar, er greift sie an>, erzählte der 39-jährige Schweizer vor Gericht: «Ich packte ihn von hinten und versuchte ihn wegzureissen. Er wehrte sich massiv. Ich hatte Todesangst.>
Der Kampf dauerte. Unvermittelt schlug die Frau mit dem Bügeleisen zu. «Ich habe die ersten Schläge nicht richtig wahrgenommen>, sagte er. Er liess das Opfer erst los, als es sich nicht mehr wehrte. Der Schweizer muss sich nun wegen Gehilfenschaft zu vorsätzlicher Tötung vor Gericht verantworten.
Hintergrund des tödlichen Dramas sind offenbar langjährige Eheprobleme. Die Angeklagte gab zu Protokoll, ihr Mann habe wiederholt gedroht, sie und die vier gemeinsamen Kinder umzubringen.
Er sei sehr eifersüchtig gewesen und habe sie eingeengt. Sie hatte im Alter von 19 Jahren geheiratet – um den engen Verhältnissen in ihrem Elternhaus entfliehen zu können. Der Ehemann hatte als Lastwagenchauffeur gearbeitet und war unter Stress gestanden.
Die von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafanträge für die Angeklagten sind noch nicht bekannt. Der Prozess vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen dauert voraussichtlich drei Tage. Das Gericht setzt sich aus drei Frauen zusammen. (sda/jes)
http://www.blick.ch/news/schweiz/darum-toetete-anna-m-ihren-ehemann-im-schlafzimmer-154466
Bügeleisenmörderin soll nicht ins Gefängnis
Als er sie mit einer Pistole zu Sex zwingen wollte, erschlug eine Frau ihren Ehemann mit einem Bügeleisen. Die Staatsanwaltschaft zeigt Verständnis und verlangt keine Gefängnisstrafe. Ihr Helfer soll freigesprochen werden.
Die Angehörigen des Toten zeigen sich schockiert ab der Forderung der Staatsanwaltschaft. Sie bringt der Täterin viel Verständnis entgegen, muss sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen, deren Version des Vorgangs der Tat blind übernommen zu haben.
So will die Angeklagte im Affekt gehandelt haben, als sie ihren Ehemann rund zwanzig Mal mit einem Bügeleisen traktierte, bis dieser schliessilch äusserlich verblutete, wie spätere Untersuchungen ergaben.
Weil sie aber sehr viel Reue zeigte und einen ansonsten tadellosen Leumund vorweisen kann, sieht die Staatsanwaltschaft von einer Forderung nach einer Gefängnisstrafe ab. Auch, weil sie gleich nach der Tat selber die Ambulanz gerufen hat. Trotzdem: Dass das Geschehene weit über den Rahmen der Notwehr hinausreicht, sieht auch die Staatsanwältin.
«Er wollte nur helfen>
Der Mann der Schwester der Angeklagten eilte ihr damals aus der Nachbarswohnung zu Hilfe, als er deren Hilferufe hörte. Er hielt den Getöteten fest, während die Frau ihren Ehemann mit dem Bügeleisen malträtierte.
Er machte vor Gericht geltend, dass er im Handgemenge die ersten Schläge der Frau gar nicht realisiert hat und es deswegen so weit kommen konnte. Die Staatsanwältin fordert für ihn dennoch einen Freispruch: «Er wollte nur helfen>. Das Urteil wird in den nächsten Tagen erwartet.
http://www.a-z.ch/news/vermischtes/buegeleisenmoerderin-soll-nicht-ins-gefaengnis-11642332
Freispruch!
Der Ficker der Fremdgefickten hält das Opfer fest, das wohl nur zu früh von der Arbeit kam, und die Alte schlägt ihm dem Schädel ein.
Natürlich sind beide unschuldig.
Der war es doch selbst in Schuld, seine Frau von ihrer Nebentätigkeit abhalten zu wollen.
Wo kämen wir sonst hin, wenn Männer noch ihren Frauen Tätigkeiten verbieten dürften.
Freispruch!
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
Freispruch!
Der Verfahrensablauf ist einfach nur ne Frechheit - die Tat ist mehr als 7 Jahre her. Ausserdem: Mehr als 33 Verletzungen am Kopf, nicht nur mit Buegeleisen sondern noch mit anderen Gegenstaenden, das alles, waehrend der Kerl den Mann festhielt (also von Anfang an keine Notwehrsituation).
Die gesamte Opferchen-Vorgeschichte ist vollstaendig unbelegt, basiert ausschliesslich auf den Angaben der Angeklagten - die natuerlich was die eigentliche Tat betrifft heftigste Erinnerunsstoerungen haben. Zum Ausgleich erzaehlt das Hauptopfer ganz viel davon wieviel Angst sie gehabt haette.
Und dann fordert die Staatsanwaltschaft "keine Gefaengnisstrafe". Die gehoeren doch echt alle aufgeknuepft.
Bügeleisen-Mord: Frau vor Gericht
Ich weiß nicht recht - ich habe auch in Jahrzehnten Scheißkerle kennengelernt, die einfach mehr verdient hatten, als schmerzlose Tilgung. Nach der offiziellen Darstellung war die Alte durchaus in Notwehr. Irrtum vorbehalten.
Freispruch!
Der Verfahrensablauf ist einfach nur ne Frechheit - die Tat ist mehr als 7
Jahre her. Ausserdem: Mehr als 33 Verletzungen am Kopf, nicht nur mit
Buegeleisen sondern noch mit anderen Gegenstaenden, das alles, waehrend der
Kerl den Mann festhielt (also von Anfang an keine Notwehrsituation).
weshalb Halbgott in weiß ein lila Pudel ist.
Bügeleisen-Mord: Frau vor Gericht
Ich weiß nicht recht - ich habe auch in Jahrzehnten Scheißkerle
kennengelernt, die einfach mehr verdient hatten, als schmerzlose Tilgung.
Nach der offiziellen Darstellung war die Alte durchaus in Notwehr. Irrtum
vorbehalten.
Wo soll das Notwehr gewesen sein, wo ihn der andere Kerl festgehalten hat (zwei gegen einen), und bei 33 festgestellten Treffern?