Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männernotruf

Mus Lim ⌂, Saturday, 04.09.2010, 15:30 (vor 5610 Tagen) @ Müller

Männernotruf

Das Schiff, eines der modernsten Kreuzfahrtschiffe, geht unter, Frauen und Kinder gehen von Bord. Die Männer, Reisende und Besatzung, bleiben zurück. Während sich die Rettungsboote mit den Frauen und Kindern vom sinkenden Schiff entfernen, sitzen die Männer ratlos auf dem sich neigenden Schiffsdeck. Die Lage ist hoffnungslos, hier mitten im Atlantik. Der festen Boden ist 1000 Meter entfernt, auf dem Grund des Meeres. Kein Schiff weit und breit in Sicht, dass die dem Tode geweihten Männer retten könnte. Da hat der Kapitän eine Idee, er nimmt sein Handy aus der Tasche und wählt die Nummer des Männernotrufes. Dort nimmt auch gleich der diensthabende Krisenberater den Hörer in die Hand. In einer ersten kurzzeitigen Krisenintervention bespricht er mit dem Kapitän die Lage und vermittelt Hoffnung. Das mobile Männerkriseninterventionsteam ist bereits mit einem Hochgeschwindigkeitskatamaran mit 1000 Kilometer pro Stunde unterwegs zum sinkenden Schiff und wird in ca. 20 Minuten am Unfallort eintreffen. Die Männer sollen inzwischen ihre Schwimmwesten anziehen und kurz vor dem Versinken des Schiffes, sich an den Händen halten gemeinsam in das eiskalte Wasser springen, sich schwimmend vom Schiffskörper wegbewegen, damit sie nicht durch den Sog des untergehenden Schiffes in die Tiefe gerissen werden. Jeder soll mit seinen beiden Nachbarn den Handkontakt aufrechterhalten, denn nur so kann das Männerkriseninterventionsteam die 188 Männer in der aufgeschäumten See auffinden und retten. Vielen Männern ist es peinlich, einen anderen Mann an der Hand zu fassen. Seit ihren Kindertagen mit Papa haben sie das nicht mehr gemacht. Doch die Todesangst ist stärker, als die anerzogene Homophobie. Auf das Kommando des Kapitäns springen sie, sich an den Händen haltend in die schäumende See.

Stunden später sitzen die erschöpften aber glücklichen geretteten Männer in den Aufnahmeräumen des Männernotrufes Hamburg. Ihre Frauen und Kinder, die sich noch auf einem Dampfer befinden, der sie aus den Rettungsbooten aufgenommen hat, befindet sich noch 100 Kilometer vor Hamburg. Über Funkkontakt ist aber inzwischen ein erster Kontakt hergestellt. Fast alle Frauen und Kinder sind überglücklich, dass ihre Partner und Väter noch am Leben sind. Nur zwei etwas mürrisch dreinblickende Frauen ärgern sich, dass ihre Ehemänner nicht ertrunken sind.

Viele Frauen sprechen aber dem Männernotruf ihren Dank für die Rettungsaktion aus. Einige wollen auch ihren Schmuck verkaufen und den Erlös dem Männernotruf zur Verfügung stellen. Dies um so mehr, als sie gehört haben, dass der Männernotruf keine finanzielle Unterstützung vom Staat bekommt.

Wenn auch Sie für den Männernotruf spenden wollen, geben Sie uns Bescheid, wir geben Ihnen dann das Spendenkonto bekannt.

http://www.maennerrat.de/aktuell0202.htm

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