Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Hilfe, Männer in "Frauendomänen"! Und am Ende auch noch besser!?

Bombe 20, Tuesday, 31.08.2010, 00:06 (vor 5614 Tagen)

Es gibt immer mehr Kochshows im Fernsehen und dabei kochen die Deutschen immer weniger selbst. Haben wir alle schon mal gehört. Einen Artikel über dieses "Thema" sollte eigentlich keinen Journalisten vor große Herausforderungen stellen: Schimpfen auf's Fernsehen, herabschauen auf Menschen, die sich von Fertiggerichten oder gar Fast Food ernähren, sollte eigentlich ein Selbstläufer sein.

Aber einer überzeugten Feministin ist natürlich kein Thema zu simpel, um es nicht mit ihrer Ideologie zu versauen. So auch Petra Mies in der Frankfurter Rundschau, die es tatsächlich schafft, in einem solchen Artikel Blüten zu verbauen wie

Dass beim neuen Großereignis von einem Meisterkoch die Rede ist, sei schon mal vorab gegeißelt. Hoffentlich gewinnt eine Frau, was bei der männlichen Bildschirm-Dominanz mit Schürze vorm Bauch und Kinnbärtchen allerdings unwahrscheinlich sein dürfte.

(Ah, keinesfalls sexistisch natürlich. Vielleicht sollte es eine Quote für Gewinnspielgewinnerinnen geben. Mindestens aber Sendungstitel wie "DeutschlandIn sucht die/den MeisterköchIn".)
oder die übliche Opferinnenbelobhudelung

Und Frauen dürften nur am Rande vorkommen, auch wenn sie noch so gut kochen können wie Cornelia Poletto oder so kenntnisreich Essen & Trinken wie Katja Burghardt.

Und "natürlich" darf auch ein Schuß Sprachversauung nicht fehlen:

Weil ich immer wieder was lerne. Was frau NOCH alles aus regional-saisonalen Gemüsesorten machen kann, etwa.

(Der Satz sieht irgendwie kaputt aus? Als litte der Shift-Finger an Epilepsie? Stimmt.)

Onkel Gu verrät uns, daß die gute Frau Mies (Nomen est Omen, mal wieder) sonst auch mal für die Omma, über die Wichtigkeit von Frauenbeauftragtinnen oder die Ekeligkeit von "schwabbeligen Männerbäuchen" (offenbar auch ohne Schürze schlimm) schreibt. Ob sie in all ihren Artikeln zu vollkommen anderen Themen eine derartige Ideologiediarrhoe befällt, wollte ich lieber nicht ausführlicher prüfen.

Angeblich kommentierbar unter http://www.fr-online.de/panorama/kuechenluder/die-pfannen-der-anderen/-/1473586/4591836/-/index.html

Hilfe, Männer in "Frauendomänen"! Und am Ende auch noch besser!?

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Tuesday, 31.08.2010, 01:11 (vor 5614 Tagen) @ Bombe 20

... Und Frauen dürften nur am Rande vorkommen, auch wenn sie noch so gut
kochen können wie Cornelia Poletto oder so kenntnisreich Essen & Trinken
wie Katja Burghardt ...

Spitzenkoch zu sein bedeutet harte Arbeit. Darum wird die meistens auch von Männern erledigt, wie ein Blick in den Gault Millau oder Michelin zeigt - Sterneköchinnen kommen eben auch im echten Leben nur am Rande vor. Und keinesfalls, weil sie, von verschlossenen gläsern-patriarchalen Küchentüren gehindert, nicht dürfen, sondern weil sie es einfach nicht bringen.
Vielleicht brauchen wir eine Sterneköchinnen-Quote, weil die überlegenen Damen es ohne Quote wieder einmal nicht schaffen? Das würde sicher Scharen von Gourmets in die Genusstempel treiben ...

Viele Grüße
Wolfgang

Hilfe, Männer in "Frauendomänen"! Und am Ende auch noch besser!?

Marlow, Tuesday, 31.08.2010, 02:05 (vor 5614 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Spitzenkoch zu sein bedeutet harte Arbeit. Darum wird die meistens auch
von Männern erledigt, wie ein Blick in den Gault Millau oder Michelin zeigt
- Sterneköchinnen kommen eben auch im echten Leben nur am Rande vor. Und
keinesfalls, weil sie, von verschlossenen gläsern-patriarchalen Küchentüren
gehindert, nicht dürfen, sondern weil sie es einfach nicht bringen.
Vielleicht brauchen wir eine Sterneköchinnen-Quote, weil die überlegenen
Damen es ohne Quote wieder einmal nicht schaffen? Das würde sicher Scharen
von Gourmets in die Genusstempel treiben ...

Viele Grüße
Wolfgang

Meine Oma hätte aber 3 Sterne verdient

Hilfe, Männer in "Frauendomänen"! Und am Ende auch noch besser!?

Imageberater, Tuesday, 31.08.2010, 08:26 (vor 5614 Tagen) @ Marlow

Meine Oma hätte aber 3 Sterne verdient

Meine auch. Das waren noch Zeiten, da bedeutete Kochen, vorher in den Garten zu gehen bzw. den Rest frisch und fast unverarbeitet einzukaufen. Harte Arbeit eben. Das Ergebnis war hervorragende Küche.

Können die Mädels heute nicht mehr. Aber komischerweise kann ich es, weil ich wie bei Großmutter essen möchte. :)

--
[image]

"Frauendomänen"?

Imageberater, Tuesday, 31.08.2010, 08:41 (vor 5614 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Vielleicht brauchen wir eine Sterneköchinnen-Quote, weil die überlegenen
Damen es ohne Quote wieder einmal nicht schaffen? Das würde sicher Scharen
von Gourmets in die Genusstempel treiben ...

Da hilft eine eigene Liga, man könnte ja einen "Micheline"-Stern einführen und im Michelin-Atlas entsprechend ausweisen.

Diese Köche führen ja eigene Restaurants, arbeiten mithin selbstständig, gläserne Decken dürfte es da keine geben. Viel Spaß, Mädels.

Mal sehen, wohin die Gourmets dann hingehen. Jedenfalls zu niemandem, der nur Tütensuppen fabrizieren kann, egal, ob nun männlich oder weiblich.

Abgesehen davon war Kochen noch nie Frauendomäne, gerade im Gastgewerbe. Auch früher war der Wirt zumeist auch Koch bzw. schaffte an, was gekocht wurde.

Wenn Frauen daheim etwas nachahmen, was Männer außer Haus zum Zwecke des Gelderwerbs betreiben, kann man kaum von einer Frauendomäne reden.

--
[image]

Das Spielchen kannst Du doch überall beobachten, ...

Kurti, Wien, Tuesday, 31.08.2010, 16:30 (vor 5614 Tagen) @ Imageberater

Wenn Frauen daheim etwas nachahmen, was Männer außer Haus zum Zwecke des
Gelderwerbs betreiben, kann man kaum von einer Frauendomäne reden.

... das mit den "weiblichen Domänen".

Um ein paar solcher Klischees aufzuzählen:

Beschäftigung mit Blumen und Pflanzen: "Weibliche" Tätigkeit. (Darf man daraus schlussfolgern, dass große Geister der Gartenbauarchitektur wie etwa der Schwede Carl von Linné oder der Deutsche Fürst Hermann von Pückler-Muskau niemals existiert haben oder in Wirklichkeit Frauen waren? Oder der Botaniker Alexander von Humboldt? Und die gesamte Rosenzuchtkultur im alten Persien ist vermutlich auch samt und sonders von feministischen Selbsterfahrungsgruppen aufgebaut worden.)

Männer, die sich mit Näharbeiten beschäftigen: "Weicheier". (Äh, wie war das noch mal mit den unzähligen Schneidern, von denen man in alten Märchen liest? Und wie war das mit den Soldaten in den alten, deutschen Kleinstaaten-regimentern, die in ihrer Freizeit in den Kasernen Strümpfe strickten? Ist historisch verbürgt.)

Beschäftigung mit Esoterik: "weiblich". Nun, ich besitze in meiner Hausbibliothek unter anderem auch Literatur über historische religiös-philosophische Strömungen wie Pythagoreer, Essener, Gnostiker, Sethianer, Valentinianer, Manichäer, Mandäer, Katharer, Templer, Waldenser, Kabbalisten, Alchemisten, Rosenkreuzer, Spiritisten, Illuminaten, Schamanen, islamische und altpersische Mystiker, über religiöse Strömungen wie den Taoismus, über geheimlehrenartige religiöse Texte wie das I Ging, das Veda oder die Upanishaden … Und da steht zu lesen, dass all diese Strömungen von Männern gegründet und geführt wurden. Aber ich will nicht weiter langweilen mit etwas so Primitivem, Phantasielosem und Banalem wie knallharten geschichtlichen Fakten.

Männer, die lange Stiefel tragen: Schwule oder Transvestiten. (War in vorfeministischen Zeiten auch mal völlig normal. Man denke nur an die historischen Beschreibungen der Alltagskleidung von Gutsherren.)

Yoga: "weiblich". Gut, es ist eine statistische Tatsache, dass in westlichen Ländern die Teilnehmer von Yoga-Kursen zu praktisch hundert Prozent weiblich sind. Aber andererseits sieht man in Indien, dem Mutterland des Yoga, an fast jeder Straßenecke hinduistische Männer Yoga-Übungen machen. Und das in einem Land, das unter europäischen Feministinnen als Macho-Hochburg verschrien ist.
Wahrscheinlich liegt das daran, dass man dort aus rein materiellen Gründen bislang noch andere Sorgen hat als die Frage, was männlich, weiblich oder sächlich ist.

Trinken von Grüntee: "weiblich". (Meines bescheidenen Wissens nach wurde die Teekultur, wie wir sie heute kennen, vor mehreren Tausend Jahren in Südostasien von weisen, alten Männern entwickelt.)

Wenn man sonst keine Sorgen hat …

Gruß, Kurti

Hilfe, Männer in "Frauendomänen"! Und am Ende auch noch besser!?

Dummerjan, Tuesday, 31.08.2010, 18:28 (vor 5613 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Vielleicht brauchen wir eine Sterneköchinnen-Quote, weil die überlegenen
Damen es ohne Quote wieder einmal nicht schaffen? Das würde sicher Scharen
von Gourmets in die Genusstempel treiben ...

WIe wärs mit Frauensternen und Männersternen. Zur besseren Irreführung.

Hilfe, Männer in "Frauendomänen"! Und am Ende auch noch besser!?

Ein Leser, Wednesday, 01.09.2010, 08:45 (vor 5613 Tagen) @ Dummerjan

WIe wärs mit Frauensternen und Männersternen. Zur besseren Irreführung.

Genau,
die weiblichen Sterne haben nicht so spitze Zacken, eher rund.
Und sind in lila.

Akuter Schwanzneid. Wenn man selbst nix kann ...

Müller ⌂, Tuesday, 31.08.2010, 01:31 (vor 5614 Tagen) @ Bombe 20

Ooops - vergessen ...

Müller ⌂, Tuesday, 31.08.2010, 01:33 (vor 5614 Tagen) @ Müller

So ist es

Currywurst, Tuesday, 31.08.2010, 02:00 (vor 5614 Tagen) @ Müller

Das Problem ist nur: diese Miesepeterinnen haben doch tatsächlich den Sprung von hinter der Gardine in die Politik geschafft, um aus ihren kleinen Minderwertigkeitsgefühlen und Allmachtssehnsüchten eine ganze Bewegung zu machen, die Einfluß nehmen kann.

Sie gehören in die Mülltonne, stattdessen sitzen sie momentan in Ämtern, Behörden und Vereinen und kassieren mitunter sogar Bundesverdienstkreuze. Davon müssen wir leider noch was lernen.

P.S. mein Namensgeber,die Currywurst, ist allerdings eine weibliche Erfindung. Also alle heimlichen feministischen MitleserInnen bitte schnell mal anfangen zu masturbieren.
Sie sieht allerdings leider wie ein Dödel aus. Das wird den Orgasmus wohl verzögern. ;-)

Eine hat es getan ...

Müller ⌂, Tuesday, 31.08.2010, 02:21 (vor 5614 Tagen) @ Currywurst

Aber wie ein Dödel, wie er nur in den feuchtesten feministischen Allmachtsfantasien vorkommen kann - zerhackt!!!!!

;-)

Im Übrigen heißt es politisch korrekt "Miesepetras" und nicht etwa "Miesepeterinnen". Der gute Peter kann nämlich nix für die Hirnfürze schwanzneiderfüllter Versagerinnen.

Und politischer korrekterer gibt es eigentlich überhaupt kein Wort, mit dem man schlecht gelaunte Frauen bennent - die gibt es nämlich nicht; die sind nämlich immer alle voll supi drauf!

.

--
www.geloeschtekommentare.blogspot.de
www.twitter.com/Maskulisten
www.facebook.com/Maskulisten
www.youtube.de/user/Maskulisten

Auch Frauen können Meisterköchinnen werden...

IM Rosenbaum, Tuesday, 31.08.2010, 06:20 (vor 5614 Tagen) @ Bombe 20

... und dass sie es nicht werden, liegt alles am gläsernen Deckel.

ROFL kwt

Imageberater, Tuesday, 31.08.2010, 08:27 (vor 5614 Tagen) @ IM Rosenbaum

- kein Text -

--
[image]

:)

Nikos, Athen, Wednesday, 01.09.2010, 07:16 (vor 5613 Tagen) @ IM Rosenbaum

- kein Text -

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*

Hilfe, Männer in "Frauendomänen"! Und am Ende auch noch besser!?

phaidros52, Malta, Tuesday, 31.08.2010, 07:40 (vor 5614 Tagen) @ Bombe 20

Kochen ist ein kreativer Vorgang, daher hält sich der Anteil der Gehirn im BH-Trägerinnen auch in den gleichen Prozentpunkten auf, wie in der restlichen Kunstwelt.

Germany's next Topfmodel(©) - phaidros52

--
Belinda was mine 'til the time that I found her
Holdin' Jim
And lovin' him
Then Sue came along, loved me strong, that's what I thought
Me and Sue,
But that died, too.

I stay what I am
A solitary man

powered by my little forum