Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wider dem Diktat der Mütterlichkeit

Oliver, Thursday, 02.09.2010, 09:02 (vor 5612 Tagen)

Elisabeth Badinter: Wider dem Diktat der Mütterlichkeit

2003 rief Elisabeth Badinter mit ihrem Buch Fausse Route* heftige Reaktionen hervor - sowohl positive als auch negative. Der Grund? In ihrem neuen Werk, dessen Titel wörtlich als "Der falsche Weg" übersetzt werden kann, erklärte die Philosophin, dass sich die Feministinnen mit ihrer viktimistischen Methode getäuscht haben, indem sie die Frauen zu hilflosen Opfern degradiert haben. Madame Badinter zufolge haben sie damit ein negatives Bild der Männer konstruiert und diese als blose Frauen-Peiniger dargestellt.

Ihrer Meinung nach führt dieser Andrismus (Männerhass) bei den Männern nur zu einer ablehnenden Haltung dem Feminismus gegenüber - oder zu Angst: Diese super woman, die die Macht haben, Leben zu schenken, und gleichzeitig finanziell, wirtschaftlich und politisch Macht erringen, sind in Madame Badinters Augen eine Bedrohung für die gesellschaftliche Einheit.

Frauen und Männer sind sich ähnlich

Elisabeth Badinter hat eine Ähnlichkeitstheorie entwickelt: Ihr zufolge sind Männer und Frauen quasi identisch. Die Charakteristika, die man ihnen zuschreibt - Sanftheit für Frauen, Brutalität für Männer - sind Konstrukte unserer kollektiven Vorstellung:
"Immer wenn man unsere Unterschiede über unsere Gemeinsamkeiten stellt,
hat man es mit einem Prozess der Konfrontation zu tun."

http://www.gofeminin.de/gesellschaft/elisabeth-badinter-feministin-d15436c227908.html

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Liebe Grüße
Oliver


[image]

siehe auch hier:

sonnenlilie, Thursday, 02.09.2010, 09:14 (vor 5612 Tagen) @ Oliver

Wider das Diktat der Mütterlichkeit

Roslin, Thursday, 02.09.2010, 11:52 (vor 5612 Tagen) @ Oliver

Die Erkenntnis von Frau Badinter, dass der herrschende Feminismus die Frau als Opfer, den Mann als Täter konstruiert, damit implizit Männerhass/Männerverachtung zur Grundlage hat, ist nur verdienstvoll, wenn man bedenkt, dass dies eine Feministin erkennt.

Die Feststellung, dass ein geprügelter Hund (Männer) sein Frauchen nicht lieben wird, sondern bei erster Gelegenheit zubeißt, ist auch nicht gerade grundstürzend.

Vollends entwertet wird das, was Badinter sagt, wenn sie es auf eine Grundlage stellt, die einfach falsch ist, empirisch evident falsch: Männer und Frauen sind ungleichartig, gleichwertig, aber ungleichartig.

Wider das Diktat der Mütterlichkeit

Narrowitsch, Berlin, Thursday, 02.09.2010, 22:42 (vor 5611 Tagen) @ Roslin

Die Erkenntnis von Frau Badinter, dass der herrschende Feminismus die Frau
als Opfer, den Mann als Täter konstruiert, damit implizit
Männerhass/Männerverachtung zur Grundlage hat, ist nur verdienstvoll, wenn
man bedenkt, dass dies eine Feministin erkennt.

Dann eigentlich auch nicht, finde ich.

Die Frau hat vermutlich nicht alle Tassen im Schrank, ein Schicksal, welches sie mit vielen ihrergleichen teilt. Ein Indiz: In einem ihrer Werke - leider weiß ich nicht mehr in welchem- träumte sie von der androgynen Welt, in der auch Männer schwanger werden können. Via Operation und Implatate in der Bauchhöhle.

Ich denke, damit hat sich ihr Fall erledigt

Narrowitsch

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Wider dem Diktat der Mütterlichkeit

Nur so, Thursday, 02.09.2010, 11:52 (vor 5612 Tagen) @ Oliver

Frauen und Männer sind sich ähnlich
Elisabeth Badinter hat eine Ähnlichkeitstheorie entwickelt: Ihr zufolge
sind Männer und Frauen quasi identisch. Die Charakteristika, die man
ihnen zuschreibt - Sanftheit für Frauen, Brutalität für Männer - sind
Konstrukte unserer kollektiven Vorstellung.

Sie sind Konstrukte des Feminismus. Man soll die Dinge beim Namen nennen.

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