Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Alleinerziehend glücklich

Horsti, Friday, 03.09.2010, 11:53 (vor 5611 Tagen)

"Nur ich darf Regeln aufstellen und diese auch brechen, wenn ich es möchte."

jens_, Friday, 03.09.2010, 15:54 (vor 5611 Tagen) @ Horsti

Ich bin die Chefin im Haus, wenn es um die Erziehung meines Kindes geht. Nur ich darf Regeln aufstellen und diese auch brechen, wenn ich es möchte.

Das Kind gehoert also der Mutter und nicht etwa beiden Partnern - soviel zum Thema Gleichberechtigung.

Darf man das sagen?

Natuerlich! Wer auch nur daran denke wuerde, den weiblichen Absolutismus zu hinterfragen ist sofort ein Antifeminist/Sexist/Macho/Nazi/etc.

Alleinerziehend glücklich

Marlow, Friday, 03.09.2010, 22:36 (vor 5610 Tagen) @ Horsti

Eine alleinerziehende Mutter auf dem Ego-Trip:

http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/12319/alleinerziehend-und-glucklich/comment-page-2/#comment-49999

Diese Fraue sind der Meinung, daß sie Glücklich sind. Sie wissen nicht, daß es mit dem richtigen Partner vielleicht noch viel besser sein könnte, weil sie es nicht ausprobieren. Meißt reden sie sich ein, daß ein Partner das Glück nur zerstören würde, wie es Anne B. im Kommentarteil belgt. Diese Frauen haben einen erfüllten Tagesablauf, in dem die Kinder einen großen Teil belegen. (Verlassenen Männern stehen in solchen Situationen allein da) Damit haben sie sich einen Zustand gebracht, der keine kaum Zeit für andere Dinge läßt. Also würde ein Partner nach ihrer Meinung auch nur den Rest der knappen Zeit beanspruchen. Sie sind aber nicht bereit, Kompromisse einzugehen, was zu einer Partnerschaft gehört. Sie halten sich für so perfekt, daß ihnen sowieso kein Mann gut genug sein würde. Für uns Männer ist es nur gut, daß sie vom Markt sind. Sie würden den Männern alle Schuld an Allem geben.

ein treffender Kommentar

jens_, Sunday, 05.09.2010, 14:44 (vor 5609 Tagen) @ Horsti

Felix sagt:
4. September 2010 um 07:44

Und da wundert man und frau sich noch, dass Beziehungen heute nur noch selten halten…
Die Essenz der Carte Blanche von S.T. ist ernüchternd und bezeichnend: sie ist froh, alles alleine entscheiden zu können. Freizeitgestaltung, DVD-Auswahl, Menü-Auswahl, Kindererziehung. Regeln aufstellen und nach Gutdünken brechen. etc.etc. etc.
Leider ist es eben so, dass viele Frauen sich auch so verhalten, wenn der Mann (noch) nicht abgehauen ist, oder anders gesagt: noch nicht vertrieben wurde. Mutter und Kind sind die Sonne, das Zentrum des Systems, der Mann allenfalls ein umkreisender Planet. Der Mann wird zum Leistungserbringer mit geringem Stellenwert (wenn überhaupt) degradiert. Wer sich als Mann schwer tut mit bedingungsloser Unterordnung und auf seinem Platz im Zentrum des Systems besteht, hat einen schweren Stand.
Diese feministische Dominanz wird auch durch geltendes Scheidungsrecht unterstützt: vor allem im Falle eines gutverdienenden Ehegatten hat die Frau im Falle einer Scheidung nichts zu verlieren: schöne Alimente (je nach Situation auf Lebzeiten), Erziehungsberechtigung, Haus etc.: Frau und Kinder über alles, der Lebensstandard muss da ja aufrecht erhalten werden können. Der Mann kann schauen, wo er bleibt.
Und das ist nur die eine Seite. Der Mann verliert nicht nur im Scheidungsfall, er ist dadurch auch zum vornherein der Verlierer. Warum? Ganz einfach: beide Partner sind sich dieser Ausgangslage bewusst. Es ist offensichtlich, dass die Balance in einer Beziehung unausgewogen ist, wenn der Verlust im Falle einer Trennung einseitig ist. Wer viel zu verlieren hat, ist stärker interessiert an einer intakten Beziehung, wer nichts zu verlieren hat, kann die Grenzen der Dominanz nach Belieben zu seinen Gunsten verschieben. Lange Rede kurz: als Mann hat man die Wahl zwischen Verlust der Mitbestimmung oder Verlust von Frau, Kind, Haus und Wohlstand.
Und da wundert man und frau sich noch, dass Beziehungen heute nur noch selten halten...

http://anonym.to?http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/12319/alleinerziehend-und-glucklich/comment-page-7/#...

"Nur ich darf Regeln aufstellen und diese auch brechen, wenn ich es möchte."

MC Henrich ⌂, Sunday, 05.09.2010, 22:11 (vor 5608 Tagen) @ jens_

Ich bin die Chefin im Haus, wenn es um die Erziehung meines
Kindes geht. Nur ich darf Regeln aufstellen und diese auch brechen, wenn
ich es möchte.

Solche alleinerziehenden Mütter sind Tyranninnen - und diese Tyrannei wird noch verschärft durch Willkür. Männliche Diktatoren bekommen wenigstens kein PMS.

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Alleinerziehend glücklich

MC Henrich ⌂, Sunday, 05.09.2010, 22:26 (vor 5608 Tagen) @ Horsti

Einige aufschlussreiche Passagen:

"dass die Väter meist gar nichts mehr im Haushalt machen, vor allem wenn man sich als Doppelverdienende eine Putzfrau leisten kann."

Warum denn, wenn sie es sich doch leisten können?

"Ich habe das Gefühl, dadurch eine speziell innige Beziehung zu meinem Sohn zu haben, welche mich unglaublich glücklich macht. Unsere Zeit zu Zweit ist wunderbar, da sind dann einfach nur er und ich. Und der Rest der Welt ist um uns herum, als wären wir in einer «Mami-Sohn-Seifenblase>."

Warum habe ich diesen unguten Eindruck, dass da der Sohn die Rolle des (fehlenden) Partners übernehmen soll? Eine Rolle, auf die er absolut nicht vorbereitet ist?!

Seifenblase? Das ist treffend, wenn auch wohl unabsichtlich.

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