Jo, is klar: Die Bevorzugung von Mädchen bei der Benotung ist ihr Nachteil.... LOL
Der Wahnsinn hat Methode.... Gute Nacht Deutschland !
****************************
Mädchen werden im Mathematik-Unterricht besser benotet als Jungen, die gleich leistungsstark sind. Dieser scheinbare Vorteil kann für Schülerinnen zum Nachteil werden.
Häufig sind die Verlierer mathematikbegabte Mädchen, sagt Sozialforscherin Lydia Mechtenberg vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Bereits mehrfach haben Studien gezeigt, dass das Feedback, das Lehrer ihren Schülern mit Noten geben, alles andere als geschlechtsneutral ist. Nachweislich werden Mädchen im Mathe-Unterricht bei gleicher Leistung besser bewertet als Jungen. Lehrer lassen nicht nur Leistung und Talent in die Fachnote einfließen. „Etwa 30 Prozent einer Note bilden die Einstellung und die soziale Kompetenz ab“, sagt Mechtenberg.
Das hat für Mädchen häufig eine negative Konsequenz. Laut Mechtenberg entwickeln sie ein Gespür dafür, ob ein Lehrer sie besser benotet, weil er sie sympathisch findet. Und genau darin liegt die Crux – die Bevorzugung sehen als Nachteil, wenn sie vermuten, dass die gute Note eher auf Sympathien des Lehrers statt des eigenen Talents zurückzuführen ist. Sie beginnen ihren guten Zensuren zu misstrauen – sogar, wenn diese gerechtfertigt sind. Das mangelnde Vertrauen der Mädchen in gute Mathematiknoten kann wiederum einen Effekt auf die Mathelehrer haben: Sie fühlen sich in der Bevorzugung der Mädchen noch bestärkt.
Jungen stellen weniger infrage
Mechtenbergs theoretisches Modell zeigt, dass am Ende die mathematisch begabten Mädchen als Verliererinnen dastehen. Sie werten nämlich die gute Note ab, die sie zu Recht erhalten haben. Obwohl sie begabt sind, glauben sie nicht wirklich an ihr Talent. Deshalb erbringen sie weniger Spitzenleistungen als die begabten Jungen mit guten Noten. Denn männliche Schüler sähen die Note eher als ein Spiegel ihrer Leistung und würden eine gute Bewertung auch dann nicht abwerten, wenn sie auf die Sympathien des Lehrers zurückzuführen ist.
Jo, is klar: Die Bevorzugung von Mädchen bei der Benotung ist ihr Nachteil.... LOL
Wieso sollen Jungen ihre Note nicht als Spiegel ihrer Leistung sehen, wenn sie eh kritischer bewertet werden als Mädchen?
Davon abgesehen: beim NC zählt sowieso nur die Note, und nicht, ob die/der Benotete sie als verdient empfindet. Und die unverdient schlechte Note dürfte auch stärker aufs Gemüt schlagen als die unverdient gute. Aber wahrscheinlich sind Schülerinnen betroffen, während Schüler nur jammern. Seltsame "Argumentation".
Pervers
sie sympathisch findet. Und genau darin liegt die Crux – die Bevorzugung
sehen als Nachteil, wenn sie vermuten, dass die gute Note eher auf
Sympathien des Lehrers statt des eigenen Talents zurückzuführen ist. Sie
beginnen ihren guten Zensuren zu misstrauen – sogar, wenn diese
gerechtfertigt sind.
Das zeigt schlussendlich nur, wie offensichtlich die ungerechte Benotung inzwischen ist. Wenn sogar schon die Mädchen von sich aus dem Lehrer und ihren eigenen Noten misstrauen.
Ist sowas eigentlich grundgesetz-widrig? (kt)
kt