Emma glorifiziert Frauengewalt
Gewaltbereite Frauen sind nach wie vor ein Tabuthema. Das Theaterstück "Sisters" bricht mit diesem Tabu und erzählt von zwei Schülerinnen, die sich an einer Gesamtschule in Neukölln kennen lernen und den Machtrausch der Gewalt entdecken. Miriam aus Neukölln (Katrin Hansmeier) und Claudia aus Charlottenburg (Pegah Ferydoni) gründen die Mädchengang "Sisters" und erklären den Jungs im Bezirk den Kampf. Ihre Gang etabliert sich schnell, ihr Vorgehen wird brutaler. Doch dann verliebt sich Miriam in Claudias Bruder Tom.
http://anonym.to?http://www.emma.de/news-artikel-seiten/sisters/
Ob der Artikel bei umgekehrten Geschlechterrollen auch so positiv ausgefallen waere? Es ist zwar nur ein Theaterstueck, aber zwischen den Zeilen ist kaum zu uebersehen, dass sich die Autorin sowas in der Realitaet wuenscht.
"In dem Stück ist vor allem die große Einsamkeit der Protagonistinnen der Auslöser", sagt Oder.
Klar. Frauen sind mal wieder Opfer. (Bei Maennern waere es selbstverstaendlich anders!) Immerhin wird die Einsamkeit und nicht das "Patriarchat" als Ausloeser prognostiziert.