Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
Zum ersten Mal in seiner Geschichte braucht der Pop keine Männer mehr.
Schon damals zeichnete sich ein neues Starsystem ab, nun ist es da - und zum ersten Mal in der Geschichte des Pop kommt es ohne Männer aus.
Keine dieser Frauen spielt in einer Band und macht Rockmusik, das Männerparadies der letzten 50 Jahre. Niemand von ihnen kommt aus dem HipHop, der erfolgreichsten Jugendkultur der vergangenen Jahrzehnte. "Ich" sagen, die Verzweiflung rausschreien, mit Autos angeben - die Kernkompetenzen des männlichen Pop der vergangenen Dekaden scheinen nicht mehr gefragt zu sein.
Der neue, weibliche Pop handelt von Selbsterfindung und Verwandlung. Davon, sich ständig neuen Bedingungen anpassen zu müssen - und vom Traum, diesen Verhältnissen die eigenen Melodie vorzuspielen. Kurz: vom Leben in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts. Und niemand verkörpert dies sichtbarer als Maya Arulpragasam - mit ihrem Weg vom äußeren Rand der postindustriellen Zivilisation in ihr innerstes Zentrum.
Womöglich bildet das neue Starsystem des Pop aber ohnehin nur ab, was sich in den Gesellschaften des Westens längst vollzieht. "Das Ende der Männer" titelt das amerikanische Magazin "The Atlantic" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Anzahl der arbeitenden Frauen in den USA hat zum ersten Mal die Zahl der arbeitenden Männer überholt - quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Nur im oberen Management können Männer noch an ihrer alten Vorherrschaft festhalten.
Aber auf zwei Männer mit CollegeAbschluss kommen mittlerweile drei Frauen. Früher sei man davon ausgegangen, der Geschlechterkampf laufe auf Gleichheit hinaus, heißt es. Aber was, wenn die Männer dem Leben in der postindustriellen Gesellschaft einfach nicht so gewachsen sind wie die Frauen? Mit den neuen Herausforderungen nicht klarkommen? Wenn ihnen einige wichtige Fähigkeiten fehlen?
Und der Rapper, immer schon der singende Modernisierungsverlierer aus den bildungsfernen Schichten, verkörpert genau das Dilemma, das dem Mann so zu schaffen macht: der soziale Beharrungswille aus Mangel an besserem Wissen.
Ganz anders dagegen die Frauen des neuen Starsystems. Alle umarmen sie die moderne Technik, spielen mit Bildern des Cyborg-Seins, artikulieren die Freude und die Angst, die es bedeutet, von Maschinen umgeben zu sein.
Lila Pudel Tobias Rapp ist damit wohl ein Anwärter für den dümmsten Artikel in 2010...
Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
Aber was, wenn die Männer dem Leben in der
postindustriellen Gesellschaft einfach nicht so gewachsen sind wie die
Frauen? Mit den neuen Herausforderungen nicht klarkommen? Wenn ihnen einige
wichtige Fähigkeiten fehlen?
Feministinnen postulieren doch seit jeher (genau wie Sozialisten und Kommunisten) die Gleichheit aller Menschen. Und ploetzlich sollen Maenner biologisch minderwertig sein, weil sie ins Hintertreffen geraten? Damit widerspricht sich der Feminismus mal wieder selbst. Ob die zunehmende Feminisierung damit was zu tun haben koennte wird natuerlich nie gefragt.
Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
Mit Verlaub, der Typ ist ein blöder W*chser und sonst gar nichts.
Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
Lila Pudel Tobias Rapp ist damit wohl ein Anwärter für den dümmsten
Artikel in 2010...
Mit viel Konkurrenz.
Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
Die Typen schreiben die Artikel doch nur, weil sie neugierig sind, wie wir drauf reagieren. *Sonnenbrille aufsetz*
Sowas nimmt doch kein normaler Mensch für bare Münze. Deswegen steht's auch umsonst online.
Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
Zum ersten Mal in seiner Geschichte braucht der Pop keine Männer mehr.
Und das wird sich genau dann zeigen, wenn mal der Strom ausfällt. :)
--
![[image]](http://www.bilder-hochladen.net/files/bil5-1m.gif)
Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
Schon damals zeichnete sich ein neues Starsystem ab, nun ist es da - und
zum ersten Mal in der Geschichte des Pop kommt es ohne Männer aus.
Es besteht durchaus ein Unterschied dazwischen, Popmusik herzustellen und selbige zu konsumieren. Bedenkt man einerseits, dass Popmusik lediglich die Musik darstellt, die sich am gewinnbringendsten verkaufen lässt und andererseits, dass Frauen erheblich mehr Geld für Konsum ausgeben als Männer, kann so ein Ergebnis kaum verwundern.
Nur: Mit der Qualität solcher Musik hat das nicht ansatzweise was zu tun.
Keine dieser Frauen spielt in einer Band und macht Rockmusik, das
Männerparadies der letzten 50 Jahre. Niemand von ihnen kommt aus dem
HipHop, der erfolgreichsten Jugendkultur der vergangenen Jahrzehnte. "Ich"
sagen, die Verzweiflung rausschreien, mit Autos angeben - die
Kernkompetenzen des männlichen Pop der vergangenen Dekaden scheinen nicht
mehr gefragt zu sein.
Die "Kernkompetenz" jeglicher Musik ist die Musik höchstselbst. Der hier zitierte Hofnarr umschreibt lediglich das Marketing jener Künstler.
Nur: Mit der Qualität solcher Musik hat das nicht ansatzweise was zu tun.
Der neue, weibliche Pop handelt von Selbsterfindung und Verwandlung.
Davon, sich ständig neuen Bedingungen anpassen zu müssen - und vom Traum,
diesen Verhältnissen die eigenen Melodie vorzuspielen. Kurz: vom Leben in
der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts.
Ein Offenbarungseid: Die hier hochgelobte "Selbsterfindung und Verwandlung" kann sich im Sinne der Popmusik ja nur darauf beziehen, immer neue Möglichkeiten zu finden, seinen Schund zu verkaufen.
Und niemand verkörpert dies
sichtbarer als Maya Arulpragasam - mit ihrem Weg vom äußeren Rand der
postindustriellen Zivilisation in ihr innerstes Zentrum.
Sollte ich die kennen? Nein, sicher nicht - im Zuge ihrer Selbstfindung hat sie sich zweifellos mehrfach "selbst verwandelt".
Womöglich bildet das neue Starsystem des Pop aber ohnehin nur ab, was sich
in den Gesellschaften des Westens längst vollzieht. "Das Ende der Männer"
titelt das amerikanische Magazin "The Atlantic" in seiner aktuellen
Ausgabe. Die Anzahl der arbeitenden Frauen in den USA hat zum ersten Mal
die Zahl der arbeitenden Männer überholt - quer durch alle
gesellschaftlichen Schichten. Nur im oberen Management können Männer noch
an ihrer alten Vorherrschaft festhalten.
Tatsachenfeststellung ohne Substanz. Da wäre nämlich zunächst einmal die Frage danach zu stellen, in welchen Branchen die Frauen "boomen". Ich wage aber mal die Prognose, dass deren Ursache primär darin zu finden ist, dass ein Großteil der ungelernten Männerjobs durch Rationalisierung weggefallen ist, während dies bei den Frauen nicht der Fall war. Substanzlos? Gewiss. Aber mehr Mühe verdient obiges Statement auch nicht.
Aber auf zwei Männer mit CollegeAbschluss kommen mittlerweile drei Frauen.
Früher sei man davon ausgegangen, der Geschlechterkampf laufe auf
Gleichheit hinaus, heißt es.
Kluger Mann, verstünde er, was er da geschrieben hat. Hat er aber freilich nicht.
Aber was, wenn die Männer dem Leben in der
postindustriellen Gesellschaft einfach nicht so gewachsen sind wie die
Frauen? Mit den neuen Herausforderungen nicht klarkommen? Wenn ihnen einige
wichtige Fähigkeiten fehlen?
Es ist durchaus richtig, dass Frauen in den neuen white-collar-jobs, den modernen "Dienstleistungsberufen" schneller hineinströmen. Nur: Diese Jobs generieren keine Werte, sondern beuten sie aus. Je mehr es von diesen gibt, desto schneller geht es mit der Gesellschaft bergab. Der Autor besingt den Eisberg vor seinem Schiffe, begreift jedoch nicht, dass er den Zusammenprall nicht überleben wird.
Und der Rapper, immer schon der singende Modernisierungsverlierer aus den
bildungsfernen Schichten, verkörpert genau das Dilemma, das dem Mann so zu
schaffen macht: der soziale Beharrungswille aus Mangel an besserem Wissen.Ganz anders dagegen die Frauen des neuen Starsystems. Alle umarmen sie die
moderne Technik, spielen mit Bildern des Cyborg-Seins, artikulieren die
Freude und die Angst, die es bedeutet, von Maschinen umgeben zu sein.[/i]
Sehr treffend formuliert. Denn: Kinder bekommen die Frauen ja keine mehr. Die Bezeichnung als Cyborgs ist daher durchaus zutreffend. Im übrigen auch ein sehr schöner Vergleich:
Der Rapper kommt aus einem wertelosen Milieu und baut aus diesem Misthaufen eine musikalische Karriere auf: Er erschafft etwas.
Die Frau hingegen ist bereits wohl behütet, mit modernster Technik umgeben und befindet sich für überlegen, weil sie diese Technik nutzen kann: Sie benutzt etwas, das andere erschaffen haben.
Hierzu durchaus passend:
![[image]](http://www.derwesten.de/omg/2388175-777710758/530_530_0026853580-0055586680.JPG.jpg)
Gruß,
Sven
Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
Die Typen schreiben die Artikel doch nur, weil sie neugierig sind, wie wir
drauf reagieren. *Sonnenbrille aufsetz*Sowas nimmt doch kein normaler Mensch für bare Münze. Deswegen steht's
auch umsonst online.
Der Artikel war auch in der Printausgabe des SPIEGEL drin.
Pop is out
Die Typen schreiben die Artikel doch nur, weil sie neugierig sind, wie
wir
drauf reagieren. *Sonnenbrille aufsetz*
Sowas nimmt doch kein normaler Mensch für bare Münze. Deswegen steht's
auch umsonst online.
Der Artikel war auch in der Printausgabe des SPIEGEL drin.
Das Magazin will auch gefüllt sein.
Interessante Musik machen weiterhin Männer. Die wirklichen guten Musiksendungen laufen meist spät Abends im Rundfunk von Männern moderiert, die ihr Fach verstehen und das Querbeet durch die Musikpalette.
Aus der Reihe: "Frauen sind die besseren..." Folge 456453, heute: Sängerinnen
In den USA gehören Frauen zu den Affirmative-Action-Gruppen, so wie Schwarze und Hispanics. Darum werden sie an den Universitäten bevorzugt. Der weibliche Erfolg in den USA ist also künstlich.
"Ich" sagen, die Verzweiflung rausschreien, mit Autos angeben
"die Kernkompetenzen des männlichen Pop der vergangenen Dekaden scheinen nicht mehr gefragt zu sein."
jau, und da der Autor ausdrücklich Rihanna nennt:
http://www.youtube.com/watch?v=3QxZBsnsR8I
zu den anderen Ideologien, die in dem Artikel verbreitet werden - gesellschaftliche Verlierer haben auf der Bühne die Fresse zu halten etc. und "postindustrielle Gesellschaft" - dass Ausbeutung durch Fließbandarbeit zu den Ärmsten verlagert wird, heißt ja nicht deren Überwindung... mag man sich gar nicht äußern. Kotz.
Frauen führen also bei Waschmaschinenmusik...
... hochinteressant. Da muss ich jetzt mal bei Beethoven darüber meditieren.
Maya Arulpragasam
Also allein schon der Vorname Maya weckt bei mir unangenehme Erinnerungen und Assoziationen ...
Gruß, Kurti