Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Beziehung als Flucht?

Misogyn, Tuesday, 31.08.2010, 04:22 (vor 5614 Tagen)

Was mir aufgefallen ist:

Nette Kollegen, Kumpels, Freunde, offenherzig und gute Gesprächspartner. Man grillt zusammen, schmiedet Pläne für einen Banküberfall und macht derbe Sprüche über die Frauen. Die Welt scheint soweit in Ordnung.

Plötzlich kommt eine Beziehung zu einer Frau und weg sind sie. Man kann dann nie wieder mit ihnen sprechen. Sie haben auf einmal keine Zeit mehr und wirken seltsam abgehoben und innerlich getrieben. Die Stirn hochgezogen, das Verhalten seltsam affektiert.

Der plötzlich beginnende Beziehungsexzess hat suchtartige Züge. Ja er gleicht dem Verhalten eines Alkoholikers. Dort ist die Beziehung, das neue Leben, da hinten das alte Leben. Es wird zurückgelassen und abgelegt wie eine alte Hose.

Der Schorsch und der Gustl sind auf einmal nicht mehr angesagt, sondern auf einmal Jaques und Julienne, Richard und Yvette-Babette. Bussi-bussi, Theatervorstellungen und Nobelitaliener. Unaussprechliche Klischees von gehobenen Schwachsinn. Mehr Schein als Sein.

Sexuelle Beziehungen als Flucht?

Dann wenn die Beziehung 3 Jahre später in die Brüche geht, sind der Schorsch und der Gustl als Tröster auf einmal wieder gefragt. Die Nobelclique ist auf einmal vergessen. Echt irre!

Beziehung als Flucht?

Müller ⌂, Tuesday, 31.08.2010, 04:57 (vor 5614 Tagen) @ Misogyn

Jepp, so ist das - und so wird das wohl immer sein.

Ich selbst habe drei "beste" (3 x "beste" geht ja eigentlich nicht) Freunde, zwei von ihnen aus meiner Schulzeit.

Die kann ich mal ein Jahr oder länger nicht gehört oder gesehen haben - wenn wir uns wiedertreffen, ist es immer so, als wäre es gestern gewesen. Keine Vorwürfe, kein Klagen wegen der langen Kontaktpause, einfach Freundschaft und Vertrauen wie eh und je.

Das kann ich jedem Mann (und jeder Frau) nur wirklich wünschen.

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Nutten wollen Geld, eine "Beziehung" noch die Seele [kT]

Borat Sagdijev, Tuesday, 31.08.2010, 05:19 (vor 5614 Tagen) @ Misogyn

- kein Text -

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Beziehung als Flucht?

Westler, Tuesday, 31.08.2010, 07:50 (vor 5614 Tagen) @ Misogyn

Ja, das ist richtig. Das gibt aber nur hier, dem westlichen Kultukreis. Sicher,
auch in anderen Kulturen gibt es die Vorstellung von der "ewigen" Liebe, dem Märchenprinzen usw, aber in keiner wird dies so ernst genommen wie hier. Hauptsächlich deswegen ist Europa schon seit der Antike als 'Kontinent der Weiber' verschriehen. Kein Wunder, dass in einem solchen Milieu die Freunde schnell die 2.(Wenn überhaupt) Geige spielen, wenn das Prinzesschen sein Recht auf alleinige Beachtung einfordert. Das hat Tradition hier, da haben sich schon die Ritter von damals, in halsbrecherischen Turnieren, darum gebalgt. Ich kann nur erahnen, welchen Eindruck andernen Kulturen von diesem Treiben (gehabt) haben müssen.

Beziehung als Flucht?

Imageberater, Tuesday, 31.08.2010, 08:50 (vor 5614 Tagen) @ Misogyn

Plötzlich kommt eine Beziehung zu einer Frau und weg sind sie. Man kann

dann nie wieder mit ihnen sprechen. Sie haben auf einmal keine Zeit mehr
und wirken seltsam abgehoben und innerlich getrieben. Die Stirn
hochgezogen, das Verhalten seltsam affektiert.

Das dürfte "Spaltung" zu nennen sein. Ein Verhalten aus frühen Kindertagen, welches man eigentlich schon lange abgelegt haben sollte, das manche Frauen dann aber dennoch zur Anwendung bringen.

Der Freundeskreis des Mannes wird als Bedrohung erlebt, muss also restlos "abgespalten" werden, ist böse, wird grundlos schlecht gemacht und auf Distanz gehalten. Könnte schließlich die Befriedigung eigener Bedürfnisse behindern, etwa indem dem zu Kontrollzwecken manipulierten Mann der verdrehte Kopf von seinen Freunden zurecht gerückt wird.

Männern wird immer unterstellt, sie wollten Frauen in Beziehungen kontrollieren. Das ist insoweit richtig, als dass sie sexuelle Treue erwarten (wie die Frau ja auch), allerdings ist das Kontrollbedürfnis der Männer nichts im Vergleich zum Kontrollbedürfnis der Frauen, mithin halte ich die o.g. Unterstellung für eine Projektion.

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Zersetzender Charakter der Frauen auf Männerfreundschaften

Misogyn, Tuesday, 31.08.2010, 10:57 (vor 5614 Tagen) @ Westler

Man könnte also sagen, dass Frauen einen zersetzenden Charakter auf Männerfreundschaften haben, während es umgekehrt nicht der Fall ist.

Klar, wenn wir sehen, dass ein Mann sich zusehends abkapselt wegen seiner Frau, dann geben wir ihn auch relativ schnell auf, weil wir das Phänomen ja bereits kennen. Wer kann denn schon bei einem Freund gegen die "Liebe seines Lebens" ankämpfen, auch wenn die Haltbarkeitsdauer durchschnittlich nur 3 Jahre beträgt?

Aber prinzipiell wären wir bereit den Freund mir der Frau zu teilen. Die Frauen sind diejenigen, welche die Männerfreundschaften unterbinden und durch harmlose und oberflächliche Beziehungen zu Paaren zu ersetzen.

Das Opfer muss isoliert werden, dann kann es sich nicht wehren. Das ist immer das was mir bei diesem Verhalten in den Sinn kommt!

Beziehung als Flucht?

Misogyn, Tuesday, 31.08.2010, 11:06 (vor 5614 Tagen) @ Imageberater


Männern wird immer unterstellt, sie wollten Frauen in Beziehungen
kontrollieren. Das ist insoweit richtig, als dass sie sexuelle Treue
erwarten (wie die Frau ja auch), allerdings ist das Kontrollbedürfnis der
Männer nichts im Vergleich zum Kontrollbedürfnis der Frauen, mithin halte
ich die o.g. Unterstellung für eine Projektion.

Genau so ist es. Aber ist es allen Männern bewusst?

Sind männliche Freunde nur "Lückenfüller" bis die große Liebe kommt?

Ich kann es nicht verstehen, dass Männer ihre Freundschaften auf dem Altar der Liebe und Ehe bewusst aufgeben, nur um des lieben Friedens mit der Frau willen.

Das ist doch absolut erschreckend, oder nicht? Männerfreundschaften werden als Kindergartenphase des Lebens betrachtet anstatt das Leben zu überdauern. Was jetzt nicht heißen soll, dass es nicht langdauernde Freundschaften gibt. Ich spreche einfach über das statistische Mittel.

Die emotionale Abhängigkeit ist bei vielen Männern deutlich ausgeprägter als bei Frauen... (nT)

Swen, Tuesday, 31.08.2010, 11:20 (vor 5614 Tagen) @ Misogyn

Was mir

Zersetzender Charakter der Frauen auf Männerfreundschaften

Westler, Tuesday, 31.08.2010, 11:39 (vor 5614 Tagen) @ Misogyn

Man könnte also sagen, dass Frauen einen zersetzenden Charakter auf
Männerfreundschaften haben, während es umgekehrt nicht der Fall ist.

Ja, im Grunde hast du recht. Aber wir machen es uns zu einfach, wenn wir die Schuld nur bei den Frauen suchen. Es sind beide Geschlechter, die einer romantischen Illusion hinterher jagen, Männlein wie Weiblein. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass die Hauptschuld bei den Männern selbst zu suchen ist.

Nicht nur weil sie es sind, die es zulassen, dass ein Keil zwischen Freundschaften getrieben wird, was ja eigentlich nur das Symptom eines tiefer liegenden Problems ist, sondern sie es waren, die den Prinzessinnenkult über Jahrhunderte erst erschufen. Die Männer waren damit so erfolgreich, dass jede
zweite Frau/Mädchen tatsächlich glaubt, dass sie eine Prinzessin sei und das Mindeste, was ihr zustünde, sei ein Prinz aus dem Märchenwalde. Den Kontinent der Weiber erschufen nicht selbige, sondern die Männer, in ihrer unendlichen Naivität. Da soll doch nochmal jemand behaupten, dass Männer unromantisch seien, denn sie, die Männer, haben die Romantik quasi erfunden. Das Ergebnis kennen wir ja, einen ganzen Arsch voll narzistischer Gören.

Zersetzender Charakter der Männer auf Frauenfreundschaften?

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Tuesday, 31.08.2010, 15:10 (vor 5614 Tagen) @ Misogyn

Diese Behauptung ist doch reichlich kühn - selbst wenn Frauen tatsächlich einen 'zersetzenden Charakter auf Männerfreundschaften' hätten, wäre es doch der Fehler der Männer, diesem Zersetzungsversuch keinen Widerstand entgegenzusetzen.

Ein gewisser Abkapselungsprozeß im Rahmen der Pärchenbildung und Nachwuchszeugung ist sicher normal.

Oftmals erlebe ich Männer, die in einer frischen Beziehung nur noch für die Dame Zeit haben wollen und alle anderen Freundshaften darüber vergessen - durchaus nicht immer zum Wohlgefallen des Weibchens, das eine männliche Eigenständigkeit zwar wortreich kritisieren mag, aber im Grunde doch mehr schätzt als einen ewigen Rockzipfelhänger ohne eigenes Leben.

Nicht zu vergessen, dass auch die Freundschaften unter Frauen oft ein jähes Ende finden, sobald ein Partner gefunden ist - soll das dann am 'zersetzenden Charakter' der Männer liegen?

Eifersucht und Besitzgier sind wohl keine Eigenschaften, die nur eines der Geschlechter aufweist.

Viele Grüße
Wolfgang

Zersetzender Charakter der Männer auf Frauenfreundschaften?

__V__, Bavaria, Tuesday, 31.08.2010, 20:48 (vor 5614 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Ich bin erstaunt, solch versöhnliche Zeilen von Dir zu lesen, Wolfgang. Bist Du grad heimlich verliebt? ;)
Ich find, damit triffst Du voll in's Schwarze. Was in die eine Richtung gilt, sollte stets auch in die andere Richtung gelten. Das erzeugt dann keine unnötigen Widersprüche, die lediglich an der eigenen Glaubwürdigkeit sägen.

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Antifeminismus [image]
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